Weiterbildung und Bildungsmanagement

 
     
Projekt:  

Netzwerk für alternsgerechte Arbeit (NETAB)

     
     
Wissenschaftliche
Projektleitung:
  Prof. Dr. Herbert Schwab
     
Zeitraum:   05 / 2002 - 06 / 2005
     
Partner:    
  • operative Partner:
  • BNVHS GmbH, Hannover
  • Volkswagen AG, Personalwesen und Betriebsrat, Wolfsburg
  • Volkswagen Coaching GmbH, Wolfsburg
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge, Hannover
  • Georgsmarienhütte GmbH
  • ISO-Institut, Saarbrücken
  • IGMetall-Vorstand, Frankfurt am Main
  • sfs Sozialforschungsstelle Dortmund
  • Transferstelle DIALOG, Universität Oldenburg
 
  • strategische Partner:
  • Bezirksregierung Braunschweig
  • Unternehmerverbände Niedersachsen
  • IGMetall-Vorstand, Frankfurt am Main
  • Frauenförderung Volkswagen AG, Wolfsburg
  • DAA Stiftung und Beruf, Hamburg
  • Industrie- und Handelskammer, Oldenburg
  • Arbeitsverwaltungen Oldenburg und Helmstedt
  • Institut für Berufspädagogik, Universität Hannover
  • SES Senior Experten Service, Wolfsburg
  • Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen
  • Landkreis Osnabrück
  • u. a.
 
  • transnationale Partner in den Ländern:
  • transnationale Partner in den Ländern:
  • Frankreich
  • Finnland
  • Italien
  • Portugal
 
     
Hintergrund:  

Die demographische Entwicklung verschiebt die Relationen zwischen einem geringer werdenden Anteil jüngerer und einem wachsenden Anteil älterer Menschen im erwerbsfähigen Alter und in der Bevölkerung insgesamt. Die bisher verbreitete Praxis, Problemlösungen der Verteilung des vorhandenen Arbeitsvolumens in "Vorruhestandsregelungen" für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu suchen, wird in absehbarer Zeit nicht mehr finanzierbar sein. Eine vorzeitige Ausgrenzung älterer Beschäftigter stimmt auch nicht immer mit deren Lebensperspektiven und Arbeitsinteressen überein. Außerdem ist in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben mit einem nicht unbeträchtlichen Verlust an Wissen, Können und Erfahrung verbunden.

     
Ziele / Inhalte:  

Ziel des gesamten Projektverbundes ist es, Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (teilweise auch Arbeitslose) zu konzipieren und zu erproben, und ihre weitere Verbreitung und Umsetzung zu unterstützen und zu begleiten.

Es ist mittlerweile bekannt, dass der arbeitsstrukturelle und technologische Wandel in Gegenwart und Zukunft zunehmend mit "alternden Belegschaften" bewältigt werden muss. Aber darauf müssen die Beschäftiger wie auch die Beschäftigten (nicht zuletzt auch politische Entscheidungsträger auf allen Ebenen) weitgehend noch vorbereitet werden.

Dies soll in dem Projektverbund "Netzwerk für alternsgerechte Arbeit" (NETAB) dadurch geschehen,

  • dass Voraussetzungen und Bedingungen der Nutzung des Potentials älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Unternehmen untersucht und aufgezeigt werden - wobei die Interessen und Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen sind: von älteren und jüngeren Beschäftigten, Frauen und Männern, auch Arbeitslosen, Geschäftsleitungen, mittlerem Management, Betriebsräten und Vertrauensleuten;
  • dass auf dieser Grundlage Maßnahmen einer veränderten Arbeits- und Laufbahngestaltung (Nutzung von spezifischen Erfahrungsbeständen, aber auch Berücksichtigung von Belastungsaspekten) entworfen und erprobt werden;
  • dass begleitend erforderliche Qualifizierungsmaßnahmen konzipiert und realisiert werden;
  • dass eine Kommunikationsinfrastruktur aufgebaut wird, die zunächst innerhalb der beteiligten Unternehmen, dann auch darüber hinaus (z. B. in Zulieferfirmen und später in einer breiteren Öffentlichkeit) für eine Sensibilisierung für die Thematik "alternsgerechte Arbeit" und im weiteren Gefolge für einen Austausch von Erfahrungen und Ergebnissen sorgt (z. B. durch Arbeitskreise, Workshops, wissenschaftliche Tagungen).
 
     
Planung und
Organisation:
 

Die Universität Oldenburg hat in dem Projekt NETAB folgende Aufgaben übernommen:

  • Evaluation:
    die Evaluation aller Teilprojekte, einschließlich des Teilverbundes Weser-Ems-Region, in den das Teilprojekt der Universität Oldenburg mit Unterstützungsaufgaben involviert ist, durchführen

    Arbeitsschritte:
    1. Ziel- und Gegenstandsbestimmung
    2. Operationalisierung und Kriterienentwicklung
    3. Stichprobenauswahl - Definition der Datenquelle(n)
    4. Methodenentwicklung
    5. Datenerhebung
    6. Datenaufbereitung und -auswertung
    7. Ergebnisverwertung
 
  • Qualifizierungskonzepte:
    wissenschaftliche Unterstützung bei der Entwicklung von Lernkonzeptionen für Ältere leisten, vor allem bei lernungewohnten Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bei der Aneignung/Anwendung von IuK-Technologien
 
  • Handreichung für Personalverantwortliche:
    eine Handreichung für Personalverantwortliche zur alternsgerechten Arbeits- und Laufbahngestaltung im Teilverbund Weser-Ems-Region mitentwickeln
 
  • Arbeitskreise, Workshops, Tagungen:
    im Rahmen der Beratungs- und Anwendungsstrategien Arbeitskreise unterstützen und Workshops bzw. wissenschaftlichen Tagungen an der Universität durchführen, u.a. mit Beiträgen aus den anderen Teilprojekten der Entwicklungspartnerschaft NETAB
 
  • Dokumentation:
    die Tagungen/Aktivitäten der Entwicklungspartnerschaft bzw. des Projektverbundes zur Zielüberprüfung bzw. Verdeutlichung von Zwischenständen der Projektarbeit dokumentieren
 
     

Projekt-
Mitarbeiterin
und Kontakt:

  Sabine Seemann

Tel.: +49 (04 41) 798 - 4035
Fax: +49 (04 41) 798 - 2325

E-Mail: sabine.seemann(at)uni-oldenburg.de


Inge Heydt

Tel.: +49 (04 41) 798 - 4035
Fax: +49 (04 41) 798 - 2325

E-Mail: inge.heydt(at)uni-oldenburg.de