23.09.2016 – Kultur

Öffentliches Podiumsgespräch: Oldenburg und Breslau

Breslau, die aktuelle „Kulturhauptstadt Europas“, ist mit Oldenburg und der umgebenden Region auf vielfältige Weise verbunden. Was können diese beiden Städte heute bewegen? Welche Perspektiven eröffnen sich ihnen für die Zukunft?

Und welche Rolle spielen dabei Geschichte, Kultur und Wissenschaft? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich beide Stadtoberhäupter sowie der ehemalige Bundestagspräsident und gebürtige Breslauer Dr. h.c. Wolfgang Thierse in einem öffentlichen Podiumsgespräch am Mittwoch, 28. September, 19.30 Uhr, im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3). Mit dem Gespräch „Oldenburg und Breslau/Wrocław – zwei Städte in Europa“ setzen das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), die Universität und die Stadt Oldenburg ihre Veranstaltungsreihe „Oldenburg und Europa“ fort.

Zahlreiche Vertriebene und Geflüchtete kamen nach dem Zweiten Weltkrieg aus Breslau und seinem niederschlesischen Umland nach Oldenburg, zwei Oldenburger Oberbürgermeister waren gebürtige Breslauer. Für beide Städte war ihre neue Einwohnerstruktur nach 1945 prägend, und langjährige Kooperationen verbinden ihre Universitäten. Oldenburg und Breslau stehen im Podiumsgespräch beispielhaft für Städte in Europa, für deren Chancen und Herausforderungen.

Das Gespräch mit Thierse, dem Breslauer Stadtpräsidenten Dr. Rafał Dutkiewicz und Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann moderiert Prof. Dr. Gunilla Budde vom Institut für Geschichte  der Universität. Zuvor sprechen BKGE-Direktor Prof. Dr. Matthias Weber sowie der ehemalige Landtagspräsident und Oberbürgermeister Horst Milde einige einführende Worte. BKGE, Universität und Stadt richten die Veranstaltung in Kooperation mit der Oldenburgischen Landschaft, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Oldenburg und Europe Direct Oldenburg aus. Der Eintritt ist frei.