Astronaut Thomas Reiter berichtet über den Alltag im All

142 Tage musste er auf seine Hobbys Fechten, Badminton und Kochen verzichten. Nur Gitarrespielen, das konnte Thomas Reiter, ehemals Astronaut und heute Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), an Bord der Internationalen Raumstation ISS, wo er sich sechs Monate lang aufhielt.

Am Montag, 7. Juli 2008, 16.15 Uhr, wird Reiter im Rahmen des Physikalischen Kolloquiums an der Universität Oldenburg über seine Arbeit an Bord der Raumstation und wissenschaftliche Aspekte der Mission berichten. Zudem klärt Reiter, warum Raumfahrt alles andere als purer Luxus wissenshungriger WissenschaftlerInnen ist und welchen Nutzen Aufenthalte von Menschen im Weltall für unseren Alltag haben. Außer russischen Kosmonauten hat sich niemand länger im All aufgehalten als Reiter. Er war der achte Deutsche im All und der erste, der einen "Weltraumspaziergang" unternahm.

 

                  
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