Windenergie - eine turbulente Sache?

Die Physik und dort insbesondere die Turbulenzforschung kann einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung von Windenergieanlagen leisten. Darüber berichten Joachim Peinke, Detlev Heinemann und Martin Kühn vom Institut für Physik der Universität Oldenburg in einem Übersichtsartikel in der Juli-Ausgabe des "Physik-Journals", dem Fachorgan der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. 

"Auch wenn sich Windenergieanlagen aus der Ferne betrachtet eher behäbig drehen, sind sie doch enormen Lastwechseln ausgesetzt – vergleichbar mit denen an einem Flugzeug, das sich in einem fiktiven jahrelangen Landeanflug bei starkem Wind befindet. Die Ursache hierfür sind Turbulenzen, die sich innerhalb von Sekunden auf die ganze Anlage auswirken und sich auch in der Leistungsabgabe bemerkbar machen. Bei der Entwicklung heutiger Anlagen wird dies nur sehr unzureichend berücksichtigt, für die Zukunft besteht aber ein enormes Innovationspotenzial darin, die Anlagen besser an die turbulente Strömungssituation anzupassen" - so die Autoren. 

Welchen Beitrag die Oldenburger Physiker auf diesem Gebiet leisten, ist dem vollständigen Artikel zu entnehmen: Physik-Journal 13.7 (2014) 35 - 41.

[14.07.2014]

 

Kontakt

Prof. Dr. Joachim Peinke

Institut für Physik
AG Turbulenz, Windenergie und Stochastik

Tel.: +49(0)441-798-3485
E-Mail: Joachim Peinke