Ultraschnelle Nano-Optik

Stellenangebot I

Die Arbeitsgruppe bietet zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiters (Doktorand/in)

auf dem Gebiet der "Ultraschnellen Elektronenmikroskopie" an.

Unsere Arbeitsgruppe hat vor kurzem eine quasipunktförmige Elektronenquelle mit einer Zeitauflösung von weniger als 10 Femtosekunden demonstriert (C. Ropers et al., Phys. Rev. Lett. 98, 043908 (2007), Nature 446, 500 (2007)), die darauf basiert,  dass Goldspitzen mit sehr feinen Spitzen im Nanometer-Bereich mit ultrakurzen Lichtimpulsen beleuchtet werden. Diese Methode verspricht eine Vielzahl interessanter, neuer Anwendungen, z.B. zur Erzeugung von Attosekunden- Elektronenpulsen, zur Untersuchung der Ausbreitung von elektrischen Feldern in nanoskaligen Materialien oder auch als Quelle für zeitaufgelöste Elektronenbeugungsexperimente. Ziel dieser Promotionsarbeit ist es zum einen, die der Erzeugung dieser Elektronenpulse zugrundeliegenden physikalischen Mechanismen aufzuklären und zum anderen die Anwendungsmöglichkeiten dieser neuen Elektronenquelle zu erforschen. Interessierte Kandidaten/Kandidatinnen sollten ein Hochschulstudium in Physik, Chemie oder einem verwandten Fach abgeschlossen haben. Interesse an experimenteller Physik, speziell an modernen Verfahren der Laseroptik und –spektroskopie wird vorausgesetzt. Grundkenntnisse in Optik, Laserphysik und/oder Festkörperphysik wären wünschenswert.

Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt in der Regel nach BAT Iia/2 bzw. TvL E13/2. Um den Frauenanteil in der Physik zu erhöhen, werden qualifizierte Bewerberinnen bevorzugt berücksichtigt.

Weitergehende Informationen über diese Stelle erhalten Sie in der Arbeitsgruppe UNO oder bei Prof. Christoph Lienau (Raum W2-3-318, Tel. 0441 798 3485, E-Mail: christoph.lienau@uni-oldenburg.de). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
 

Bild   
Ein Schema des Experiments und das erste mit dem neuen Mikroskop aufgenommene Bild des elektrischen Feldes in der Nähe von metallischen Nanostrukturen.