Präsidium der Universität

2013

Ebene Bund

1. Wissenschaftsrat fordert erneut Zukunftspakt

Auf der Herbstsitzung des Wissenschaftsrates appellierte dessen Vorsitzender Professor Wolfgang Marquardt an die Politik, die Rahmenbedingungen von Bildung und Forschung bei den Koalitionsgesprächen zu einem zentralen Thema zu machen. „Das Land braucht schleunigst einen Zukunftspakt, in dem Bund und Länder die wichtigsten wissenschaftspolitischen Maßnahmen miteinander verabreden und für die Jahre bis 2025 einen verbindlichen Rahmen festschreiben“, so Marquardt. Er erinnerte an die im Juli dieses Jahres im Wissenschaftsrat von Bund und Ländern gemeinsam mit Vertretern der Wissenschaft entwickelten Perspektiven für das deutsche Wissenschaftssystem. Marquardt zu den dort formulierten zentralen Forderungen:

„Erstens: Die Hochschulen brauchen dringend verlässliche Steigerungen ihrer Grundhaushalte. Mit immer mehr unsicheren Projektfinanzierungen werden sie ihre Leistungsfähigkeit nicht nachhaltig steigern können. Diese Forderung wird von allen wichtigen Akteuren der Wissenschaft mitgetragen. Zweitens: Die Erfolge der Exzellenzinitiative dürfen nicht ‚verpuffen’. Sie müssen in den nächsten Jahren abgesichert und zum Nutzen der gesamten Wissenschaft weiterentwickelt werden. Drittens: Wissenschaft ist nicht nur Forschung. Wir brauchen ein System, in dem vor allem die Lehre, aber auch Infrastruktur- und Transferleistungen mehr Ansehen genießen und bessere Förderung erhalten. Viertens: Der Bund muss sich dauerhaft und substantiell an der Finanzierung und Gestaltung von Wissenschaft, insbesondere der Hochschulen, beteiligen. Dafür sind die nötigen rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.“

Ähnlich äußerte sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Horst Hippler, anlässlich der HRK-Mitgliederversammlung, die am 18./19. November 2013 in Karlsruhe stattfand. Hippler sagte, die neue Bundesregierung müsse sehr schnell die entscheidenden Weichen auf Zukunft stellen. Dazu gehöre ganz zentral die Sicherung der Grundfinanzierung der Hochschulen. Mittel für Bildung und Forschung seien die gewinnbringendsten Investitionen für den Staat. Die HRK-Mitgliederversammlung forderte vehement ein schnelles und deutliches Handeln der künftigen Bundesregierung auf dem Bildungssektor.

Schon im Juni hatte der HRK-Senat Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen sich der Bund engagieren sollte: Mittel für zusätzliche Professuren, Vollkostenfinanzierung von Forschungsprojekten und eine verbesserte und gesicherte Baufinanzierung.

2. HRK-Präsident zum Koalitionsvertrag: Richtige Richtung – zu wenig Verbindliches

„Der Koalitionsvertrag setzt in den hochschulpolitischen Teilen an einigen richtigen Stellen an – allerdings hätten wir uns verbindlichere Aussagen gewünscht“, erklärte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Horst Hippler, nach der Bekanntgabe des Vertrags am 27.11.2013.

„Das Wissenschaftssystem als gesellschaftlicher Motor, die Hochschulen in seinem Zentrum – das wird im Hinblick auf unsere Entwicklung zur Wissensgesellschaft richtig erkannt. Der Koalitionsvertrag lässt jedoch noch offen, wie ernsthaft Konsequenzen aus dieser Erkenntnis für die künftige Regierungspolitik gezogen werden.“ Vor allem die Beteiligung des Bundes an der Grundfinanzierung der Hochschulen dürfe kein Versprechen bleiben und müsse sich an den Empfehlungen des Wissenschaftsrats orientieren. Auch das Kooperationsverbot müsse fallen.

3. Zahl der Erstsemester auch 2013 auf hohem Niveau

Im Studienjahr 2013 haben über 506.600 junge Menschen, darunter rund die Hälfte junge Frauen, ein Studium aufgenommen. Nach dem Rekordjahr 2011 ist das der zweithöchste Stand. Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes stieg die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im Vergleich zu 2012 um 2 Prozent.

Seit 2000 ist die Zahl der Studierenden um knapp eine Million auf nunmehr 2,6 Millionen im Wintersemester 2013/14 gestiegen. Besonders hoch ist bei einem Vorjahresvergleich der Anstieg der Studienanfängerinnen in der Informatik an Universitäten (plus 20 Prozent) sowie in der Elektrotechnik an Fachhochschulen (plus 16,5 Prozent).

4. Ausweitung des Forschungsratings auf alle Fächergruppen

Auf seiner Herbstsitzung hat der Wissenschaftsrat beschlossen, das vom Wissenschaftsrat konzipierte und in vier Fächern (Chemie, Soziologie, Elektro- und Informationstechnik, Anglistik und Amerikanistik) seit 2005 eingehend erprobte Verfahren des Forschungsratings fortzuführen und auszuweiten. Zukünftig will der Wissenschaftsrat das Forschungsrating auf alle Fächergruppen ausdehnen (Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Geisteswissenschaften und Medizin).

5. Europa setzt mit "Horizont 2020" auf Forschung und Innovation

Das Europäische Parlament hat am 21.11.2013 das neue Rahmenprogramm "Horizont 2020" beschlossen, das am 1. Januar 2014 offiziell startet. Es sieht eine Steigerung der EU-Investitionen in Forschung und Innovation um 27 Prozent auf rund 70 Milliarden Euro vor. Mit dem neuen Forschungsprogramm sollen bis 2020 nachhaltiges Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Europa geschaffen und so die Wettbewerbsfähigkeit Europas gestärkt werden.

Horizont 2020 sei auch ein Signal für steigende Wettbewerbsfähigkeit in ganz Europa in einer schwierigen Zeit, sagte Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Wissenschaftliche Exzellenz und wirtschaftlicher Erfolg seien zwei Seiten einer Medaille.

Durch die starke Innovations- und Marktorientierung unterscheidet sich das Programm von seinen Vorgängern. Horizont 2020 baut die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft deutlich aus. Es bietet nicht nur Forscherinnen und Forschern von Hochschulen und Forschungsorganisationen, sondern insbesondere auch kleinen und mittleren Unternehmen besonders attraktive Chancen.

Ebene Land/Metropolregion

6. Hochschulentwicklung: Landesregierung garantiert Planungssicherheit bis 2018

Am 12.11.2013 wurde von Mitgliedern der niedersächsischen Landesregierung sowie den Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen der Hochschulentwicklungsvertrag unterzeichnet. Damit garantiert die Landesregierung den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis 2018.

In dem Vertrag wird auch festgelegt, dass Niedersachsen den Hochschulen zu 100 Prozent die Einnahmen ersetzt, wenn die Studiengebühren zum Wintersemester 2014/15 abgeschafft werden. Ministerpräsident Weil wies darauf hin, es sei vorrangiges Ziel des Landes, der wachsenden Zahl von Studienberechtigten ein Studium an einer niedersächsischen Hochschule zu ermöglichen. Chancengleichheit werde geschaffen und die Potenziale der jungen Generation in Niedersachsen umfassend gefördert und genutzt.

Mit dem Vertragsabschluss werden die Budgets der niedersächsischen Hochschulen auf dem gegenwärtigen Niveau bis 2018 gesichert, betonte der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach. „Mit Blick auf andere Bundesländer erkennen wir an, dass diese Zusage keine Selbstverständlichkeit ist.“ Man wisse, dass auf die Hochschulen auch gesellschaftlich bedingt neue Aufgaben zukämen, die im Rahmen der bisherigen Budgets erfüllt werden müssten.

Des Weiteren sind mit dem neuen Hochschulentwicklungsvertrag die wissenschaftspolitischen Zielsetzungen für die nächsten Jahre vereinbart worden. Land und Hochschulen haben sich u.a. darüber verständigt, dass die Hochschulen ihre Schwerpunkte profilieren, ihre Kooperationen ausbauen und die Qualität des Studiums verbessern.

7. Termine

12. Dezember 2013, Hildesheim
Plenarsitzung der LandesHochschulKonferenz

Ebene Hochschule

8. Meeresforschung: Sonderforschungsbereich „Roseobacter“ verlängert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Universität Oldenburg erneut Mittel für den Sonderforschungsbereich (SFB) „Roseobacter“ bewilligt. Für die zweite Förderphase bis 2017 stellt sie dem Forschungsprojekt, das von dem Meeresforscher Prof. Dr. Meinhard Simon geleitet wird, 9,2 Mio. Euro zur Verfügung. Im Forschungsfokus des SFB steht eine der wichtigsten Gruppen von Meeresbakterien. An dem Großprojekt sind neben der Universität Oldenburg auch die TU Braunschweig, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, die Deutsche Sammlung für Mikroorganismen und Zellkulturen sowie das Genomforschungslabor der Universität Göttingen beteiligt.

„Wir freuen uns über diesen großen Erfolg, den wir gemeinsam mit starken Partnern errungen haben. Er bestätigt die hohe Leistungsfähigkeit und Qualität der Oldenburger Meeresforschung, die maßgeblich zum Profil der Universität beiträgt – und er spornt uns an, diesen Schwerpunkt weiterzuentwickeln“, erklärte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon.

An dem Sonderforschungsbereich „Roseobacter“, der 2010 startete, sind Wissenschaftler/innen aus den Bereichen Mikrobiologien, Naturstoffchemie, Genetik und Informatik beteiligt. Er bündelt die in Niedersachsen vorhandene Exzellenz auf dem Gebiet der Marinen Mikrobiologie. „Dieses Konsortium von Wissenschaftlern hat ein in seiner Ausrichtung in Deutschland einzigartiges Zentrum für Marine Mikrobiologie in Niedersachsen geschaffen, das inzwischen weltweit wahrgenommen wird“, sagte SFB-Sprecher Prof. Dr. Meinhard Simon.

9. Lehrerbildung: Erfolg bei Telekom-Hochschulwettbewerb für MINT-Fächer

Großer Erfolg für die Lehramtsausbildung der Universität Oldenburg: Beim Hochschulwettbewerb der Telekom Stiftung für bessere Lehrerbildung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik hat sie sich als einzige Hochschule gleich in zwei Themenfeldern durchsetzen können. Für die Bereiche „Lehr-Lern-Labore“ sowie „Entwicklung in heterogenen Lerngruppen“ erhält sie je 200.000 Euro. Insgesamt lagen der Jury 63 Anträge vor, neun Universitäten werden gefördert.

Die beteiligten Hochschulen werden sich ab 2014 in bundesweit drei Netzwerken mit zentralen Fragen der MINT-Lehrerbildung beschäftigen. „Der doppelte Erfolg zeigt eindrucksvoll, dass die Oldenburger Forschung im Bereich der Lehrerbildung einen erstklassigen Ruf genießt. Die Jury schätzt die Oldenburger Konzepte als stimmig, innovativ und zukunftsfähig ein“, freut sich Prof. Dr. Gunilla Budde, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität. Durch die Förderung sei es möglich, neue Ansätze bei der MINT-Lehrerausbildung zu entwickeln und zu erproben.

Der Bereich „Lehr-Lern-Labore“ wird durch den Physikdidaktiker Prof. Dr. Michael Komorek repräsentiert, für den Bereich „Entwicklung in heterogenen Lerngruppen“ ist die Mathematikdidaktikerin Prof. Dr. Astrid Fischer federführend.

10. Preis der Lehre: Auszeichnung für zehn Hochschullehrer/innen

Insgesamt zehn Lehrende der Universität wurden am 15. November 2013 von der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Gunilla Budde, mit dem „Preis der Lehre“ für das Studienjahr 2012/13 ausgezeichnet.

Den Preis in der Kategorie „Bestes Modul“ erhielten Prof. Dr. Dirk Albach, Dr. Bernhard von Hagen, Prof. Dr. Rainer Buchwald, Dr. Katarzyna Palinska, Dr. Cord Peppler-Lisbach und Thomas Schmidt vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften. In der Kategorie „Beste Veranstaltung“ überzeugten dieses Jahr zwei Lehrende mit ihren Konzepten: der Umwelt- und Entwicklungsökonom Prof. Dr. Klaus Eisenack sowie der Philosoph Prof. Dr. Reinhard Schulz. Die beiden Chemiker Prof. Dr. Thorsten Klüner und Robert Röhse wurden in der Kategorie „Besonders gelungene Anleitungen zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen“ geehrt. Die Ausgezeichneten erhalten 500 Euro Preisgeld sowie zweckgebundene Personalmittel für die Lehre. Das Besondere: Die Nominierung für den Preis erfolgt durch die Studierenden.

Die Universität Oldenburg zeichnet seit 1998 hervorragende Leistungen von Hochschullehrenden in Lehre und Betreuung aus. Die Jury, die über die Vergabe des Preises entscheidet, besteht aus Lehrenden, Studierenden und Vertretern der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO). Der „Preis der Lehre“ 2012/13 wird von der UGO gefördert.

Näheres s. Pressemitteilung Universität 14.11.2013

11. "Gründerpreis der Universität" erstmals vergeben

Das Start-up "Sharemagazines" ist mit dem "Gründerpreis der Universität Oldenburg" ausgezeichnet worden. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde erstmals vergeben. Das Team von "Sharemagazines" entwickelt eine App, die den grenzenlosen Zugriff auf Zeitungen und Magazine ermöglicht. Jan van Ahrens, Gunnar Sieweke und Oliver Krause – drei Studierende der Universität Oldenburg – wollen das Preisgeld nutzen, um den Prototyp der App weiterzuentwickeln. Die Fachjury unter Vorsitz des Oldenburger Gründungsexperten Prof. Dr. Alexander Nicolai attestierte "Sharemagazines" einen klar erkennbaren Kundennutzen und ein großes Marktpotenzial.

Den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Platz belegte das Start-up "Tandemploy" um Jana Tepe, das mit seiner Online-Plattform für Jobsharing ein flexibles Arbeitsmodell etablieren will. Der dritte Platz (500 Euro) ging an das Start-up "ADDACT". Das Team um Hilko Aikens, Alumni der Universität Oldenburg, entwickelt eine Online-Plattform, auf der Musikfans mitbestimmen können, wo der nächste Auftritt ihrer Lieblingsband stattfinden soll.

Als weitere Preisträger wurden die ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Stephanie Birkner und Nils Zalewski, Mitarbeiter der Elektronikwerkstätten, ausgezeichnet. Sie erhielten Preise für ihr besonderes Engagement zugunsten der Oldenburger Gründer/innen.

Die Entscheidung über die Gewinner fiel auf einer Veranstaltung an der Universität am 27.11.2013. Alle Preisträger hatten fünf Minuten Zeit, um die Jury von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

Der Gründerpreis der Universität Oldenburg prämiert besonders innovative und herausragende Geschäftsideen von Studierenden, Mitarbeiter/innen sowie Alumni der Universität. Er wird vergeben im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten EXIST-Projekts Gründerinnen- und Gründeruniversität – unterstützt vom An-Institut EFNW, der Oldenburgischen Landesbank, der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und dem Förderverein Wirtschafts- und Rechtswissenschaften e.V.

12. 104 Deutschlandstipendien für hervorragende Studentinnen und Studenten

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am 15. November 2013 die diesjährigen Deutschlandstipendien verliehen. An dem Förderprogramm, das vor zwei Jahren bundesweit startete, partizipieren diesmal 104 Studentinnen und Studenten der Universität Oldenburg. 2011 wurden 42 und 2012 72 Stipendien vergeben.

Diese eindrucksvolle Entwicklung sei Ausdruck der großen Verbundenheit zwischen Region und Universität, betonte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon. „Unser Dank gilt allen Unterstützern, wie Unternehmerinnen und Unternehmern, Dienstleistern und privaten Spenderinnen und Spendern.“ Das Deutschlandstipendium verschaffe nicht nur den jungen talentierten Menschen Vorteile, sondern es stärke auch die Region, so Simon. Ein großer Teil der jährlich weit über 2.000 Studienanfängerinnen und Studienanfänger komme aus dem Nordwesten und bleibe oft auch nach dem Studienabschluss der Heimatregion verbunden.

Das Deutschlandstipendium beträgt 300 Euro monatlich für ein Jahr. Die Hälfte der Summe kommt vom Bund, wenn es der Hochschule gelingt, die andere Hälfte bei privaten Geldgebern einzuwerben.

Insgesamt hatten sich 334 Studierende um ein Stipendium beworben. Bei der Auswahl zählten nicht nur – wie vom Bund festgelegt – hervorragende Studienleistungen, sondern auch soziale Aspekte. Die ausgewählten Studierenden kommen aus allen Fachgebieten. Am häufigsten vertreten sind die Wirtschaftswissenschaften, die Chemie und die Mathematik.

13. Waskönig-Stiftung vergibt Stipendien an drei Studierende

Die Dr. h.c. Peter Waskönig-Stiftung hat am 28.10.2013 in einer Feierstunde Stipendien an zwei Bachelorstudentinnen und eine Masterstudentin vergeben. Die Studierenden, die ein hohes Maß an Können, Initiative und Verantwortung gezeigt haben, erhalten ein halbes Jahr lang 500 Euro monatlich für ihre Studienabschluss-Phase. Der Stifter überreichte persönlich die Auszeichnungen in Anwesenheit von Vizepräsidentin Prof. Dr. Gunilla Budde an Christine Prokop (Bachelor Sozialwissenschaften), Sarah-Jane Schröder (Bachelor Pädagogik / Sonderpädagogik) und Signe Luisa Schneider (Master Neurocognitive Psychologie).

14. Feierstunde 25 Jahre Informatik

Mit einem Festakt am 1.11.2013 im Hörsaalzentrum wurde die Gründung des Fachbereichs Informatik vor 25 Jahren erinnert. „Die Entwicklung der Informatik ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte an der Universität“, erklärte dazu Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, Vizepräsident für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Qualitätsmanagement, vor den zahlreichen Gästen. Sie genieße einen außergewöhnlich guten Ruf weit über ihre Fachgrenzen hinweg und trage mit ihrer hervorragenden und exzellenten Forschung dazu bei, dass die Universität Oldenburg international wahrgenommen werde. Die Festrede hielt der Stuttgarter Informatiker Prof. Dr. Volker Claus. Er war der erste Hochschullehrer für Informatik an der Universität und Gründungsdekan des Fachbereichs

Näheres s. Pressemitteilung Universität 01.11.2013

15. Tag der Forschung an der Universität

Auf reges Interesse stieß der 2. Tag der Forschung, der am 13. November 2013 auf Einladung der Vizepräsidentin für Forschung, Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, und des Vizepräsidenten für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg stattfand.

Im Fokus der Veranstaltung stand der gegenseitige Austausch zu Fragen rund um die drittmittelgeförderte strukturierte Nachwuchsförderung. Sprecherinnen und Sprecher bereits geförderter Programme gaben ihre Erfahrungen an die im Entstehen begriffenen neuen Programme weiter. Über Komponenten wie z.B. Gleichstellung, Betreuungskonzepte, Internationalisierung sowie fachliche und überfachliche Qualifikationen wurde intensiv diskutiert, um Vorschläge für gemeinsame Leitlinien zu entwickeln. 

Im Rahmen des Forschungstags wurde zum ersten Mal das Carl von Ossietzky Young Researchers’ Fellowship verliehen, und zwar an Dr. Anna Langenbruch (Institut für Musik). Damit unterstützt die Universität herausragende und hochqualifizierte promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen und gibt ihnen die Möglichkeit, ein selbständiges Forschungsvorhaben durchzuführen.

16. Villa Geistreich: Ein neues geisteswissenschaftliches Lehr-Lernlabor

Ein neues geisteswissenschaftliches Lehr-Lernlabor der Fakultät IV für Human- und Gesellschaftswissenschaften hat seine Arbeit aufgenommen: die „Villa Geistreich“. Das Haus befindet sich am Damm 41 in Oldenburg. Die mit modernen Seminarräumen, einem Vortragsraum und einem Internetcafe ausgestattete Villa wird im Rahmen der Projekte „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus (FLiF)“ und „Forschungsorientierte Lehre (FoL)“ gefördert. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit Schüler/innen aus Stadt und Landkreis Oldenburg. Projektpartner sind neben dem Staatsarchiv die Landesbibliothek, die Oldenburgische Landschaft sowie das Kooperationsprojekt Freiheitsraum Reformation.

„In der Villa Geistreich können Studierende und SchülerInnen in entspannter Atmosphäre abseits von Universität, Schule und Leistungsdruck den Umgang mit Forschungsliteratur und Quellenmaterial erproben sowie Erkenntnisinteressen und Fragestellungen entwickeln“, so die Historikerin Prof. Dr. Dagmar Freist. Die Theologin Prof. Dr. Andrea Strübind ergänzt: „Das Lehr-Lern-Labor erlaubt, sich im Rahmen ihrer Forschungszusammenhänge mit der Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens von Schülerinnen und Schülern auseinanderzusetzen.“

Näheres s. Pressemitteilung Universität 14.11.2013

17. Honorarprofessur für Reinhold Fried

Dr. Reinhold Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe Norddeutschland und Lehrbeauftragter am Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC), hat die Honorarprofessur der Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften erhalten. In einer Feierstunde am 31. Oktober 2013 betonte Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, Vizepräsident für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Qualitätsmanagement, dass mit Friedl eine Persönlichkeit geehrt werde, die seit Jahren Lehrveranstaltungen zu den Themen Weltflüchtlingsproblematik, Vereinte Nationen, Migration und Bildung für Flüchtlinge an der Universität anbiete. „Seine Lehrtätigkeit zeichnet sich aus durch exzellente fachliche Kompetenz und gleichermaßen hohes Engagement, das getragen ist von Empathie im weitesten Sinne“, so der Vizepräsident der Universität.

Näheres s. Pressemitteilung Universität 05.11.2013

18. Termine

12. Dezember 2013, 9.30 Uhr, Aula
Personalversammlung

12. Dezember 2013, 18.00 Uhr, Bibliothekssaal
Ausstellungseröffnung „Carl von Ossietzky“ – mit Podiumsdiskussion

13. Dezember 2013, 18.00 Uhr, Schlaues Haus
Ausstellungseröffnung „Ideen 2020“

23. Januar 2014, 18.00 Uhr, Staatstheater Oldenburg
Neujahrsempfang der Universität und der UGO

24. Januar 2014, Delmenhorst
Neujahrsempfang des Hanse-Wissenschaftskollegs (HWK)

28. Januar 2014, Hamburg
Sitzung des Nordverbundes: „Sicherung der Studierbarkeit durch Qualitätsmanagement in Studium und Lehre“