Nachwuchsphysiker erhalten Deutschlandstipendien

„Mit dem Deutschlandstipendium wollen wir insbesondere engagierte Studierende mit Kindern unterstützen. Dass wir dafür zahlreiche Förderer gewinnen konnten, freut mich sehr und zeigt einmal mehr, wie stark die Universität in der Region verankert ist“, erklärte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon anlässlich der feierlichen Übergabe von 42 Deutschlandstipendien am 18. November 2011. Ihr Dank gelte allen Unterstützern, wie Unternehmern, Dienstleistern und privaten Spendern. An der Veranstaltung nahmen neben den StipendiatInnen und ihren Angehörigen auch die Förderer teil.

Das Deutschlandstipendium beträgt 300 Euro monatlich und wird für ein Jahr gewährt. Die Hälfte der Summe kommt vom Bund, wenn es der Hochschule gelingt, die andere Hälfte bei privaten Geldgebern einzuwerben. Die Universität Oldenburg war dabei sehr erfolgreich: Sie konnte alle 42 vom Bund kofinanzierten Stipendien vergeben. Fünf Studierende aus der Physik konnten sich unter den insgesamt 122 Bewerbern an der Universität Oldenburg durchsetzen: Ramin Beravat (Fach Bachelor Physik), Patrischa Emmler (Master of Education), Michael Koopmeiners, (Fach Bachelor Physik), Timo Reckling (Fach Bachelor Physik) und Hendrik Schawe (Fach Bachelor Physik).

Bei der Auswahl der Oldenburger StipendiatInnen zählten nicht nur – wie vom Bund festgelegt – hervorragende Studienleistungen. „Wir haben neben guten Leistungen auch gesellschaftliches Engagement sowie besondere biographische und familiäre Lebenssituationen berücksichtigt“, betonte Prof. Dr. Gunilla Budde, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.

17 der 42 Stipendien stellten die Förderer für bestimmte Studienfächer bereit. Dazu gehörten die Fächer Physik, Chemie, Informatik, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften. Einige Förderer haben bereits jetzt ihre Unterstützung für mehrere Jahre zugesagt.