Referat Planung & Entwicklung

Definitionen zur Datenauswertung

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Abschluss

Es wird zwischen folgenden Abschlussarten unterschieden:
Fach-Bachelor (B.Sc./B.A./LL.B.)
Zwei-Fächer-Bachelor (B.Sc./B.A.)
Fach-Master (M.Sc./M.A./M.Eng./LL.M.)
Master of Education (M.Ed., versch. Schulformen)
Diplom (Dipl.)
Magister (M.A.)
Lehramt (LA., versch. Schulformen)
Promotion

Absolvent*innen

Als ~ werden die Studierenden gezählt, die eine Abschlussprüfung bestanden haben.

Ausländische Studierende

~ sind Studierende mit internationaler Staatsangehörigkeit. Diese werden weiter unterschieden zwischen Studierenden mit im Inland erworbener Hochschulzugangsberechtigung (Bildungsinländer) und solchen mit im Ausland erworbener Hochschulzugangsberechtigung (Bildungsausländer).

Auslastung

Ausgehend von der Zahl der Studierenden innerhalb der Regelstudienzeit wird mittels der entsprechenden Curricularnormwertanteile die gesamte bei der jeweiligen Lehreinheit nachgefragte Lehre - sowohl der zugeordneten als auch der nicht zugeordneten Studiengänge - ermittelt (in Semesterwochenstunden (SWS)) und dem vorhandenen Lehrangebot gegenübergestellt. Dies erfolgt für sämtliche Lehreinheiten. Die Auslastungsberechnung für ein Studienjahr beruht auf dem in der jährlichen Kapazitätsberechnung mit Stichtag 1.2. berechneten Lehrangebot und der auf Basis der Studierendendaten des vorhergehenden Wintersemesters (Stichtag 1.12.) ermittelten Lehrnachfrage.

Ausschöpfung

Die ~ ist das Verhältnis der Studienanfänger im 1. Fachsemester eines Studienjahres zu der in der Kapazitätsberechnung ermittelten Aufnahmekapazität nach Schwund. Die Ausschöpfung wird jeweils für einen Studiengang und für die gesamte Lehreinheit berechnet. Alle Größen sind in Vollzeitäquivalenten angegeben, im 1. Fachsemester Beurlaubte sind nicht mit einbezogen. Die Ausschöpfung wird gelegentlich als Annahmequote bezeichnet.

Doppelstudium

Gleichzeitiges Studieren zweier Studiengänge. Die Einschreibung erfolgt in den ersten und in den zweiten Studiengang.

Erstimmatrikulierte

Studierende, die erstmalig an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. (Aufgrund von Auslandstudien oder Anerkennung fachlicher Leistungen ausnahmsweise auch in höhere Studiensemester.)

Fachsemester

Diejenigen Semester, die Student*innen in einem bestimmten Studiengang absolviert haben. Urlaubssemester zählen nicht zu den ~.

Fachstudiendauer

Unter der ~ versteht man die Anzahl der Fachsemester bis zur Abschlussprüfung. Die Fachstudiendauer endet mit der Festsetzung der Gesamtnote. Wie für die Absolventen/innen erfolgt die Angabe der Fachstudiendauer bei Studiengängen mit mehreren Fächern jeweils für das 1. Fach. Angegeben sind der arithmetische Mittelwert und der Median der Fachsemester zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung.

Fakultät

Eine ~ ist eine Organisationseinheit der Universität, die Lehreinheiten und Fächer mit inhaltlicher Nähe zusammenfasst.

Fallstatistik

Fallstatistik (Studierende bzw. Studienanfänger*innen):

Gesamtzahl der Studierenden bzw. Studienanfänger*innen in jedem Studiengang und Studienfach.

 

Fallstatistk (Absolvent*innen):

Bei Studiengängen mit mehreren Fächern werden die Absolvent*innen für jedes Fach ausgewiesen.

Frühstudierende

~ sind überdurchschnittlich begabte Schüler*innen, die für besondere Studienprogramme eingeschrieben sind. Abgelegte Prüfungen können bei einem späteren Studium angerechnet werden. Sie werden nicht zu den regulären Studierenden gezählt.

Gasthörende

Alle Interessierten können sich ohne Voraussetzung einer Hochschulzugangsberechtigung als Gasthörende einschreiben. Sie können nur an den für sie geöffneten Lehrveranstaltungen teilnehmen. Ein Fachstudium mit Abschlussprüfung ist für ~ nicht möglich. Sie werden nicht zu den regulären Studierenden gezählt.

Hochschulsemester

Diejenigen Semester, die StudentInnen insgesamt an deutschen Hochschulen eingeschrieben waren. Im Gegensatz zu den Fachsemestern zählen zu den ~ auch Urlaubssemester und Semester in zuvor studierten Studiengängen.

Kapazität

Die Kapazität (Aufnahmekapazität) wird auf Grundlage des Lehrangebots, des Ausbildungsaufwandes und weiterer kapazitätsbestimmender Kriterien entsprechend der Kapazitätsverordnung je Studiengang pro Studienjahr berechnet. Die berechnete Aufnahmekapazität bildet die Grundlage zur Festlegung von Zulassungszahlen in stark nachgefragten Studiengängen.

Kooperationsstudierende

~ studieren ein Fach an der Uni Oldenburg und ein weiteres Fach an der Uni Bremen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Kooperationsfächer die von beiden Unis gemeinsam getragen werden.

Kopfstatistik

Kopfstatistik (Studierende bzw. Studienanfänger*innen):

Gesamtzahl der Studierenden bzw. Studienanfänger*innen im 1. Studiengang und 1. Studienfach. Studierende bzw. Studienanfänger*innen, die in mehreren Studiengängen gleichzeitig eingeschrieben sind (Doppelstudium) werden dadurch nur einmal gezählt. Gasthörende und Frühstudierende zählen nicht zu den Studierenden.

 

Kopfstatistik (Absolvent*innen):

Bei Studiengängen mit mehreren Fächern werden die ~ dem jeweils ersten Fach zugewiesen. Während bei der Kopfstatistik für Studierende nur Studierende im 1.Studiengang gezählt werden, werden hier alle Abschlussprüfungen (erster und weitere Studiengänge) aufgeführt. Abweichend werden in der amtlichen Statistik meist nur die Abschlussprüfungen im Erststudium angegeben.

Lehreinheit

Eine ~ ist eine zum Zweck der Kapazitätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot bereitstellt. Ein Studiengang soll möglichst derjenigen Lehreinheit zugeordnet sein, die den größten Anteil am Lehrangebot hat.

Neuimmatrikulierte

Studierende, die erstmalig an der Universität Oldenburg (erstes oder höheres Fachsemester), aber nicht erstmalig an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind.

Prüfungsgruppe

Eine ~ ist die Zusammenfassung der Studierenden nach dem angestrebten Abschluss.

Prüfungsjahr

Die Absolvent*innen eines Studien-/Prüfungsjahres werden jeweils auf Basis der Prüfungen des Wintersemesters (1.10. bis 31.3.) und des darauffolgenden Sommersemesters (1.4. bis 30.9.) ermittelt. Beispielweise umfasst das Prüfungsjahr 2009 das Wintersemester 2008/09 und das Sommersemester 2009.

Regelstudienzeit (RSZ)

In den Prüfungsordnungen festgelegte Studienzeit, in der bei einem Vollzeitstudium der Abschluss erworben werden kann.

Schwundfaktor

Die rechnerische Kapazität (entspr. Kapazität vor Schwund) geht davon aus, dass alle Studienanfänger bis zum Abschluss studieren. Da das Verbleibeverhalten der Studierenden jedoch in den Studiengängen unterschiedlich ist, wird die berechnete Kapazität um einen Schwundfaktor erhöht. Daraus ergibt sich die tatsächliche Aufnahmekapazität nach Schwund. Der Schwundfaktor wird empirisch aus den Studierendenzahlen der einzelnen Fachsemester ermittelt.

Semester

Ein ~ bezeichnet ein Studienhalbjahr. Man unterscheidet zwischen Wintersemestern (01.10. bis 31.03.) und Sommersemestern (01.04. bis 30.09.). Die Einschreibung in einen Studiengang erfolgt in der Regel zum Wintersemester. Ein Wintersemester und das darauf folgende Sommersemester ergeben gemeinsam ein Studien- bzw. Prüfungsjahr. Beispielsweise umfasst das Studien- oder Prüfungsjahr 2009 das Wintersemester 2008/ 2009 (auch 20082) und das Sommersemester 2009 (auch 20091). Bezüglich individueller Studienverläufe unterscheidet man noch zwischen Fachsemestern und Hochschulsemestern.

Studienanfänger*innen

Studienanfänger*innen im 1.Fachsemester:

Erstimmatrikulierte und neuimmatrikulierte Studierende im ersten Fachsemester sowie direkt nach Einschreibung beurlaubte Studierende. Promotionsstudierende und Studierende "ohne Abschluss" (Sprachkurse etc.) sind ebenfalls nachgewiesen. Studierende aus Kooperationen und gemeinsamen Studiengängen sind nur dann erfasst, wenn sie an der Universität Oldenburg immatrikuliert sind. Gasthörende und Frühstudierende zählen nicht zu den Studierenden.

Studienanfänger*innen im 1.Hochschulsemester:

Als ~ zählen alle Studierenden, die erstmals an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. Promotionsstudierende und Studierende "ohne Abschluss" (Sprachkurse etc.) sind ebenfalls nachgewiesen. Studierende aus Kooperationen und gemeinsamen Studiengängen sind nur dann erfasst, wenn sie an der Universität Oldenburg immatrikuliert sind. Gasthörende und Frühstudierende zählen nicht zu den Studierenden.

Studiengang

Als ~ bezeichnet man die Kombination von einem oder mehreren Studienfächern und dem angestrebtem Abschluss.

Studienjahr

Ein ~ umfasst jeweils das Wintersemester und das darauffolgende Sommersemester, z.B. besteht das Studienjahr 2009 aus dem Wintersemester 2008/09 und dem Sommersemester 2009.

Studierende

Gesamtzahl der ~ inkl. Promotionsstudierende und Studierende "ohne Abschluss" (Sprachkurse etc.). Studierende aus Kooperationen und gemeinsamen Studiengängen sind nur dann erfasst, wenn sie an der Universität Oldenburg immatrikuliert sind. Gasthörende und Frühstudierende zählen nicht zu den Studierenden. Abweichend von der amtlichen Statistik sind in sämtlichen internen Darstellungen Beurlaubte mit erfasst.

Übergangsquote

Die ~ beschreibt den Anteil der Absolvent*innen eines grundständigen Studiums (Fach-Bachelor oder Zwei-Fächer-Bachelor), der innerhalb der Universität in einen konsekutiven Studiengang (Fach-Master oder Master of Education) übergeht. Dabei wird beim Fach-Bachelor der Übergang in den Fach-Master unter Angabe des vorherigen und des nachfolgenden Faches angegeben. Beim Zwei-Fächer-Bachelor wird der Übergang in den Fach-Master und den Master of Education angegeben. Um die Anschaulichkeit zu gewährleisten, findet hier keine Differenzierung der Master-Fächer statt. Da sich die betrachteten Studierenden nicht direkt im Anschluss an den Bachelor immatrikulieren müssen, sind vor allem die Daten jüngerer Semester als vorläufig zu betrachten.

Vollzeitäquivalente

Fiktive Anzahl, die sich ergibt, wenn jeder Studierende entsprechend des Vollzeitanteils in jedem Fach gewichtet wird. Die Gewichtungskoeffizienten für Haupt-/Nebenfächer verschiedener Studiengänge/Abschlüsse sind der Tabelle Äquivalenzberechnung zu entnehmen. Ein Studierender im Zwei-Fächer-Bachelor wird beispielsweise in jedem der Fächer mit 0,5 Äquivalenten berechnet.

Wissenschaftliches Hochschulpersonal

Zum ~ zählen ProfessorInnen und sonstige wissenschaftliche Beschäftigte. Nicht inbegriffen sind Mitarbeiter im technischen Dienst und im Verwaltungsdienst (MTV).