"Komm her - forsch mit!" Förderprogramm für Physik-Erstsemester

„Komm her – forsch mit!“ – das ist das Motto eines neuen Förderprogramms, das sich an besonders motivierte und wissenshungrige StudienanfängerInnen der Physik richtet. „Häufig können unsere physikalisch-technisch begeisterten Erstsemester es nicht abwarten, selbst in die Forschung einzusteigen, eigene Ideen zu entwickeln und praktisch zu arbeiten“, erklärt Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Leiter der Abteilung Medizinische Physik und Initiator des Förderprogramms. Um diese Motivation zu unterstützen, bietet das Institut für Physik der Universität Oldenburg ausgewählten StudienanfängerInnen „Wissenschaftliche-Mini-Jobs“ für die Dauer von vier Semestern an. Pro Woche stehen neben dem regulären Studium dann 2,5 Stunden Arbeitszeit im Institut auf dem Programm, das verdiente Geld – 500 Euro pro Semester – deckt die Studiengebühren.

Durch die Mitarbeit in der Forschung könne gleich zu Beginn des Studiums ein intensiver Kontakt zu den Studierenden hergestellt werden, betont Kollmeier. Studierende während der ersten vier Semester zu begleiten und bei ihren ersten wissenschaftlichen Schritten zu unterstützen, sei zwar für die beteiligten Professoren und Mitarbeiter auch aufwendig, böte aber die Chance, junge Talente für die Forschung und die Industrie zu entdecken.

Das Förderprogramm, das im letzten Jahr startete, kam bei den StudienanfängerInnen so gut an, dass es zum kommenden Wintersemester deutlich erweitert wurde.

Bewerbungen für das Förderprogramm „Komm her - forsch mit!“ können bis zum 15. September 2010 an das Institut für Physik der Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg, gerichtet werden. Einzureichen sind ein Motivationsschreiben, eine Kopie des Abiturzeugnisses sowie Nachweise über relevante Aktivitäten und Erfahrungen. Für die Bewerbung ist eine Einschreibung an der Universität Oldenburg im Fach-Bachelor-Physik erwünscht, aber nicht Bedingung für die Teilnahme am Auswahlverfahren.

In folgenden Bereichen werden „Wissenschaftliche Mini-Jobs“ angeboten:

-    Ultraschnelle Nano-Optik (Prof. Dr. Christoph Lienau)

-    Energie- und Halbleiterforschung (Prof. Dr. Jürgen Parisi)

-    ForWind Zentrum für Windenergieforschung (Prof. Dr. Joachim Peinke)

-    Windenergiesysteme (Prof. Dr. Martin Kühn)

-    NEXT ENERGY EWE-Forschungszentrum für Energie-technologie (Prof. Dr. Carsten Agert)

-    Physik. Ozeanographie des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff)

-    Zentrum für Hörforschung und Abt. Medizinische Physik (Prof.   Dr. Dr. Birger Kollmeier)