Peinke zum Vizepräsidenten der Europäischen Akademie für Windenergie ernannt

BildProf. Dr. Joachim Peinke, Hochschullehrer für Physik und Sprecher von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, wurde Ende September in Trondheim (Norwegen) zum Vizepräsidenten der European Academy of Wind Energy (EAWE) ernannt. EAWE ist ein Verein, der von Forschungszentren und Universitäten getragen wird, die zum Thema Windenergie forschen. Ziel ist es, die Forschung, Lehre und Entwicklung europaweit zu vernetzen, zu koordinieren und voranzutreiben. Insgesamt gehören 29 Einrichtungen aus sieben Ländern der Europäischen Union der EAWE an. Über 80 Prozent der europäischen Spitzenforschung im Bereich Windenergie wird dort koordiniert.

"Windenergie wird für die Energieversorgung der Zukunft immer wichtiger. Dies ist sowohl eine Chance als auch eine große Herausforderung für Wissenschaft und Forschung. Deshalb ist es unabdingbar, das sich ein europäisches, interdisziplinäres Netzwerk etabliert, das auf die neuesten Entwicklungen reagiert und von dem alle Teilneher profitieren können", erklärt Peinke. "Als Vizepräsident der EAWE möchte diese Vernetzung noch stärker vorantreiben und die bereits auf hohem Niveau stattfindende Forschung ausbauen." Peinke, der 1998 an die Universität Oldenburg berufen wurde, studierte Physik in Tübingen, wo er promovierte und habilitiert wurde. Anschließend arbeitete er mit einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Institut für Tieftemperaturphysik (C.N.R.S.) in Grenoble, Frankreich. Peinke war Heisenberg-Stipendiat der DFG und forschte als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Physikalischen Institut der Universität Bayreuth. Seit Januar 2008 ist der Physiker Sprecher von ForWind.