Von Oldenburg ins Ausland

Wenn Sie mal eine Pause vom Oldenburger Studienalltag benötigen und es Sie in die Ferne zieht, dann empfehlen wir einen Auslandsaufenthalt, und als Slavistik würde es uns besonders freuen, wenn Ihre Wahl dabei auf die Staaten östlich oder südöstlich von uns fiele.

Die Universität Oldenburg macht es Ihnen leicht, wenn Sie als Student oder Studentin im Rahmen des ERASMUS-Programms eine Zeit lang im europäischen Ausland verbringen wollen. Als slavistische(r) Philologe oder Philologin können Sie einen solchen Aufenthalt z.B. an der Nikolaus-Kopernikus-Universität Thorn (Polen) verbringen.

Darüber hinaus ist die Universität Oldenburg über die Slavistik in mehreren Kooperationen mit dem slavischen Ausland verbunden, so z.B. mit Universitäten in St. Petersburg (Russland), Krakau (Polen), Minsk (Belarus), Lviv (Ukraine) oder Zagreb (Kroatien). (Infos zu den Partnerschaften der Universität Oldenburg finden Sie hier) Auch hierdurch erhalten Sie die Möglichkeit auf recht unkompliziertem Wege eine Zeit lang im Ausland zu studieren.

Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne auch unsere einzelnen Sprach-Lektoren, Prof. Dr. Gerd Hentschel oder natürlich auch das International Student Office (ISO).

Anrechnung von Studienleistungen im Ausland

Prinzipiell ist die Anrechnung bzw. Anerkennung von Studienleistungen im Ausland in der Slavistik möglich. Die Anerkennung von fachwissenschaftlichen und sprachpraktischen Kursen im Ausland kann jedoch nur erfolgen, wenn:

  • vor Antritt des Auslandssemesters mit den Verantwortlichen der Slavistik (Modulverantwortliche oder Institutsleitung) abgesprochen wird, a) welche Kurse im Ausland belegt werden, und b) in welchem Umfang die Kurse anerkannt werden können;
  • die im Ausland belegten Kurse benotet werden (die Prüfungsleistung muss durch die Benotung nachweisbar sein);
  • der Umfang der im Ausland belegten Kurse den der Oldenburger Module nicht unterschreitet.

Für Sprachmodule wird generell max. 1 Niveau pro Semester anerkannt.

Im Ausland besuchte Veranstaltungen, die nicht im Rahmen des Kerncurriculums anerkannt werden, können gegebenenfalls im Professionalisierungsbereich (z.B. Modul PB 179) angerechnet werden; diese Möglichkeit sollte ebenfalls unbedingt vorab mit den Verantwortlichen der Slavistik abgesprochen werden.

In jedem Fall halten Sie also vor Ihrem Auslandsaufenthalt mit den entsprechenden Lehrenden Rücksprache, bzw. für Lehramtsstudiengänge mit dem Landesministerium. 

Stipendien und Fördermöglichkeiten

Die Finanzierung von Auslandsaufenthalten ist für Studierende der Slavistik recht einfach: Die Kooperationen der Slavistik mit den Gastgeberinstitutionen sehen Stipendien vor, die zumindest einen Teil der Lebenshaltungskosten vor Ort abdecken.

Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, Unterstützung bei der Finanzierung eines Auslandsstudiums zu erhalten.

Für Aufenthalte im europäischen Ausland (z.B. auch für Polen) kann z.B. das Erasmus-Programm genutzt werden. Aufenthalte bis 6 Monate (Studium, Praktikum, Sprachkurs) können zudem über das PROMOS-Stipendium, Studienaufenthalte an außereuropäischen Partnerhochschulen außerdem über das STEP OUT-Stipendium gefördert werden. Das speziell dem Osten gewidmete DAAD-Programm Go East möchten wir Ihnen ebenfalls empfehlen.

Interessant für SlavistInnen mit Abschluss könnte zudem die Robert-Bosch-Stiftung sein, die alljährlich Lektorenprogramme für die Länder Mittel- und Osteuropas organisiert. In jedem Fall lohnt sich der Besuch der Seiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD, auch wenn Sie Ihr Studium schon absolviert haben und vielleicht eine Promotion anstreben oder als Sprachassistent im Ausland arbeiten wollen.

Sollten Sie schon promoviert und wissenschaftlich tätig sein, dann kommt für Sie möglicherweise ein Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Frage.

In jedem Fall werden Ihnen die Lehrenden der Slavistik und das International Student Office gerne bei der Organisation Ihres Auslandsaufenthalts helfen.

 ! In jedem Fall gilt: Bitte rechtzeitig informieren und bewerben !