ForWind erreicht mit WindPowerCluster die nächste Runde im BMBF-Wettbewerb

Der WindPowerCluster ist im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF) eine Runde weiter: Das gab am 22. Juni 2011 die Jury des Wettbewerbs bekannt. Der Cluster wird koordiniert von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) sowie der Windenergieagentur WAB.

Der Erfolg im Spitzencluster-Wettbewerb zeige die Wertschätzung der Forschung, die bei ForWind und damit an den Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen geleistet werde. Mit ihrem Knowhow und ihrer Grundlagenforschung trieben die WissenschaftlerInnen die Entwicklungen der Windenergie nicht nur in der Nordwest-Region, sondern deutschlandweit voran, erklärten Prof. Dr. Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Universität Hannover, und Prof. Dr. Wilfried Müller, Rektor der Universität Bremen, anlässlich der heutigen Juryentscheidung.

Der WindPowerCluster engagiert sich für die Industrialisierung beim Bau und Betrieb von Offshore-Windenergieanlagen in der Nordwest-Region. Dies geschieht durch die Optimierung und Entwicklung von Fertigungs- und Installationsprozessen. Gemeinsam mit Industrie und Forschungspartnern setzt der Cluster den Aufbau der Offshore-Windenergie in der Nord- und Ostsee um und erschließt neue Märkte – auch außerhalb Deutschlands.

Ziel des Spitzencluster-Wettbewerbs des BMBF ist die nachhaltige Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Dazu wählt eine unabhängige Jury fünf Spitzencluster aus, die über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren mit bis zu 40 Millionen Euro gefördert werden. Unterstützt werden die leistungsfähigsten Cluster aus Wirtschaft und Wissenschaft einer Region. ForWind, IWES und die Windenergieagentur haben nun bis zum 30. September Zeit, ihre Cluster-Strategie beim Projektträger in Jülich einzureichen. Im Januar 2012 soll dann die Entscheidung fallen, welche Spitzencluster durch das BMBU gefördert werden.