09.04.2014 – Studium

Universität Oldenburg und Hochschule Emden/Leer planen dualen Studiengang

  • Vorn: Prof. Dr. Katharina Al-Shamery (kommissarische Präsidentin Universität Oldenburg), Prof. Dr. Gerhard Kreutz (Präsident Hochschule Emden/Leer), hinten v.l.n.r.: Prof. Dr. Meinhard Simon (Dekan Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Walter Neu (Institut für Lasertechnik, Hochschule Emden/Leer), Prof. Dr. Rüdiger Götting (Dekan Fachbereich Technik, Hochschule Emden/Leer)

Die Universität Oldenburg und die Hochschule Emden/Leer bieten seit dem Wintersemester 1998/99 gemeinsam den Bachelor- und Masterstudiengang "Engineering Physics" an. Nun wollen die Hochschulen das Studienangebot ausbauen – und um den dualen Studiengang "Engineering Physics im Praxisverbund" erweitern. Eine Absichtserklärung haben dazu heute Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, kommissarische Präsidentin der Universität, und Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer, in Oldenburg unterzeichnet.

"Die Universität unterhält zahlreiche Kooperationen mit Hochschulen im Nordwesten – ob in den Bereichen Studium, Forschung, Weiterbildung oder Verwaltung", so Prof. Dr. Katharina Al-Shamery. "Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer auf dem perspektivisch wichtigen Feld der dualen Studiengänge die Zusammenarbeit intensivieren werden – ganz im Zeichen einer stärkeren Verzahnung von Berufspraxis und Studium."

Prof. Dr. Kreutz betont darüber hinaus die regionalpolitisch wichtige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: "Ich sehe diese Kooperation als einen weiteren Beitrag von Hochschule und Universität, dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen und den jungen Menschen eine berufsbezogene akademische Qualifizierung in ihrer Heimatregion zu bieten".

Der duale Studiengang richtet sich an Interessierte aus physikalisch-technischen Berufsfeldern, wie zum Beispiel Feinoptiker, Lasertechniker, Elektroniker, Mechatroniker, Akustiker, Medizintechniker oder Mikrotechnologen. Er wird im Jahr 2015 akkreditiert und geht ab dem Wintersemester 2015/16 mit zunächst fünf Studierenden an den Start.

Bis Juni des Jahres wollen Universität und Hochschule den Kooperationsvertrag von 1998 ergänzen. Mit den Verhandlungen beauftragt sind der Oldenburger Medizinphysiker Prof. Dr. Björn Poppe und der Emder Laser-Spezialist Prof. Dr. Walter Neu.


 

Kontakt

Prof. Dr. Björn Poppe
Institut für Physik
Tel.: 0441/798-3592 oder 0441/229-1625
bjoern.poppe(at)uni-oldenburg.de