Tag der Physik

Tag der Physik 2006

 
 

Dies war das Programm des Tag der Physik 2006. 

09:15 Führungen durch die Forschungslabore (ca.40 Minuten)
10:15 - 10:45 Begrüßung und Facharbeiten-Preisverleihung
10:45 - 11:30  
Vortrag aus der Experimental-Physik:

"Weltbilder der Physik - Beobachten und Vermessen des Himmels"

Dr. Falk Rieß
 
11:30 Führungen durch die Forschungslabore (ca.40 Minuten)

und 

 
Spezial-Veranstaltung
für Lehrerinnen und Lehrer:

"Physik im Kontext - Chancen und Wege kontext-orientierten Physikunterrichts"

Prof. Dr. Michael Komorek.

 
12:15 Führungen durch die Forschungslabore (ca.40 Minuten)
13:15 - 13:45 Vorstellung der Physik-Studiengänge und
Forschungsaktivitäten im Institut für Physik
13:45 - 14:15  
Vortrag aus der Theoretischen Physik

"Das Weltall aus heutiger Sicht"

Prof. Dr. Jutta Kunz-Drolshagen
 
14:15 - 14:45 Diplom ... und dann?
Physik im Beruf - Absolventen berichten
15:00 Führungen durch die Forschungslabore (ca.40 Minuten)
17:15  

Festkolloquium
"Was auch Einstein sicher gern gesehen hätte - Visualisierung relativistischer Effekte"

Prof. Dr. Hanns Ruder

Da wir nicht täglich mit 90 % der Lichtgeschwindigkeit durch ein Wurmloch zu unserem Ar-beitsplatz in der Nähe eines Schwarzen Lochs fliegen, sondern in einem durch die Newton-schen Gesetze sehr gut beschriebenen Zwickel des Universums leben, konnten wir leider kei-nen intuitiven Zugang für die spezielle und allgemeinrelativistische Raumzeit entwickeln. Dank schneller Rechner und moderner Computergraphik können wir aber heute die relativis-tischen Effekte simulieren und visualisieren. Man „versteht“ sie dadurch zwar auch nicht, aber man sieht sie wenigstens.

Im ersten Teil geht es um das Aussehen schnell bewegter Objekte, also um Effekte der spe-ziellen Relativitätstheorie. Hier ergeben sich durch das Zusammenwirken von Lorentz-Kon-traktion und endlicher Lichtgeschwindigkeit überraschende Effekte, die erstaunlicherweise erst über 50 Jahre nach Einsteins fundamentaler Arbeit von 1905 erkannt und richtig be-schrieben wurden.

Im zweiten Teil werden die Effekte der gravitativen Lichtablenkung visualisiert. Was würde man in der Nähe von Neutronensternen, Schwarzen Löchern und Wurmlöchern sehen?

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