ForWind erhält Super-Rechner

1000 Prozessoren umfasst das Rechner-Netzwerk, mit dem die Universität Oldenburg neue Maßstäbe in der Windenergieforschung und in der Entwicklung von Windkraftanlagen setzt. Der Großrechner, der hochkomplexe Strömungs- und Umgebungsberechnungen durchführt, wird mit drei Millionen Euro aus dem Bundesumweltministerium (BMU) gefördert. Über die Förderentscheidung freue sie sich sehr, so Prof. Dr. Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg. Sie zeige, welch hohen Stellenwert die Windenergieforschung in Oldenburg hat. Der Großrechner steht neben ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen auch seinem Forschungsverbundspartner, dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesysteme (IWES) zur Verfügung, um hochgradig rechenintensive Aufgaben für die Windenergie durchzuführen.

Der Großrechner ermöglicht präzise Berechnungen der Umströmung von Rotorblättern und ganzer Windenergieanlagen sowie der Strömung innerhalb von Windparks. Die ForWind-WissenschaftlerInnen erwarten durch diese numerisch aufwändigen Berechnungen wesentliche Fortschritte in der Anlagenentwicklung. "Die Einrichtung des Rechner-Clusters trägt dazu bei, einen vielfach diskutierten Flaschenhals in der Windenergie-Branche bei der Entwicklung der nächsten Generation von Anlagen sowie bei der effizienten Nutzung der Windenergie zu vermeiden", erklärt Professor Dr. Joachim Peinke, Sprecher von ForWind und Leiter der Oldenburger Fraunhofer Projektgruppe.