Medizinphysiker Björn Poppe in "Kompetenzverbund Strahlenforschung" berufen

Prof. Dr. Björn Poppe, Leiter der gemeinsam von der Universität Oldenburg und dem Pius-Hospital getragenen Arbeitsgruppe für Medizinische Strahlenphysik, ist in den "Kompetenzverbund Strahlenforschung" (KVSF) berufen worden. Der Verbund, eine Initiative des Bundesforschungs- und des Bundesumweltministeriums, ist ein Exzellenzforum für zukunftsorientierte Strahlenforschung.

BildZiel ist es, die strahlenbiologische Grundlagenforschung und die Erforschung von Strahlenrisiken voranzutreiben. Dazu berät der KVSF unter anderem verschiedene Ministerien bei der Förderung zukünftiger Forschungsschwerpunkte und der Bildung von Nachwuchsgruppen. Eine wesentliche Aufgabe der Mitglieder des Kompetenzverbundes ist es auch, Probleme der Strahlenforschung öffentlich zu machen und bei Bedarf als ExpertInnen für Fragen des Strahlenschutzes zur Verfügung zu stehen. Dem Verbund gehören jeweils acht VertreterInnen deutscher Universitäten und der Helmholtzzentren sowie der Strahlenschutzkommission an. Die Mitglieder werden für jeweils zwei Jahre berufen.

"Meine Berufung verstehe ich auch als Auszeichnung der Oldenburger Forschungsarbeiten im Bereich der Medizinischen Strahlenphysik", betont Poppe. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich vor allem mit der Messung, mathematischen Beschreibung und Wirkung von Strahlung in der Medizin. Dr. Heiner von Boetticher, Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg und ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe, ist als Poppes Vertreter im Kompetenzverbund ernannt worden. Von Boetticher arbeitet seit mehreren Jahrzehnten im Bereich des Strahlenschutzes in der Röntgendiagnostik.