Gibt es noch Innovationen in der Windenergie?

Martin Kühn, Stiftungsprofessor "Windenergiesysteme", hält Antrittsvorlesung

Bild"Gibt es noch Innovationen in der Windenergie?", so lautet der Titel der Antrittsvorlesung, die Prof. Dr. Martin Kühn, Deutschlands erster Professor für Windenergie und seit April 2010 Stiftungsprofessor für Windenergiesysteme an der Universität Oldenburg, am Montag, 8. November 2010, 16.15 Uhr (Campus Wechloy, Gebäude W2- Raum 1-148), halten wird. Der Vortrag findet im Rahmen des Physikalischen Kolloquiums statt.

Die Technologie zur Nutzung von Windenergie hat sich in den letzten 20 Jahren rasant entwickelt. Das gilt auch für die wirtschaftliche Rentabilität der Anlagen. Wissenschaft und Industrie stehen aktuell vor neuen Herausforderungen: Offshore-Windenergie – die Erschließung des enormen Windpotenzials auf See, die stetig steigende Einspeisung von "Windstrom" ins Verbundnetz sowie die starke Internationalisierung sind heute die Hotspots der Windbranche.

In seiner Antrittsvorlesung geht Kühn der Frage nach, ob kreative und innovative Antworten für diese Herausforderungen in Sicht sind. Zusätzlich wird er die geplanten Forschungsthemen der neu gegründeten Arbeitsgruppe "Windenergiesysteme" vorstellen und einen Ausblick auf die Weiterentwicklung der Oldenburger Forschung im Bereich "Windphysik" sowie den Ausbau des international renommierten Studienangebots zu "Erneuerbaren Energien" geben.


Prof. Dr. Martin Kühn, seit April 2010 Stiftungsprofessor für Windenergiesysteme an der Universität Oldenburg, studierte Maschinenbau an der Universität Hannover und Physikalische Ingenieurswissenschaft an der TU Berlin und TU Delft (Niederlande), wo er auch promovierte. Kühn arbeitete von 1999 bis 2003 in der internationalen Windenergiebranche. Bevor er seinen Ruf auf die neu geschaffene Stiftungsprofessur Windenergiesysteme an der Universität Oldenburg annahm, war er sechs Jahre lang Inhaber des Stiftungslehrstuhls Windenergie an der Universität Stuttgart.