Bachelor- und Masterarbeiten (Prof. Hildebrandt)

Bachelor- und Masterarbeiten (Psychologie, Biologie und Neurowissenschaften) können jederzeit vergeben werden. In der Regel betreffen diese ein klinisches, neuropsychologisches oder neuropsychiatrisches bzw. ein neuroradiologisches Thema.
Die Wahl des Themas erfolgt entweder durch eigenen Vorschlag oder es werden mehrere Themen zur Auswahl gestellt. Bei eigenem Vorschlag kann eine Betreuung nur dann erfolgen, wenn das Thema einschlägig ist.

Die Bearbeitung eines psychologischen Masterarbeitsthemas setzt in der Regel eine mehrmonatige Untersuchung in einer Reha-Klinik oder einem Krankenhaus voraus. Entsprechende Kooperationspartner sind vorhanden und werden genannt.

Die Bearbeitung von biologischen Bachelorarbeitsthemen und auch von neurowissenschaftlichen Masterarbeitsthemen setzt zumeist eine Auseinandersetzung mit neuroradiologischer Bildgebung und Aufarbeitung von Bildgebungsdaten voraus. Ein Schwerpunkt ist hier die Analyse von MRT Daten von Patienten mit Multipler Sklerose. Im Einzelfall gibt es aber auch andere Untersuchungsthemen (z.B. zu neurodegenerativen Erkrankungen).

Für Personen, die lieber eine rein experimentelle Arbeit durchführen möchten, gibt es im Einzelfall die Möglichkeit in Kooperation mit den Abteilungen des Instituts für Psychologie Fragen zur visuellen Wahrnehmung oder ereigniskorrelierter Korrelate bei höheren kognitiven Leistungen zu bearbeiten.

Aktuelle Themen für Bachelor- und  Masterarbeiten wären:

  • Rehabilitation von Gedächtnisstörungen mit Hilfe des Trainings spezifischer Gedächtnisstrategien (z.B. "retrieval practice" versus "errorless learning").
  • Vigilanzleistung, Fatigue und Pupillengröße bei Patienten mit Multipler Sklerose.
  • Vigilanz versus geteilte Aufmerksamkeitsleistung bei MS Patienten mit Fatigue.
  • Begutachtung von Fatigue: neuropsychologische Verfahren der Symptomvalidierung. 
  • Volumetrische Bestimmung der FA Werte im Inselcortex und Fatigue Erleben bei MS.
  • Neglekttherapie durch aktives Cueing im Vergleich zu passivem Cueing.
  • Rekognitionsfehler in der Ursachendiagnose der frühen Demenz und des MCIs

Die Liste ist unvollständig und Themen können individuell geändert werden.