Monsterwellen: Seemannsgarn oder physikalische Realität?

Oldenburg. Dem gefürchteten und rätselhaften Phänomen der Monsterwellen ist ein öffentlicher Vortrag an der Universität Oldenburg auf der Spur. „Monsterwellen auf dem Ozean – vom Seemannsgarn zur nichtlinearen Schrödinger-Gleichung und zurück“: Unter dieser Überschrift referiert am Montag, 15. Dezember, der Physiker Prof. Dr. Norbert Hoffmann vom Institut für Mechanik und Meerestechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Wellen auf Wasseroberflächen sind für eine Reihe von Ingenieursdisziplinen wie Schiffbau und Offshore-Technik bedeutsam. Berichte über sehr seltene, außergewöhnlich hohe Wellen existieren schon lange, aber erst seit einigen Jahrzehnten verbessert sich das Verständnis dieses Phänomens allmählich. Hoffmann ist es gemeinsam mit Kollegen gelungen, sogenannte Monsterwellen im Labor zu erzeugen und zu untersuchen.

Das experimentelle Vorgehen und die wesentlichen Ergebnisse werden im Vortrag beschrieben. Beginn ist um 16.15 Uhr auf dem Campus Wechloy (Gebäude W2, Raum 1-148). Hoffmann referiert im Rahmen des Physikalischen Kolloquiums auf Einladung von Prof. Dr. Andreas Engel, Leiter der Arbeitsgruppe Statistische Physik an der Universität Oldenburg.

[10.12.14]

 

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Engel
Institut für Physik
AG Statistische Physik

E-Mail: Andreas Engel