"Physik studieren, ist das was für mich?" Workshop für AbiturientInnen räumte Zweifel aus

Nicht nur die große Hitze, sondern auch viele, wichtige Informationen von PhysikerInnnen der Universität Oldenburg ließen am 1. Juli 2010 die Köpfe von 45 AbiturientInnen aus Oldenburg, Bremen, Ostfriesland, dem Emsland, dem Oldenburger Münsterland und Osnabrück rauchen. Professoren, DoktorandInnen und Studierende des Instituts für Physik informierten die frisch gebackenen SchulabgängerInnen über das Studium, die Forschung und die Anforderungen im Fach Physik an der Universität Oldenburg.

„Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt erwarten PhysikerInnen nach einem erfolgreichen Studienabschluss“, versprach Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Leiter der Abteilung Medizinische Physik und Initiator des Workshops. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten PhysikerInnen sei bei weitem größer als die Zahl der AbsolventInnen und der größte Teil von ihnen ist mit seinen beruflichen Aufgaben und seiner Bezahlung zufrieden. 

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Die Begeisterung für Physik sprach auch aus den Erzählungen der Studierenden, die berichteten, warum sie sich für das Studium in Oldenburg entschieden haben und wie sie inhaltliche Hürden vor allem mit Hilfe von KommilitonInnen und Dozenten meistern konnten. Wichtige Faktoren waren dabei: das Institut ist überschaubar, hier geht es familiär zu, es gibt keine Distanz zu den Professoren, die Ausstattung in den Laboren ist hervorragend und die Auswahl an zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkten ist breit und das Wohnen ist nicht so teuer. Aber auch das Feiern kommt  bei den PhysikstudentInnen in Oldenburg nicht zu kurz!

BildGenau diese Informationen waren wichtig für die AbiturientInnen. Ihre größte Sorge lag bei der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten: „Kann ich ein Physikstudium überhaupt schaffen?“ So drehten sich die informellen Gespräche zwischen den jungen Erwachsenen und den (angehenden) PhysikerInnen um Fragen nach den Anforderungen im Studium und den Voraussetzungen, die mitgebracht werden sollten.

Einblick in Forschungsschwerpunkte im Institut für Physik der Uni Oldenburg bekamen die TeilnehmerInnen bei Führungen durch verschiedene Labore. So kühlten sie sich im Windkanal des Windenergieforschungszentrums ForWind ab und erfuhren, welche Herausforderungen die Turbulenzforschung mit sich bringt. Andere wiederum machten im EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY erste Bekanntschaft mit der Herstellung von Dünnschicht- Photovoltaikmodulen oder sammelten bei einer Führung durch den Hörgarten am Haus des Hörens Erfahrungen über die Leistung des menschlichen Gehörs.

BildAlle Eindrücke wurden noch bei einem Grillfest am Abend miteinander ausgetauscht. Und bei den meisten der AbiturientInnen waren die mitgebrachten Zweifel inzwischen beseitigt: „Die Professoren sind viel zugänglicher als ich gedacht hätte", wunderte sich einer der jungen Männer. Einige der AbiturientInnen waren erleichtert, dass nun für sie klar ist, das Physikstudium an der Universität Oldenburg wird der nächste Schritt in ihrem Leben nach der Schule sein.