Uni Oldenburg übernimmt Konsortialführerschaft im EU-Projekt DIRAC

Die Arbeitsgruppe Medizinische Physik an der Universiät Oldenburg hat die Koordination im Europäischen Forschungsprojekt DIRAC übernommen. Das Projekt "Detection and Identification of Rare Audio-Visual Cues" erforscht in einem internationalen Team von zehn Partnerinstitutionen neue Wege, mit denen Maschinen vom Hörgerät bis zum Roboter auf unvorhergesehene Ereignisse, wie z.B. auf Gefahrensituationen  reagieren können.

Diese Fragestellung untersuchen die ForscherInnen aus Belgien, Deutschland, Israel, der Schweiz, Tschechien, und den USA interdisziplinär mit Arbeiten auf den Gebieten der Hörforschung, Informatik, Ingenieurwissenschaften und Biologie. Die erforschten Techniken werden auf der audiovisuellen Plattform "AWEAR", dem Prototyp eines tragbaren audio-visuellen Begleiters für Menschen, in der Praxis erprobt. Das Oldenburger Team unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier und Dr. Jörn Anemüller erwartet von dem Forschungsprojekt, das über fünf Jahre mit 6,4 Mio. Euro von der Europäischen Union gefördert wird, neue Impulse zum Bau intelligenter Hörsysteme, vom Hörgerät bis zum intelligenten Audiosystem zu Hause.