Präsidium der Universität

Hochschulpakt 2020: Ergebnisse für die Hochschulen in Niedersachsen

Der niedersächsische Wissenschaftsminister kündigte nach den Verhandlungen zum Hochschulpakt 2020 am 20.11.2006 an, dass von den bundesweit 90.000 geplanten Studienanfängerplätzen gut 11.000 auf Niedersachsen fielen. Es werde ein schrittweiser Aufbau von 1.100 (2007), über 2.200 (2008), 3.300 (2009) bis zu 4.400 (2010) neue Studienplätze in den kommenden vier Jahren erfolgen (so dass Ende 2010 sich insgesamt 11.000 zusätzliche Plätze in Niedersachsen befänden).

Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) begrüßte die Ankündigung, geht jedoch von einem höheren Bedarf aus: Danach sollen bis 2010 schrittweise jährlich knapp 5.700 Studienanfängerplätze eingerichtet werden, auf denen bis 2010 rund 14.000 Studienanfänger zusätzlich studieren können, so der LHK - Vorsitzende Prof. Dr. Kurt von Figura. In der gemeinsamen Arbeitsgruppe aus MWK und LHK-AG „Doppelte Abiturjahrgänge“ (unter Mitgliedschaft von Uwe Schneidewind; Zusammensetzung siehe hier) ) werden bis Mitte Januar in drei gemeinsamen Sitzungen die weiteren Eckpunkte für die Schaffung der zusätzlichen Studienplätze in Niedersachsen verhandelt.

Als Hintergrundinformation zu einer umfassend geplanten Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 bietet sich das baden-württembergische Beispiel an. Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg hat einen sehr lesenswerten Masterplan 2012 veröffentlicht, der das Ergebnis umfassender Planungen zum Ausbau der Studienplätze im Land dokumentiert.


  • Die Pressemitteilung des MWK Niedersachsen finden Sie hier.
  • Die Stellungnahme der LHK ist hier für Sie hinterlegt.
  • Den Masterplan 2012 des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg befindet sich hier.