Molecular Basis of Sensory Biology
DFG-Graduiertenkolleg 1885

Ziele

Das Graduiertenkolleg beschäftigt sich mit der molekularen Ebene sensorischer Informationsverarbeitung. Die einzelnen Forschungsprojekte haben einen starken interdisziplinären Charakter und werden sowohl Projektleiter als auch Studentinnen/Studenten aus der Biologie, Chemie und der Physik zusammenführen.

Die Fragestellungen beziehen sich auf fundamentale Probleme des Sehens, Hörens, der Magnetorezeption, Olfaktion und der bakteriellen Chemorezeption. Untersucht werden  Prozesse in Rezeptormolekülen, der rezeptorvermittelten Signaltransduktion und molekulare Schaltermechanismen in Komponenten entsprechender Signalketten. Wir erwarten, dass das Verständnis sensorischer Phänomene in Organismen anhand von physikalischen Modelsystemen vertieft werden kann, andererseits biologische Systeme Entwicklungen neuer technischer Systeme inspirieren können (z. B. in der Biomedizin).  Alle Projekte fokussieren darauf, die molekularen Operationsweisen und gemeinsamen Prinzipien sensorischer Systeme zu verstehen.

Um diese zentralen Fragen zu bearbeiten, werden unterschiedliche experimentelle Strategien benötigt. Die meisten Projekte nutzen zellbiologische und molekularbiologische Methoden, häufig in Kombination mit biophysikalischen Techniken. Das Methodenspektrum wird ergänzt durch die Bioinformatik und durch Design und Synthese spezieller Fluoreszenzfarbstoffe.  Dementsprechend sieht das Qualifizierungskonzept des GRK vor, dass die Stipendiaten Fähigkeiten und Kenntnisse in Biologie, Chemie und Physik erwerben, was durch die enge Kooperation der beteiligten Arbeitsgruppen und den gegenseitigen Austausch von Ideen zwischen den Disziplinen gewährleistet ist.

Ein essentieller Aspekt des GRK ist, dass die Stipendiaten Hintergrundwissen und praktische Erfahrung mit unterschiedlichen Technologien gewinnen, einschließlich solcher Methoden/ Techniken, die keinen direkten Bezug zum Promotionsprojekt haben. Die Realisierung dieser Ziele wird durch die institutionellen Rahmenbedingungen der Universität Oldenburg und durch das Qualifizierungsprogramm des GRK gegeben. Letzteres beinhaltet die gemeinsame Betreuung von Dissertationen, spezielle technische Workshops, ein Netzwerk bereits existierender drittmittelfinanzierter Projekte und multidisziplinärer Kolloquien.
Das an der Universität Oldenburg etablierte Promotionsprogramm „Neurosensory Science and Systems“ bietet den Stipendiaten für das Qualifizierungskonzept einen strukturierten Rahmen.

 

Kontakt

Sprecher des GRK

Prof. Dr. Karl-Wilhelm Koch
Tel.: +49-(0)441-798-3640
Raum: W4 1-137
E-mail: karl.w.koch(at)uni-oldenburg.de

Geschäftsstelle

Finanzen und Administration

Gabriele Ahrens

Raum W4 1-167
Tel. +49-(0)441-798-3336
Fax +49-(0)441-798-193336

gabriele.ahrens(at)uni-oldenburg.de

 

Wissenschaftliche Koordination

Dr. Petra Hülper
Tel.: +49-(0)441-798-3882
Raum: W4 1-167
E-mail: petra.huelper(at)uni-oldenburg.de

Sprechzeiten:

Montag 10.00-12.00h und
Mittwoch 9.00-11.00h