Deutscher Zukunftspreis: Oldenburger Hörforscher stellen im Deutschen Museum aus

Oldenburg. Im November des vergangenen Jahres erhielten Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Prof. Dr. Volker Hohmann – beide Institut für Physik der Universität Oldenburg – und Dr. Torsten Niederdränk, Siemens AG, den Deutschen Zukunftspreis 2012 für das Projekt „Binaurale Hörgeräte – räumliches Hören für alle“. Das Deutsche Museum in München bietet zum Zukunftspreis eine Dauerausstellung an, die jährlich über eine Million Besucher anzieht. Die Ausstellung stellt die zehn jüngsten preisgekrönten Projekte vor und präsentiert in einer „Hall of Fame“ die Preisträger.

Seit Anfang Oktober ist nun dort auch das Modul zum „Binauralen Hören“ zu sehen. Es beleuchtet die zentralen Facetten von Kollmeiers preisgekröntem Projekt und stellt das Prinzip des beidohrigen Hörens und die Übertragung dieses Prinzips auf moderne Hörgerätetechnik vor. Der Clou des Moduls ist die Hör-Demonstration „schwieriger“ akustischer Umgebungen in Echtzeit mit und ohne beidohrigem Hören: In einer Art Computerspiel kann man sich mit eigenen Ohren von der Wirksamkeit binauraler Hörgeräte überzeugen. Zudem zeigen Beispiele die Entwicklung der Hörgeräte auf – vom Hörrohr bis zu den binauralen Hörgeräten der digitalen Zeit.

Weitere Informationen:

www.deutsches-museum.de/ausstellungen/neue-technologien/zukunftspreis

[09.10.2013]

 

Kontakt


Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier
Medizinische Physik
Tel.: 0441/798-5470
E-Mail: birger.kollmeier(Klammeraffe)uni-oldenburg.de

Modul zum „Binauralen Hören“