Reflexive Responsibilisierung

Das Fokusprojekt zielt darauf, über die Anwendung einer praxeologischen Perspektive die Ambivalenz und Kontingenz sozialer Praxis in die Untersuchung von Nachhaltigkeit einzuführen und dabei die Verbindung von Nachhaltigkeits- und Verantwortungsdiskurs zu betonen. Das Projekt ist deshalb durch die Oszillation zwischen reflexiver Begriffsbildung, genealogischer Untersuchung und empirischer Untersuchung geprägt.

- Reflexive Begriffsbildung (Modul 1: Instrumentarium zur Analyse von Nachhaltigkeit),

- Genealogische Untersuchung (Modul 2: Genealogie der Nachhaltigkeit) und

- Empirische Fallstudien (Modul 3: Transformationsszenarien)

bilden die systematisch in Austausch gebrachten Säulen des Projekts, die auf das Ziel des reflexiven Vergleichs von Postulaten und Konsequenzen nachhaltigkeitsorientierter Verantwortungszurechnung (Modul 4: reflektierte Auswege) hinführen.