Koreanisch-Deutsches "Nano-Optik"-Forschungslabor gegründet

Oldenburger Physiker bei Förderwettbewerb in Korea erfolgreich

Die Physiker der Arbeitsgruppe "Ultraschnelle Nano-Optik" am Institut für Physik der Universität Oldenburg sind Partner des von der koreanischen Regierung initiierten Programms "Global Research Lab". Mit diesem Programms fördert die koreanische Regierung die langfristige Zusammenarbeit zwischen führenden koreanischen und internationalen Forschungsgruppen auf den Zukunftsfeldern Informations-, Bio- und Umwelttechnologie. Eines von fünf in diesem Jahr bewilligten Projekten wird von Prof. Namkyoo Park von der Seoul National University und Prof. Dr. Christoph Lienau von der Universität Oldenburg geleitet.

In ihrem Projekt "Nano-Plasmonic Integrated Circuits for Ultrafast Information Processing" arbeiten die Forscher gemeinsam mit drei koreanischen Arbeitsgruppen an der Entwicklung neuer nanostrukturierter Bauelemente für die optische Informationsverarbeitung. Ziel des Vorhabens ist es, neue Bauelementkonzepte für nanostrukturierte Laser und ultraschnelle Schalter aus Metall-Halbleiter-Hybrid-Strukturen zu entwickeln und zu erproben. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit wird auf der Realisierung neuer, metallische Nanostrukturen nutzender Solarzellenkonzepte liegen.

Das Projekt wird von der koreanischen Regierung neun Jahre lang mit insgesamt 4.5 Millionen US Dollar gefördert. Hiervon entfallen 900.000 US Dollar auf die Oldenburger Arbeitsgruppe. "Wir sind stolz, dass unser Projekt bei 25 exzellenten Anträgen im Bereich Informationstechnologie zu den beiden Gewinnern gehört und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den koreanischen Kollegen", betonte Lienau.

Mehr Infos

Kontakt: Prof. Dr. Christoph Lienau, Institut für Physik, Arbeitsgruppe Ultraschnelle Nano-Optik,
Tel. 0441/798-3485, E-Mail: christoph.lienau(at)uni-oldenburg.de