Ambulatorium für Rehabilitation

Individuelle Beratung

Die individuelle Beratung steht Ihnen offen, wenn Sie sich eingehend zu den unterstützten Kommunikationsmöglichkeiten von Ihnen selbst oder einer Ihnen bekannten Person beraten lassen möchten.

Unsere Zielgruppe sind:

  • Menschen mit angeborenen Beeinträchtigungen (Cerebralparesen, geistige Beeinträchtigung u.a.)
  • Menschen mit einer fortschreitenden Erkrankung (Multiple Sklerose, Muskeldystrophie u.a.)
  • Menschen mit erworbenen Schädigungen z.B. durch Unfälle oder neurologische Erkrankungen (ALS, Aphasie u.a.)
  • Menschen mit vorübergehend eingeschränkten sprachlichen Möglichkeiten (Gesichtsverletzungen)

Es besteht keine Altersgrenze für unser Beratungsangebot. Das Angebot ist kostenfrei, Spenden für unseren Förderverein werden gerne entgegen genommen.

Anmerkung

Wir möchten Sie aber darüber in Kenntnis setzen, dass wir als Beratungsstelle der Universität Oldenburg die Aufgabe haben, das Angebot der Beratung in die Lehre und Forschung zu integrieren. Auch Studierende sind in Beratungssituationen anwesend und übernehmen teilweise Elemente der Beratung, um Erfahrungen zu sammeln. Der Rahmen einer individuellen Beratung ermöglicht somit ein gegenseitiges Lernen.

Ablauf der Beratung

Es werden drei aufeinanderfolgende Termine vereinbart, in welchen Anamnese, explorative Diagnostik und Nachgespräch getrennt voneinander durchgeführt werden.

1. Anamnesegespräch:

  • ca. 1,5 stündiges Gespräch an Hand eines Fragebogens
  • Beteiligte: möglichst viele Personen aus dem häuslichen und institutionellen Umfeld der Person (Fachpersonal, Eltern, Bezugsbetreuer,…)
  • Anwesenheit der Person selbst erwünscht, sofern dies in ihrem/seinem Interesse ist und für sie/ihn vertretbar ist
  • mitzubringen: vorhandene Kommunikationsmittel (Kommunikationsbücher, -tafeln, -geräte,…), aktuelle Entwicklungsberichte, Gutachten, Förder-/Hilfepläne wenn möglich und erwünscht

2. Explorative Diagnostik:

  • max. 1,5 stündige Interaktion mit der Person selbst
  • Beteiligte: in ihrer Kommunikation beeinträchtigte Person und für die Person wichtige Begleitung (Bezugsperson)
  • Überprüfung von einzelnen Fähigkeiten der Person
  • Beobachtung des Kommunikationsverhaltens
  • Erprobung erster Ideen zur Unterstützung der Kommunikation
  • mitzubringen: vorhandene Kommunikationsmittel, beliebtes Beschäftigungsmaterial (Spielzeug, Buch, Musik,…), Hilfsmittel (Lagerungshilfe,…)
  • im Einzelfall kann dieser Termin in Ihrem häuslichen oder institutionellen Umfeld stattfinden

3. Abschlussgespräch:

  • ca. 1,5 stündiges Gespräch über die Ergebnisse und Möglichkeiten der Intervention
  • Beteiligte: möglichst viele Personen aus dem häuslichen und institutionellen Umfeld der Person (Fachpersonal, Eltern, Bezugsbetreuer,…)
  • Anwesenheit der Person selbst erwünscht, sofern dies in ihrem/seinem Interesse ist
  • ein ausführlicher Bericht wird danach zugesendet, ein Nachtermin bei Bedarf vereinbart

Ansprechpartnerin für individuelle Beratungen:

Prof. Dr. Andrea Erdélyi und Team

e-mail: uk-beratungsstelle(at)uni-oldenburg.de

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!