Präsidium der Universität

2014

Newsletter des Präsidiums Oktober/November 2014

Ebene Bund

1. Bundestag beschließt Lockerung des Kooperationsverbots

Der Bundestag hat am 13. November 2014 eine Grundgesetzänderung zur Lockerung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern beschlossen. Damit kann sich der Bund in Zukunft auch institutionell an der Finanzierung der Hochschulen beteiligen. Dies war bisher lediglich im Rahmen von Sonderprogrammen (wie der Exzellenzinitiative) und begrenzten Projekten möglich. Die Grundgesetzänderung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrats, der am 19. Dezember zusammentritt.

2. Fortsetzung der Wissenschaftspakte gesichert

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) hat sich am 30. Oktober 2014 auf die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der DFG-Programmpauschalen und des Paktes für Forschung und Innovation bis zum Jahr 2020 verständigt. Damit können diese erfolgreichen Bund-Länder-Programme mit einem zusätzlichen Finanzvolumen von 25,3 Mrd. Euro in die nächste Förderphase gehen, wenn die Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern ihnen in ihrer Sitzung am 11. Dezember ihre endgültige Zustimmung geben. Dort soll auch ein Grundsatzbeschluss über eine neue Bund-Länder-Initiative gefasst werden, um nach dem Auslaufen der Exzellenzinitiative 2017 neuartige Projekte und Initiativen der Hochschulen zu ermöglichen sowie erfolgreichen Projekten der Exzellenzinitiative eine Weiterentwicklung und längerfristige strukturelle Zukunftsperspektive zu eröffnen.

Mit der Vereinbarung zum Hochschulpakt werden Bund und Länder bis 2020 ein Studienangebot für 760.000 zusätzliche Studienanfänger gegenüber dem Stand von 2005 bereitstellen. Damit erhalten die Hochschulen Planungssicherheit über die gesamte dritte Förderphase. Des Weiteren hat sich die GWK auf die Fortführung der DFG-Programmpauschalen bis 2020 sowie auf deren Erhöhung um 10 Prozent von 20 auf 22 Prozent verständigt. Mit der Programmpauschale erhalten von der DFG geförderte Projekte einen Zuschlag für indirekte Projektkosten. Auch den Pakt für Forschung und Innovation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie den vier großen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft werden Bund und Länder bis 2020 fortsetzen.

Die Anhebung der Programmpauschale von 20 auf 22 Prozent ist nach einhelliger Auffassung der HRK-Mitgliederversammlung, die am 7. November in Lübeck stattfand, zu begrüßen. Die Einigung könne aber nur ein erster Schritt sein, so HRK-Präsident Hippler. „Drittmittelprojekte sind mit indirekten Kosten in Höhe von über 40 Prozent verbunden. Eine Querfinanzierung von Forschungsprojekten aus Lehrmitteln kann auf Dauer nicht hingenommen werden.“ Hippler forderte Bund und Länder auf, die Programmpauschale für öffentlich geförderte Drittmittelprojekte in den kommenden Jahren schrittweise zu erhöhen, bis eine volle Kostendeckung erreicht sei.

Näheres s. Pressemitteilungen GWK 30.10.2014 und HRK 30.10.2014

3. Studierenden-Umfrage: Drei Viertel studieren gerne

Studentinnen und Studenten in Deutschland sehen sich zunehmend hohen Leistungsanforderungen gegenüber, attestieren aber zugleich eine verbesserte Gliederung des Studiums. Die Ziele der Bologna-Reform, wie Qualitätskontrolle der Lehre, Internationalisierung sowie Modularisierung der Studiengänge, sind aus Sicht der Mehrheit überwiegend umgesetzt. Für das Studium wünschen sich die Befragten vor allem stärkeren Praxisbezug. Dies ist ein Ergebnis des 12. Studierendensurveys, den Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am 28.10.2014 in Berlin vorstellte und für den im Wintersemester 2012/13 rund 5.000 Studierende an 25 Hochschulen befragt wurden. Bereits seit Beginn der 1980er Jahre fördert die Bundesregierung die Langzeitstudie „Studierendensurvey“, für die etwa alle drei Jahre Studierende durch die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz befragt werden.

Die Qualität der Lehre und des Lehrangebots bewerten die Studierenden mit großer Mehrheit positiv, die Studienqualität habe sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. So beurteilten etwa 67 Prozent der Befragten Aufbau und Struktur ihres Studiengangs positiv, 2001 taten dies nur 54 Prozent. Auch die Lehrveranstaltungen werden heute von 65 Prozent der Studierenden positiv bewertet, 2001 lag dieser Wert bei 46 Prozent. 73 Prozent der Befragten gaben an, gerne zu studieren.

Beim Thema politische Orientierung zeigt die aktuelle Befragung einen Rückgang des allgemeinen politischen Interesses. Stuften 2001 noch 45 Prozent ihr politisches Interesse als sehr stark ein, taten dies 2013 nur 32 Prozent. Auch studentische Politik an der eigenen Hochschule interessiert nur ein Drittel der Studierenden.


4. HRK-Mitgliederversammlung: BAföG-Mittel gehören in die Hochschulen

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 7. November 2014 in Lübeck die Länder aufgefordert, den überwiegenden Teil der so genannten BAföG-Entlastungsmittel zu einer echten Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen einzusetzen. Davon könne nach den bisherigen Planungen aber keine Rede sein, so die HRK. In einigen Ländern würden die Mittel, die durch die vollständige Übernahme des BAföGs durch den Bund frei werden, den Hochschulen vollständig vorenthalten. Eine ganze Reihe anderer Länder investiere deutlich zu wenige Mittel in ihre Hochschulen. Die HRK-Mitgliederversammlung kritisierte auch, dass einige Länder nur den Anschein einer Stärkung der Hochschulmittel erweckten. Es werde vielfach verschleiert, dass Mittel lediglich umdeklariert oder an anderer Stelle gekürzt würden. – Auch in Niedersachsen hatte es Auseinandersetzungen zu dem Thema gegeben. (s. Newsletter des Präsidiums Juli/August/September 2014)

5. Hochschulen wünschen sich umfassendere Kooperationen mit der Wirtschaft

Hochschulen profitieren wissenschaftlich und finanziell von Forschungskooperationen mit der Wirtschaft, 93 Prozent der Rektoren und Präsidenten deutscher Hochschulen wollen deshalb ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen ausbauen: Das ist das Ergebnis des neuen Hochschul-Barometers des Stifterverbandes. Danach sehen Hochschulen ihre Forschungsfreiheit durch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft nicht gefährdet. 94 Prozent der Befragten sagen, dass es keine unangemessene Einflussnahme gegeben habe. Um dies zu gewährleisten, setzen 80 Prozent der Hochschulen auf feste Verhaltensregeln und eine Vielfalt der Kooperationspartner. Vorschläge aus der Politik, bei Kooperationen mit der Wirtschaft Auftraggeber und Kooperationsvereinbarungen grundsätzlich zu veröffentlichen, finden keine Mehrheit.

Das Hochschul-Barometer ist ein Stimmungsbarometer deutscher Hochschulleitungen. In einer jährlichen repräsentativen Umfrage will der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft von allen deutschen Hochschul-Rektoren und -Präsidenten wissen, wie sie ihre momentane Lage und ihre Perspektiven einschätzen.

6. Termine

10. Dezember 2014, Bonn
DFG Senat und Hauptausschuss

15. Dezember 2014, Berlin
Sitzung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft

Ebene Land/Metropolregion

7. Deutlich mehr Studienanfänger/innen an niedersächsischen Hochschulen

Die Zahl der Studienanfänger/innen an den niedersächsischen Hochschulen ist deutlich angestiegen. Im Wintersemester 2014/15 haben sich nach den Schnellmeldungen der Hochschulen an das Statistische Landesamt Niedersachsen rund 32.200 Studierende neu an den staatlichen niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen eingeschrieben. Das entspricht einem Zuwachs von 4 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2013/14. Betrachtet man das gesamte Kalenderjahr 2014, liegt Niedersachsen bei den Studienanfängern mit rund 36.000 auf dem Niveau des Rekordjahres 2011 mit dem doppelten Abiturjahrgang.

„Die Zahlen bestätigen unseren hochschulpolitischen Kurs. Zugangshürden zum Studium abzubauen und mehr junge Menschen an unsere Hochschulen zu holen, ist erklärtes Ziel der Abschaffung von Studiengebühren", sagte Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić.

8. Land und Hochschulen entwickeln neue Leitlinien zur Promotion

Um die Qualität von Promotionen zu sichern und die Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu verbessern, hat das Niedersächsische Wissenschaftsministerium gemeinsam mit den Hochschulen Leitlinien entwickelt. Sie sollen eine höhere Transparenz und Verbindlichkeit der Promotionsverfahren garantieren und kooperative Promotionen erleichtern. Hintergrund sind die Plagiatsaffären der vergangenen Jahre.

„Die neuen Leitlinien stellen klar, dass es wechselseitige Rechte und Pflichten sowohl der Hochschulen und der einzelnen Betreuer und Betreuerinnen als auch der Doktorandinnen und Doktoranden gibt", erklärte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen Kljajić. Prof. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen und Leiterin der vorbereitenden Arbeitsgruppe, bezeichnet die neuen Standards als „Meilenstein in der Gestaltung der Promotionsverfahren in Niedersachsen".

Zu den Kernpunkten gehören u.a. die Annahme zur Promotion in einem transparenten Auswahlverfahren durch einen Promotionsausschuss sowie eine schriftliche Betreuungsvereinbarung mit jeder Doktorandin und jedem Doktoranden, die u.a. regelmäßige Betreuungsgespräche vorsieht und den Begutachtungszeitraum festlegt. Die Hochschullehrerinnen und -lehrer verpflichten sich, angemessene Zeit für die Betreuung aufzubringen, was sich auf die Zahl der Doktorandinnen und Doktoranden auswirkt. Auch sollen die Promovierenden beim Aufbau einer eigenen Interessenvertretung unterstützt werden.

Die Qualitätsstandards gelten für alle Promotionsarten und -wege, auch für Promotionen Externer. Sie greifen zentrale Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz und des Wissenschaftsrates auf. Bei den Leitlinien handele es sich um einen Orientierungsrahmen, nicht um Verordnungen, betonte Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz.

Ebene Hochschule

9. Eröffnungsfeier für Erstsemester

Mit einer Eröffnungsfeier wurden die neuen Studierenden am 13. Oktober 2014 im Audimax der Universität begrüßt. Um allen Erstsemestern die Möglichkeit zu geben, an der Veranstaltung teilzunehmen, fand diese gleich zweimal statt. Auf dem Programm standen unter anderem Willkommensworte der kommissarischen Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Gunilla Budde, und des AStA.

Unter dem Titel „Von Kamerun nach Oldenburg“ berichtete Lucien Minka, der an der Universität Sozial- und Wirtschaftswissenschaften studiert, über seinen ganz persönlichen Weg an die Universität. Für Unterhaltung sorgte das Improtheater „Wat Ihr Wollt“, außerdem spielten Musikstudierende Stücke aus der „70er Revue“.

Zum Wintersemester 2014/15 haben sich 4.257 Studierende neu eingeschrieben (2013: 3.533). Die Gesamtstudierendenzahl beträgt aktuell 13.746 – das sind rund 8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

10. Dauerausstellung über Carl von Ossietzky in der Bibliothek

„Ich füge mich nicht, ich demonstriere – Leben und Wirken von Carl von Ossietzky“ heißt die Ausstellung über den Namensgeber der Universität, die die Universitätsbibliothek seit Anfang Oktober erneut zeigt. Entstanden war die von Alexandra Otten kurierte Ausstellung anlässlich des 40. Geburtstags der Universität Ende 2013. Nach einer Zwischenstation im Schlauen Haus wurde sie jetzt – kurz nach Ossietzkys 125. Geburtstag (3.10.2014) – als Dauerausstellung wiedereröffnet.

Held, Märtyrer, Pazifist, Kommunist, Demokrat, Landesverräter – das sind nur einige der Etikettierungen, mit denen der Friedensnobelpreisträger und Antifaschist Carl von Ossietzky (1889-1938) bedacht wurde. Anhand zahlreicher Originaldokumente aus seinem Nachlass beschäftigt sich die Ausstellung mit Deutungen und Vereinnahmungen, die der Journalist und Schriftsteller im Lauf der Zeit erfahren hat.

Als 1973 die Universität Oldenburg gegründet wurde, waren es Studierende, die im Gründungsausschuss Ossietzky als Namensgeber der Hochschule vorschlugen. Damit sollte die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und das gesellschaftspolitische Engagement der jungen Universität unterstrichen werden. Diese Initiative fand innerhalb der Universität große Zustimmung, traf aber außerhalb auf Widerstand und heftige Ablehnung. Es dauerte fast zwei Jahrzehnte, bis der Niedersächsische Landtag der Namensnennung zustimmte.

Die Ausstellung, deren exklusiver Partner die Oldenburgische Landesbank ist, befindet sich im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek am Standort Haarentor.

11. DFG verlängert Förderung des Graduiertenkollegs „Selbst-Bildungen“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das seit 2010 bestehende Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen“ bis Anfang 2019 verlängert, die Fördersumme beträgt ca. 3 Millionen Euro. Die mehr als 20 Nachwuchswissenschaftler/innen, die aus der Geschichtswissenschaft, Soziologie, Sportwissenschaft, Kunstgeschichte, Germanistik, Erziehungswissenschaften, Philosophie und der Evangelischen Theologie kommen, erforschen die Handlungsmöglichkeiten des Subjekts, abweichend vom Alltagsverständnis. Sprecher des Kollegs ist der Soziologe und Sportsoziologe Prof. Dr. Thomas Alkemeyer, Stellvertretende Sprecherinnen sind die Historikerinnen Prof. Dr. Dagmar Freist und Prof. Dr. Gunilla Budde.

Die weitere Unterstützung seitens der DFG sei ein großer Erfolg für die Oldenburger Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Appelrath, Vizepräsident für Forschung der Universität. Sie spreche für die hohe Qualität der Subjektkritik, die aus dem Graduiertenkolleg komme – und die zu einem besseren Verständnis unserer Gesellschaft beitrage.

12. Übergabe des Forschungsschiffs „Sonne“

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde am 17. November 2014 in Wilhelmshaven das Tiefseeforschungsschiffes „Sonne“ offiziell in Betrieb genommen. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Bundes und der Küstenländer. Heimatinstitut des „schwimmenden Hochleistungslabors“, das von der Meyer Werft in Papenburg gebaut wurde, ist das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betonte, dass das Schiff etwa mit der Erhebung von Daten zum Klimaschutz für Gesellschaft und Wissenschaft große Dienste leisten werde. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil wies darauf hin, dass das ICBM einen exzellenten Ruf genieße. Die „Sonne“ werde den hervorragenden Ruf der deutschen Meeresforschung in alle Welt hinaustragen.

Neben Wanka und Weil nahmen auch die niedersächsische Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic und die Präsidentin der Universität Oldenburg Prof. Dr. Katharina Al-Shamery an der Feier teil.

13. Nachrichten aus der European Medical School

In der 2012 gegründeten Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität ist nun erstmals der Promotionsausschuss tätig geworden. Er wurde auf Grundlage der Promotionsordnung eingesetzt und steht unter dem Vorsitz des Mediziners und Chemikers Prof. Dr. Dr. Klaus Peter Kohse (Klinikum Oldenburg). Im Oktober legten mit Christian Fisahn und Aarno Dietz die ersten Doktoranden ihre mündlichen Prüfungen zum Doktor der Medizin vor dem Promotionsausschuss ab. Damit sei „ein weiterer wichtiger Meilenstein im Aufbau einer Universitätsmedizin“ erreicht, sagte der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Gregor Theilmeier.

Unterdessen erfolgten zwei weitere Berufungen: Prof. Dr. med. Sabine Aisenbrey, bisher Geschäftsführende Oberärztin am Department für Augenheilkunde der Universität Tübingen, wurde auf die Professur für Augenheilkunde an der Universität Oldenburg berufen. Zudem leitet sie als Direktorin die Universitätsklinik für Augenheilkunde des Pius-Hospitals Oldenburg. Prof. Dr. Hubert Löwenheim, der stellvertretender Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Tübingen war, wurde auf die Professur für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde berufen. Er leitet außerdem als Direktor die Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg.

Einblick in wissenschaftliche Berufsfelder können junge Leute künftig an der Universität Oldenburg auch in einem Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr (FWJ) erhalten. Als neu anerkannte Einsatzstelle des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Universität nun als zweite Hochschule in Deutschland ein solches FWJ an. Start ist im Februar 2015. Abiturient/innen und andere Interessierte können sich ab sofort bewerben. Das FWJ lässt sich bei zulassungsbeschränkten Studiengängen auf die Wartezeit anrechnen und wird an verschiedenen Medizinischen Fakultäten im Auswahlverfahren der Hochschulen gesondert berücksichtigt.
Bislang bot einzig die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ein FWJ an. Auch in Oldenburg wird das FWJ zunächst Projekte in der klinischen, biomedizinischen und grundlagenwissenschaftlichen Forschung anbieten und an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften angesiedelt sein. Das Freiwilligenjahr kann aber auch an allen anderen Oldenburger Fakultäten angeboten werden. (Infos unter www.uni-oldenburg.de/fwj)

Zurzeit entsteht ein neuer Modulbau für die European Medical School. Der zweistöckige Neubau schließt direkt an die bereits bestehenden Räume der EMS an und hat eine Nutzfläche von 380 Quadratmetern. In dem Gebäude entstehen große, teilbare Seminarräume, Büros und Gruppenarbeitsräume. Das Erdgeschoss ist barrierefrei, um Patient/innen, die an den speziellen Patientenvorlesungen der EMS teilnehmen, einen leichten Zugang zu ermöglichen. Die Fertigstellung des Modulbaus ist für Ende Dezember 2014 vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,3 Mio. Euro.

14. Gründerinnen- und Gründeruniversität wird weiter gefördert

Nach einer erfolgreichen Präsentation im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Gründerinnen- und Gründeruniversität die Zusage für eine verlängerte Förderung aus dem EXIST IV-Programm erhalten. Ab Herbst 2014 stärkt sie für weitere zwei Jahre das Gründungsklima auf dem Campus – mit einer professionellen Gründungsberatung, dem Fokus auf zukunftsweisende Gründungsthemen in Forschung und Lehre sowie einer umfassenden Transferstrategie.

„Das ist ein wichtiger Erfolg für den weiteren Ausbau unserer Gründerinnen- und Gründeruniversität, die sich für eine Kultur der Kreativität und unternehmerischen Selbständigkeit auf dem Campus einsetzt“, sagte Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Präsidentin der Universität Oldenburg. „In der zweiten Projektphase fokussieren wir uns auf das Thema ‚Female Entrepreneurship‘, um gerade Frauen – mehr als die Hälfte unserer Studierenden – für das Thema zu sensibilisieren.“ Daher werde die Universität mit Dr. Stephanie Birkner eine Juniorprofessur für Female Entrepreneurship besetzen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema ‚Sustainable Entrepreneurship‘.

Vor knapp drei Jahren zeichnete das BMWi die Universität Oldenburg als EXIST-Gründerhochschule aus. Seitdem zählt sie zu den besten Gründerhochschulen Deutschlands. 2012 hat die Universität das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) eröffnet, das als zentrale Anlaufstelle für Gründungsinteressierte aus den Hochschulen im Nordwesten dient. Im Gegensatz zum Bundestrend mit sinkenden Existenzgründungen verzeichnet das GIZ deutlich mehr Ausgründungen und betreute Gründungsprojekte als erwartet.

In der neuen Projektphase wird es einen Leitungswechsel beim GIZ geben. Dr. Petra Buchholz, die die Gründungskultur der Universität von Beginn an mitgestaltete, widmet sich neuen Aufgaben im Start-up Bereich. Die Leitung übernimmt Miriam Wiediger, erfahrene Gründungsberaterin und seit Ende 2013 im GIZ tätig.

15. DAAD-Förderung für Promotionsprogramm zu Erneuerbaren Energien

Internationales und strukturiertes Promovieren im Bereich Erneuerbare Energien an der Universität Oldenburg weiterentwickeln und etablieren: Dafür stellt der Deutsche Akademische Austauschdienstes (DAAD) ab 2015 für zunächst drei Jahre 450.000 Euro zur Verfügung, und zwar im Rahmen des Programms „International Promovieren in Deutschland – for all“ (IPID4all). Mit der Förderung sollen bei dem Oldenburger Energieforschungs-Netzwerk ENERiO u.a. die Mobilität deutscher Doktorandinnen und Doktoranden unterstützt sowie ausländische Graduierte für eine Promotion in Deutschland gewonnen werden. Dem Netzwerk ENERiO gehören neben der Universität das Windenergieforschungszentrum FORWIND sowie die An-Institute OFFIS und NEXT ENERGY an. Verantwortlich für IPID4all ist auf Universitätsseite Michael Golba, der Leiter des Postgraduiertenprogramms „Renewable Energy“ (PPRE).

16. Zum zehnten Mal Klaus-von-Klitzing-Preis

Werner Decker, Lehrer für Biologie und Chemie am Gymnasium Haus Overbach in Jülich-Barmen, ist „Lehrer des Jahres für naturwissenschaftliche Fächer“. Er erhielt am 11. November 2014 in Alten Gymnasium in Oldenburg den mit 15.000 Euro dotierten Klaus-von-Klitzing-Preis, den die Universität Oldenburg und die EWE Stiftung seit 2005 zum zehnten Mal vergaben. Ziel ist es, die naturwissenschaftliche Orientierung junger Menschen zu fördern. Insgesamt lagen der Jury 37 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet vor.

Der Namensgeber des Preises, der Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing, überreichte die Auszeichnung persönlich.

17. „Career Connect“ für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaftler/innen

Um berufliche Chancen und Perspektiven für Studierende und Absolvent/innen der Geistes-, Kultur- oder Sozialwissenschaften ging es am 20. November 2014 beim ersten Berufseinstiegsforum „Career Connect“. Die Veranstaltung ergänzt den seit vier Jahren bestehenden Career Day, der sich vor allem an Studierende der Informatik, Natur- und Wirtschaftswissenschaften richtet.

Mit mehreren hundert Besucher/innen stieß das neue Angebot auf großes Interesse. „Dies zeigt, dass wir mit Career Connect genau richtig liegen“, resümierte Dr. Heike Tendler, Leiterin des Career Service der Universität. Besonders nachgefragt wurden Erfahrungsberichte von Absolventinnen und Absolventen, die den Einstieg in die Arbeitswelt schon geschafft haben. Zu den Mitveranstaltern gehörten neben dem Career Service die Fakultäten I, III und IV sowie der Alumni-Beauftragte Vincent Rastädter.

18. Waskönig-Stiftung vergibt Stipendien an drei Studierende

Die Dr. h.c. Peter Waskönig-Stiftung hat am 13. November 2014 in einer Feierstunde drei Stipendien vergeben. Die Studierenden, die ein hohes Maß an Können, Initiative und Verantwortung gezeigt haben, erhalten ein halbes Jahr lang 500 Euro monatlich für ihre Studienabschluss-Phase. Dr. h.c. Peter Waskönig überreichte die Auszeichnungen in Anwesenheit von Vizepräsidentin Prof. Dr. Gunilla Budde an Mira Hazaa (Bachelor Sozialwissenschaften/Pädagogik) und Lydia Helene Baars (Master Sonderpädagogik/Sachunterricht). Oliver Klaassen (Master Kunst- und Medienwissenschaft) konnte sein Stipendium nicht persönlich entgegen nehmen, da er momentan ein Auslandssemester in den USA absolviert.
Die Stiftung wurde von dem Unternehmer und Ehrenvorsitzenden der Universitätsgesellschaft Oldenburg Dr. h.c. Peter Waskönig 1996 ins Leben gerufen.

19. Oldenburger Bundesinstitut feiert 25-jähriges Jubiläum

Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) – ein An-Institut der Universität Oldenburg – feierte im November sein 25-jähriges Bestehen im Rahmen der internationalen Tagung „Grenzen der Pluralisierung? Zur Konflikthaftigkeit religiöser Identitätsbildung und Erinnerungskultur in Europa seit der Frühen Neuzeit“. Veranstalter war das BKGE in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit (Prof. Dr. Dagmar Freist; „Freiheitsraum Reformation“).

Im Rahmen der Tagung wurde im BKGE der Immanuel-Kant-Forschungspreis verliehen. Damit werden herausragende Dissertationen und Habilitationen ausgezeichnet, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa beschäftigen. Diesjährige Preisträgerinnen sind Dr. Evelyn Reitz (Berlin) und Dr. Svenja Bethke (Hamburg).

Das BKGE gehört zum Geschäftsbereich der Kulturstaatsministerin. Sein Aufbau in den neunziger Jahren fiel mit der zunehmenden politischen und wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn zusammen. „Die europäische Einigung und besonders die EU-Erweiterung nach Ostmittel- und Südosteuropa haben der Beschäftigung mit der Kultur und Geschichte von Deutschen im östlichen Europa neue Impulse gegeben“, so BKGE-Direktor Prof. Dr. Matthias Weber.

20. Fünf Jahre Graduiertenschule Naturwissenschaft und Technik OLTECH

Mit einer Feierstunde wurde am 22. Oktober 2014 an die Gründung der Graduiertenschule Naturwissenschaft und Technik OLTECH im Jahr 2009 erinnert. OLTECH unterstützt und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs durch naturwissenschaftliche Promotionsstudiengänge und strukturierte Promotionsprogramme. Mittlerweile bietet die Graduiertenschule, die von Prof. Dr. Georg Klump geleitet wird, über 200 Doktorand/innen neben ihrer Forschung ein interdisziplinäres Angebot zur Qualifizierung und Karriereentwicklung. Die Promovenden befassen sich mit den Feldern „Neurosensorik“, „Umweltwissenschaften und Biodiversität“, „Interface Science“, „Erneuerbare Energien“ oder „Grundlegende Physik und angewandte Mathematik“. Über 20 Prozent sind internationale Doktorandinnen und Doktoranden. Knapp 40 OLTECH-Doktorand/innen haben ihre Promotion inzwischen abgeschlossen.

OLTECH wurde bisher mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert; ab November wird die Graduiertenschule als reguläre Einrichtung der Universität Oldenburg eingegliedert.

21. Ambulatorium für ReHabilitation feiert fünfjähriges Bestehen

Unterstützungsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit des Ambulatoriums für ReHabilitation, das am 31. Oktober 2014 sein fünfjähriges Bestehen feierte. Bereits seit zehn Jahren existiert der „Gemeinnützige Verein zur Förderung der pädagogischen Re-Habilitation und sozialen Integration von Menschen in Risikolagen“, der die Arbeit der Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt.

Das Ambulatorium ist eine Einrichtung des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik und wird von allen Professorinnen und Professoren gemeinsam getragen. Die Aktivitäten wurden inzwischen erheblich ausgebaut. Dies betrifft Beratungsangebote und Forschungsprojekte für Menschen in der Nordwest-Region etwa mit Hörbeeinträchtigung, lautsprachlich eingeschränkter Kommunikation oder Schlaganfall-Patient/innen, aber auch für Kinder und Jugendliche mit Lern-, Verhaltens- und Bewegungsproblemen.

22. Richtfest des naturwissenschaftlichen Hörsaalgebäudes

Richtfest auf dem Campus Wechloy der Universität Oldenburg: Der Rohbau für ein neues Hörsaalgebäude der Naturwissenschaften ist fertiggestellt. Voraussichtlich zum Wintersemester 2015/16 werden Studierende einen Experimentierhörsaal sowie mehrere Seminar- und Arbeitsräume nutzen können. „Der Experimentierhörsaal trägt dem hohen Praxisanteil unserer naturwissenschaftlichen und medizinischen Studiengänge Rechnung“, erklärte die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery anlässlich des Richtfests am 20. Oktober. „Die neuen Räume werden zusätzlichen Raum für innovative Lehr-Lernformen und das Lernen nach neuesten wissenschaftlichen Standards bieten.“ Vor allem Studierende der Biologie, Chemie, Landschaftsökologie, der Marinen Umweltwissenschaften und Medizin sollen die Räume künftig nutzen können. – Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf insgesamt etwa 5,5 Millionen Euro.

23. Universitätsbibliothek erweitert Öffnungszeiten

Mit Beginn des Wintersemesters 2014/2015 hat die Universitätsbibliothek ihre Öffnungszeiten erweitert. Vorausgegangen war eine Online-Umfrage, an der über 1.200 Bibliotheksnutzer/innen – davon mehr als 1.000 Studierende – teilgenommen hatten. Das große Interesse zeige, wie wichtig die Informationsversorgung und der Lernort Bibliothek für die Studierenden seien, sagte Bibliotheksdirektor Hans-Joachim Wätjen fest. Die Zentralbibliothek am Campus Haarentor hat nun sonnabends eine Stunde länger geöffnet – von 10.00 bis 19.00 Uhr. Neu ist die Öffnung der Bereichsbibliothek Wechloy am Sonnabend von 10.00 bis 18.00 Uhr. Außerdem gibt es eine Ausweitung der Öffnungszeiten im Sommer.

24. Universitätsmedaille für Rolf-Peter Illigen

Dr. Rolf-Peter Illigen, ehemaliges Vorstandsmitglied der Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg (GVO), ist mit der Universitätsmedaille geehrt worden. Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, Vizepräsident für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Qualitätsmanagement, überreichte die Auszeichnung bei der Jahrestagung des Vereins zur Förderung der Versicherungs- und Finanzmathematik Universität Oldenburg e.V. Illigen erhielt die Auszeichnung für sein hohes Engagement für den mathematisch-ökonomisch orientierten Lehr- und Forschungsschwerpunkt der Universität Oldenburg. Er habe die Gründung des Vereins zur Förderung der Versicherungs- und Finanzmathematik angeregt, so Siebenhüner, und sich außerordentlich für die Forschung in diesem Bereich an der Universität eingesetzt und somit die Vernetzung der Wissenschaft mit der Versicherungswirtschaft maßgeblich vorangetrieben.

25. Meeresforscher Helmut Hillebrand unter weltweit meistzitierten Wissenschaftlern

Der Meeresbiologe und Biodiversitätsexperte Prof. Dr. Helmut Hillebrand zählt dem Medienkonzern Thomson Reuters zufolge zu den weltweit meistzitierten Wissenschaftlern. Im aktuellen Zitations-Ranking ist der Oldenburger Wissenschaftler einer der weltweit 3.200 Forscherinnen und Forscher aus 21 Fachgebieten, die aufgeführt werden. Hillebrand ist Direktor des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) und leitet dort die Arbeitsgruppe Planktologie. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen die Biodiversität und die Nahrungsnetzstruktur aquatischer Systeme. Ein Videoporträt des Meeresforschers findet sich auf Youtube.

26. Hörforscher Kollmeier begleitete Bundespräsidenten auf Staatsbesuch

Hohe Ehre für den Hörforscher Prof. Dr. Birger Kollmeier: Als Sprecher auf der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz waren er und Dr. Torsten Niederdränk, Vizepräsident von Siemens Health Care, Gäste von Bundespräsident Joachim Gauck auf einer dreitägigen Delegationsreise Anfang November ins Großherzogtum Luxemburg. Beide hatten 2012 – gemeinsam mit dem Oldenburger Hörforscher Prof. Dr. Volker Hohmann – von Gauck den Deutschen Zukunftspreis verliehen bekommen.

27. Auszubildender der Universität erneut Landessieger

Till-Louis Winters, ehemaliger Auszubildender zum Systemelektroniker an der Universität Oldenburg, ist beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend Landessieger 2014 geworden. Zuvor hatte ihn die Handwerkskammer Oldenburg für sein Gesellenstück als Kammersieger im Bereich Systemelektronik ausgezeichnet. Winters hat eine automatische Gewächshaussteuerung entwickelt, die mittels einer ausgeklügelten Sensorik die Licht- und Bewässerungszufuhr regelt. – Bislang sind aus der Elektronikwerkstatt der Universität fünf Landes- und neun Kammersieger hervorgegangen.

28. Termine

11. Dezember 2014, 9.00 Uhr, Aula
Personalversammlung

12. Dezember 2014, 16.00 Uhr, Bibliothekssaal
„Vision. Exzellenz. Gesellschaftlicher Auftrag. Ein Streifzug durch 40 Jahre Universitätsgeschichte“ – Podiumsdiskussion und Ausstellungseröffnung

19. Januar 2015, 18.00 Uhr, Standort Wechloy W3-1-156
Auftaktveranstaltung der Kolloquiumsreihe „Lehruniversitäten für die Massen – Forschungsuniversitäten für der Elite: Welchen Bildungsauftrag hat die Universität?“

19. Januar 2015
Sitzung des Hochschulrats

22. Januar 2015, 18.45 Uhr, Oldenburgisches Staatstheater
Neujahrsempfang der UGO und der Universität

30. Januar 2015, Delmenhorst
Neujahrsempfang des Hanse-Wissenschaftskollegs

5. Februar 2015
Empfang der Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler