Das Schwulenreferat stellt sich vor

Moin und herzlich Willkommen auf der Seite des Schwulenreferates der Universität Oldenburg!

 

Du stehst womöglich eher auf Jungs oder Männer, obwohl deine Eltern sich nach der Schwiegertochter sehnen? Du weißt, dass du schwul bist?

Dann schau doch mal in unserem Referat vorbei – am besten engagierst du dich gleich und wirst Stammgast bei unseren Veranstaltungen oder im Mittwochskaffee.

War jetzt ziemlich fix das Tempo, okay – noch mal langsamer:

Das Autonome Schwulenreferat ist die Interessensvertretung der schwulen Studenten an der Uni Oldenburg. Der Titel „autonom“ heißt, dass wir unsere Entscheidungen selbst treffen und ein eigenes Budget verwalten können, über das unser monatlich stattfindendes Plenum mit entscheiden darf. Es gibt also für Dich direkt die Möglichkeit etwas auf die Beine zu stellen.

Unsere Aufgabe ist es, eine Anlaufstelle für unsere Zielgruppe zu sein und zwar als Treffpunkt, um andere Schwule am Campus kennenzulernen und gemeinsam etwas zu unternehmen und Spaß zu haben. Solltest du bisher noch nicht das Selbstvertrauen haben Deine Gefühle und Vorstellungen auszuleben, dann findest du hier sicherlich den ein oder anderen gleichgesinnten Gesprächspartner.

Das Schwulenreferat fördert Projekte und Initiativen, die an der Uni Antidiskriminierungsarbeit leisten, organisiert wissenschaftliche Vorträge zu queeren Themen und bringt sich in die vielfältigen Strukturen der Oldenburger Schwulenszene ein.

Mittlerweile hat unsere referatseigene Bibliothek über 900 Bücher hauptsächlich aus den Themenbereichen Sozialwissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Germanistik, die kostenlos ausgeliehen werden können, wenn Du ein Bibliothekskonto hast.

Bücher sind nicht so Dein Ding? Dann schau doch mal, was die über 150 DVDs des „queer cinema“ zu bieten haben, die man sich ebenfalls ausleihen kann. Selbstverständlich kannst Du gerne zu uns kommen und Bücher oder Filme vorschlagen, die wir dann bestellen, aber irgendwie sollte das Wort queer oder schwul schon mal thematisch gestreift werden.  

46% der Bundesbürger fühlen sich laut der Antidiskriminierungsstelle des Bundes provoziert, wenn sich zwei Homosexuelle in der Öffentlichkeit küssen. Obwohl sich in den letzten Jahrzehnten für die Gay Community einiges bewegt hat gibt es noch immer viel zu tun. So ist nach wie vor an einer öffentlichen Institution wie Uni, die eigentlich ein tolerantes Klima aufweisen sollte, wenig schwules Leben sichtbar – hilf uns das zu ändern. Be proud to be gay!

Dein Team vom Schwulenreferat

Flyer