Wie man mit cleveren Wächtern ein Museum bewacht

Prof. Dr. Alexander Hartmann

In der physikalischen Forschung werden in den letzten drei Jahrzehnten vermehrt Verfahren zur Optimierung eingesetzt, um z.B. komplexe ungeordnete magnetischen Systeme zu verstehen. Man profitiert dabei von ausgefeilten Algorithmen der theoretischen Informatik und von sehr schnellen Computern, die diese Algorithmen anwenden können. Physikerinnen und Physiker untersuchen dabei auch Probleme, die auf den ersten Blick gar keine physikalischen zu sein scheinen: Wie etwa bewacht man mit möglichst wenigen, aber clever positionierten Wächtern ein Museum, insbesondere wenn es sich um ein "zufälliges" Museum handelt? Merkwürdigerweise haben Probleme dieser Art typisch physikalische Eigenschaften wie z.B. Phasenübergänge, wie man sie in der Natur beobachtet.

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