Spitzencluster-Wettbewerb

ForWind beteiligt sich an Ausschreibung des Bundesforschungsministeriums

An der Spitzencluster-Ausschreibung des Bundesforschungsministeriums (BMBF) beteiligen sich erneut ForWind, das Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und die Windenergie-Agentur WAB. In der dritten und vorerst letzten Ausschreibungsrunde des Forschungsministeriums werden über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu fünf Cluster mit jeweils bis zu 40 Millionen Euro gefördert. Empfänger dieser Fördersumme sind die einzelnen Projektkonsortien, deren Antragstellung durch das jeweilige Clustermanagement zentral gesteuert wird.

Bild„Wir haben hier in der Region einen Windcluster mit einem Offshore-Schwerpunkt, der bundesweit einmalig ist“, sagt Prof. Dr. Andreas Reuter, Leiter des IWES in Bremerhaven und Koordinator der Bewerbung. Darin wird sich das Konsortium auf Themen aus den Bereichen Offshore-Windenergie sowie Speicher und Netzintegration konzentrieren.
Windenergie-Unternehmen der Metropolregion Bremen/Oldenburg im Nordwesten nähmen eine herausragende Rolle ein, stellt Ronny Meier, Geschäftsführer der WAB, heraus. Diese könne durch die Spitzenclusterförderung ausgebaut und abgesichert werden. Stephan Barth, Geschäftsführer von ForWind, rückt die Forschungslandschaft im Nordwesten in den Mittelpunkt: „Die Region ist nicht nur industriell spitze, sondern auch im Bereich Forschung. Mit IWES und ForWind verfügt die Region über einen Forschungsverbund im Bereich Windenergie, der weit über die Region hinaus von Bedeutung ist. Mit unseren zahlreichen Forschungsprojekten verfügen wir schon heute über eine effektive Innovationskette“.

Das Bewerbungsverfahren verläuft in einem zweistufigen Prozess. Eine erste Juryentscheidung fällt voraussichtlich im Juni 2011, die finale Entscheidung im Januar 2012. Die Bewerbung des Konsortiums wird von den Ländern Bremen und Niedersachsen finanziell unterstützt.