Universität bietet Sommerschule zu Computersimulationen an

Mit der Computersimulation von Extremereignissen beschäftigt sich die internationale Sommerschule "Modern Computational Science: Simulation of Extreme Events", die vom 15. bis 26. August an der Universität Oldenburg stattfindet. Sie wird von dem Oldenburger Physiker Prof. Dr. Alexander Hartmann und Dr. Reinhard Leidl, Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften, organisiert. Interessierte Studierende, DoktorandInnen und Vertreter der Wirtschaft können sich noch bis zum 1. Juni anmelden.

Die Finanzkrise hatte durch die internationale Vernetzung der Wirtschaft verheerende Auswirkungen auf nahezu alle Länder. Der Klimawandel führt zu einer Zunahme von Stürmen und Überschwemmungen. Beide Beispiele zeigen: Extreme Ereignisse haben immer drastischere Folgen. Deshalb sind sie für die angewandte Forschung, aber auch für die Grundlagenforschung von größter Bedeutung. Computerbasierte Simulationen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Sie sind die Grundlage für fast ein Viertel aller veröffentlichten Forschungsarbeiten in den Naturwissenschaften. In keinem Bereich der Forschung ist die Entwicklung so rasant wie bei Computersimulationen.

Die Universität Oldenburg will diesen zukunftsträchtigen Bereich durch die internationale Sommerschule stärken, zu der auch ExpertInnen aus dem Ausland erwartet werden.
Teilnehmen können Studierende ab dem dritten Studienjahr, DoktorandInnen der naturwissenschaftlichen Fächer, der Informatik und Mathematik sowie Interessierte aus der Wirtschaft. Die Sommerschule wird von der EWE Stiftung und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes unterstützt. Eine kostengünstige Teilnahme an der Sommerschule wird durch die Vergabe von Stipendien ermöglicht.

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