Sommerschule befasst sich mit Extremereignissen

Mehr als 80 TeilnehmerInnen aus 23 Ländern werden zur Sommerschule "Modern Computational Science: Simulation of Extreme Events" erwartet. Die WissenschaftlerInnen werden sich vom 15. bis 26. August an der Universität Oldenburg unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Hartmann, Hochschullehrer für Theoretische Physik, und Dr. Reinhard Leidl, Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften, austauschen und gemeinsam arbeiten. In kaum einem Bereich der Forschung ist die Entwicklung so rasant wie im Bereich der Computersimulationen. Bereits ein Viertel aller veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten beruht auf dem Einsatz von computerbasierten Simulationen. Die Sommerschule zollt dieser Entwicklung Tribut: Die Studierenden und DoktorandInnen der naturwissenschaftlichen Fächer, der Informatik und Mathematik beschäftigen sich in Vorlesungen und Seminaren mit Computersimulationen zu Extremereignissen. "Ob Finanzkrise oder die Zunahme von Stürmen und Überschwemmungen durch den Klimawandel - Extremereignisse haben immer drastischere Folgen", erklärt Hartmann. Deshalb seien sie für die Wissenschaft von immer größerem Interesse. Internationale ExpertInnen und WissenschaftlerInnen erörtern im Rahmen der Sommerschule, wie Computersimulationen bei der Erklärung und Prävention von Extremereignissen eingesetzt werden können. Die Veranstaltung wird von der EWE Stiftung und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert.