Prof. Dr. Gerd Hentschel

Prof. Dr. Gerd Hentschel

Universitätsprofessor für Slavistische Sprachwissenschaft
Institut für Slavistik der Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg, Deutschland

Publikationen

Curriculum vitae

(Stand: Januar 2014)

Persönliche Daten

  • Geb. am 15. Juli 1953 in Hannover
  • Verheiratet; zwei Kinder, geb. 1975 bzw. 1984

Beruflicher und wissenschaftlicher Werdegang

  • Abitur im Mai 1972 am Hölty-Gymnasium in Wunstorf (bei Hannover).
  • Dienst in der Bundeswehr Juli 1972 bis März 1974.
  • Studium an der Universität Göttingen (4/1974 bis 7/1981) mit dem Hauptfach Slavistische Sprachwissenschaft und den Nebenfächern Anglistische Sprachwis­senschaft und Slavistische Literaturwissenschaft.
  • Magister artium 7/1981
  • Ab 10/1981 bis 12/1986 wissenschaftlicher Angestellter ebenda in einem lexikographischen Drittmittelprojekt zum deutschen Lehnwort im Polnischen.
  • 7/1986 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Göttingen in oben genannten Fächern; Thema der Dissertation: Vokalperzeption und Natürliche Phonologie. Eine kontrastive Untersuchung zum Deutschen und Polnischen..
  • Ab 1/1987 Akademischer Rat auf Zeit (Stelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs) am Se­minar für Slavische Philologie der Universität Göttingen mit Dienstpflichten in Forschung, Lehre und Verwaltung.
  • Von 9/1990 bis 8/1992 Wahrnehmung eines Habilitandenstipendiums der Deutschen For­schungsge­meinschaft (DFG).
  • Juni 1993 Habilitation für Slavische Philologie (Sprachwissenschaft) an der Universität Göt­tingen. Thema der Habilitationsschrift: Konstanten der Kasusvariation: zum Wechsel zwischen Nominativ und Instrumental sowie Akkusativ und Genitiv im Russischen.
  • April 1993 Ruf auf die C4-Professur für Slavische Philologie (Sprachwissenschaft) an der Universität Oldenburg.
  • Ab April 1993 Vertretung der Oldenburger Professur.
  • Oktober 1993 Annahme des Oldenburger Rufes, Ernennung zum Professor im November 1993.
  • September 2004 Ruf auf eine C4-Professur für Deskriptive Linguistik und interlinguale Soziolinguistik an der Universität Frankfurt/Oder – Viadrina
  • Juni 2005 Ablehnung des Rufes nach Frankfurt/Oder

Längere wissenschaftliche Auslandsaufenthalte

  • 10/1978 - 6/1979 Forschungsaufenthalt an der Universität Krakau, Polen, zur Vorbereitung der Magi­sterarbeit (Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, DAAD, und der Polnischen Akademie der Wissenschaft, PAN).
  • 11/1982 - 8/1983 Forschungsaufenthalt an der Germanistik der Universität Krakau, Polen und dem Institut für Polnische Sprache der PAN ebenda zur Vorbereitung der Doktorarbeit (Stipendium des DAAD und der PAN).
  • 7 – 8/1987 Informationsbesuch an diversen Universitäten in den USA zur Kontaktaufnahme mit Wis­senschaftlern der Bereiche slavistische sowie allgemeine Sprachwissenschaft, Computerlexikographie (Stipendium der DFG); besuchte Universitäten u. a. Berkeley, Stan­ford, UC Los Angeles, Duke, Ohio State Columbus, Philadelphia, Harvard, MIT.
  • Von 9/1990 bis 7/1991 Forschungsaufenthalt am Institut für Sprachwissenschaft der Sowjeti­schen Akademie der Wissenschaften, Abt. Leningrad (Stipendium der DFG).
  • 4 – 5/2002 sechswöchiger Forschungsaufenthalt am Institut für Polnische Sprache der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Krakau (DAAD-Stipendium).
  • 6 – 7/2002 vierwöchiger Forschungsaufenthalt an der Gerzen-Universität, St. Petersburg, gefördert durch das Land Niedersachsen.
  • 10 – 11/2006, (während Forschungsjahr) achtwöchiger Aufenthalt an der Staatlichen Universität Minsk, Weißrussland

    Tätigkeit in der akademischen Selbstverwaltung

    • über zehn Jahre Leiter des Fachs Slawisitik, mehrere Jahre Direktor des Instituts für Fremdsprachenphilologien
    • über zehn Jahre Mitglied des Fachbereichrates bzw. des Fakultätsrates
    • sechs Jahre Mitglied des ehemaligen Konzils der Universität.
    • Sechs Jahre Mitglied des Senats der Universität
    • zahlreiche Mitgliedschaften in verschiedenen „stehenden“ Kommissionen des Fachbereichs (Haushaltskommission, Planungskommission, Promotionskommission u.e.a.). und des Senats
    • WS 2001/2002 Wahl zum Beauftragten für die Zusammenführung der Fachbereiche „Literatur- und Sprachwissenschaften“ sowie „Kunst, Musik, Textil“ zur Fakultät „Sprach- und Kulturwissenschaften“
    • Dekan des Fachbereichs „Literatur- und Sprachwissenschaften“ ab Oktober 2002.
    • Gründungsdekan der Fakultät „Sprach- und Kulturwissenschaften“ April 2003 bis März 2005, bis September 2005 aktiver Prodekan (Mitglied des Dekanats), seit Oktober 2007 bs März 2009 Prodekan; von April 2009 bis März 2010 erneut Dekan.
    • Zahlreiche Mitgliedschaften und Vorsitze in Besetzungs- und Berufungskommissionen in Berufungskommissionen.
    • Beauftragter der Universität Oldenburg für die Kooperation mit der Gerzen-Universität St. Petersburg und mit der Staatsuniversität Minsk

    Ehrungen und berufungen

    • 2001 Verleihung der Medaille für die Verdienste um die Entwicklung der Nikolaus-Kopernikus-Universität Thorn / Toruń [Partneruniversität der Universität Oldenburg].
    • 2003 Wahl und Berufung zum Vorsitzenden der Kommission für Sprachkontakte des Internationalen Slavistenkomitees (ISK), 2008 und 2013 Bestätigung in dieser Funktion.
    • 2005 Berufung zum Mitglied der Kommission für Grammatik des Internationalen Slavistenkomitees (Aufgabe der Mitgliedschaft 2009).
    • 2008 Wahl zum deutschen Vertreter im Internationalen Slawistenkomitee
    • 2011 Berufung als ausländisches Mitglied in den Rat der Kuratoren der Abteilung I, Geistes- und Sozialwissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften

    Gutachtertätigkeit außerhalb der eigenen Universität

    • Acht Jahre Gutachter des DAAD.
    • Diverse Gutachten für forschungsfördende nationale und internationale Institutionen darunter DFG, VolkswagenStiftung, Alexander von Humboldt-Stiftung, FWF (Österreich).
    • Div. Beteiligungen als Gutachter an auswärtigen Promotions-, Habilitations- und Berufungsverfahren (auch im Ausland)
    • Beteiligung als Gutachter an nationalen und internationalen Evaluationen  und Akkreditierungen von Studiengängen.

    Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Beiräten von Fachzeitschriften

    • Zeitschrift für Slawistik (Berlin)
    • Studies in Polish Linguistics (Kraków)
    • Studia Linguistica Corpernicana (Toruń)
    • Język Polski (Kraków)
    • Studia z filologii polskiej i słowiańskiej (Warszawa)
    • Vesnik BDU (Minsk)
    • Mova (Odessa)

    Forschungsschwerpunkte

    Näheres siehe die Rubrik Forschung auf der Seite der Oldenburger Slavistik