Studieren und Arbeiten im Ausland 

Ein Aufenthalt in den Niederlanden oder Flandern ist ideal, um die hier in Oldenburg erworbene Kenntnis der niederländischen Sprache sowie der niederländischen und flämischen Kultur zu vertiefen. Innerhalb des Bachelor- und Masterstudiums besteht eine Anzahl von Möglichkeiten, diesen Aufenthalt sinnvoll und angenehm zu gestalten.

Studierende der Niederlandistik können ein Semester an einer niederländischen oder flämischen Universität studieren. Die Oldenburger Niederlandistik verfügt über bilaterale Kooperationsabkommen mit

Interessierte Studierende haben ab dem dritten Semester die Möglichkeit am Erasmus-Programm teilzunehmen. Das Erasmus-Programm ist ein Programm der Europäischen Union. Namensgeber ist der Humanist Erasmus von Rotterdam (1467-1536).

Gegründet wurde es am 15. Juni 1987 mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern, sowie die Mobilität von Studenten und Dozenten zu fördern. Erasmus ist ein Akronym für European Region Action Scheme for the Mobility of University Students.

Zentrale Bestandteile sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS) und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudenten. Es können Studienaufenthalte, Auslandspraktika im Rahmen des Studiums, Lehraufenthalte sowie Fortbildung von allgemeinem Hochschulpersonal gefördert werden.

Konkret bedeutet dies, dass die Studiengebühren im Ausland übernommen werden und dass man eine finanzielle Unterstützung bekommen kann um die zusätzlichen Kosten, die ein Auslandssemester mit sich bringt, etwas abzufedern. Informationen zum Erasmus-Programm findet man unter https://eu.daad.de/neu/studierende/studierendenmobilitaet/.  

Wer ein Auslandssemester plant, sollte als erstes einmal beim Internationalen Student Office (ISO) der Oldenburger Universität vorbeischauen (Gebäude A5, 1. Stock, siehe auch www.uni-oldenburg.de/iso). Dort gibt es eine Broschüre über das Studieren im Ausland, worin die wichtigsten Informationen anschaulich beschrieben werden. Das ISO bietet außerdem Unterstützung bei allerlei praktischen Fragen.

Hinsichtlich des Studieninhalts an einer ausländischen Universität ist man bei der Erasmus-Beauftragten der Oldenburger Niederlandistik Carla Broeder an der richtigen Adresse. Sie begutachtet auch, ob man für das Erasmus-Programm in Betracht kommt. Die Bewerbungsfrist ist jeweils der 1. März für das darauffolgende Wintersemester und der 1. September für das darauffolgende Sommersemester.

Ein Aufenthalt in den Niederlanden oder in Flandern kann übrigens auch als Praktikum genutzt werden:

Eine interessante Möglichkeit ist hier die sogenannte Sprachassistenz: 10 Monate lang haben zukünftige LehrerInnen in diesem Rahmen die Möglichkeit, an einer niederländischen Schule zu arbeiten. Sie assistieren im Deutschunterricht. Informationen hierüber findet man unter http://www.europeesplatform.nl/algemeen/for-foreigners. In jedem Jahr kann man sich dafür bewerben. Die Bewerbung muss bis zum 1. Februar eingegangen sein.