Physik-Praktika

Organisation und Umfang des FPR-B

  1. Das FPR-B ist grundlagenorientiert. Die Studierenden sollen die Fähigkeit zur Konzipierung, Durchführung, Analyse, Protokollierung und Präsentation anspruchsvoller physikalischer Experimente erwerben und Erfahrungen mit modernen Mess- und Auswerteverfahren der Experimentalphy­sik sammeln.

  2. Für Studierende im Fach-Bachelor-Studiengang Physik hat das FPR-B folgenden Umfang:

    (a) Bei Studienbeginn vor dem WiSe 11/12 bildet das FPR-B das Praxismodul des Professionalisierungsbereiches und hat einen Umfang von 15 KP. Davon entfallen 3 KP auf das Seminar zum FPR-B (s.u.) und 12 KP auf 7 Versuche im Umfang von je 2 Versuchstagen à 8 Stunden (jeweils freitags von 9 - 17 Uhr). Die Noten der Versuche fließen mit einem Gewicht von zusammen 12/15 in die Endnote des Moduls ein.

    (b) Bei Studienbeginn im WiSe 11/12 oder später ist das FPR-B Teil des Praxismoduls des Professionalisierungsbereiches und hat einen Umfang von 9 KP. Davon entfallen 1,5 KP auf das Seminar zum FPR-B (s.u.) und 7,5 KP auf 7 Versuche im Umfang von je 2 Versuchstagen à 8 Stunden (jeweils freitags von 9 - 17 Uhr). Die Noten der Versuche fließen mit einem Gewicht von zusammen 7,5/9 in die Endnote des Moduls ein.

  3. Für Studierende im Studiengang Master of Education Physik, Ausrichtung Gymnasium, hat das FPR-B einen Umfang von 6 KP. Davon entfallen 1 KP auf das Seminar zum FPR-B (s.u.) und 5 KP auf 4 Versuche im Umfang von je 2 Versuchstagen à 8 Stunden (jeweils freitags von 9 - 17 Uhr). Die Noten der Versuche fließen mit einem Gewicht von zusammen 5/6 in die Endnote des Moduls ein.

  4. Begleitend zum FPR-B findet ein Seminar statt, in dem Kenntnisse und Fähigkeiten zur Präsentation von Grundlagen, Durchführung und Ergebnissen physikalischer Experimente unter Verwendung multimedialer Werkzeuge vertieft werden.

  5. Für Studierende im Fach-Bachelor-Studiengang Physik hat das Seminar bei Studienbeginn vor dem WiSe 11/12 einen Umfang von 3 KP, bei Studienbeginn im WiSe 11/12 oder später einen Umfang von 1,5 KP. Die regelmäßige Teilnahme am Seminar ist verpflichtend. Jede/r Teilnehmer/in muss einen Seminar­vortrag halten. Die Seminarnote fließt mit einem Gewicht von 3/15 bzw. 1,5/9 in die Endnote des Moduls ein.

  6. Für Studierende im Studiengang Master of Education Physik hat das Seminar einen Umfang von 1 KP. Sie besuchen nur ausgewählte Termine des Seminars. Auch sie müssen einen Seminarvortrag halten. Die Seminarnote fließt mit einem Gewicht von 1/6 in die Endnote des Moduls ein.

  7. Um eine genügende Breite der experimentellen Ausbildung zu gewährleisten, müssen Versu­che aus mindestens vier verschiedenen Gebieten der Experimentalphysik durchgeführt werden.

  8. In einem Gebiet kann eine Schwerpunktbildung erfolgen. In diesem Fall werden thematisch eng zusammenhängende Versuche im Rahmen eines Blockpraktikums durchgeführt. Der Umfang eines Blockpraktikums entspricht dem von drei Einzelversuchen.

  9. Derzeit werden folgende Blockpraktika regelmäßig angeboten: "Psychophysik, Neurosensorik und auditorische Signalverarbeitung" und "Digitale Signalverarbeitung" (jeweils im September).

  10. Einige Versuche aus dem Bereich Material- und Festkörperphysik finden en bloc statt (jeweils im Februar / März, Beginn 14 Tage nach Veranstaltungsende des WiSe). Hierbei handelt es sich um Einzelversuche, die lediglich aus organisatorischen Gründen terminlich geblockt werden.

  11. Das FPR-B kann folglich in folgenden Varian­ten durchgeführt werden:

    Studiengang

    Variante

    Einzelversuche

    à 2 Versuchstage

    Blockpraktikum

    à 6 Versuchstage

    Fach-Bachelor Physik

     a

     7

     b

     4

    Master of Education

     4

  12. Die Versuchs- und Vortragseinteilung findet am ersten Termin des Seminars zum FPR-B statt.

  13. Für das Modul FPR-B wird eine Gesamtnote vergeben, die sich als gewichteter Mittelwert aus den Einzelnoten der Versuche und der Seminarnote ergibt. Einzelheiten zur Benotung sind hier zu finden.

  14. Für den ausgelaufenen Diplom-Studiengang gilt: 4 Versuche alter Art (Dauer 3 Wochen) entsprechen 6 Versuchen neuer Art à 2 Versuchstagen. Die weiteren Entsprechungen sind:  3 alt / 5 neu, 2 alt / 3 neu, 1 alt / 1 neu.