09.07.2012 – Campus-Leben

Universität Oldenburg und die Hochschule Emden/Leer kooperieren

  • Auf dem Foto (v.l.): Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer, und Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon bei der Unterzeichung Kooperationsvereinbarung; hinter ihnen: Dr. Heike Nolte-Ebert, Vizepräsidentin für Forschung und Wissenstransfer der Hochschule, sowie Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, Vizepräsident für das Ressort Wissenschaftlicher Nachwuchs und Qualitätsmanagement der Universität.

Der wissenschaftliche Nachwuchs der Hochschule Emden/Leer kann künftig an den überfachlichen Qualifizierungsangeboten der Graduiertenakademie der Universität Oldenburg teilnehmen.

Das regelt eine Kooperationsvereinbarung, die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon und Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer, heute unterzeichnet haben. „Die hervorragende Weiterbildung, Beratung und Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ist für die Universität von zentraler Bedeutung“, erklärte Universitätspräsidentin  Simon anlässlich der Unterzeichnung. „Wir freuen uns, dass nun auch der wissenschaftliche Nachwuchs der Hochschule Emden/Leer von unserer Graduiertenakademie profitieren kann.“ Erst kürzlich hatte die Universität eine Kooperation bei der Graduiertenförderung mit der Jade Hochschule unterzeichnet.

„Um Spitzenqualität in Wissenschaft und Forschung dauerhaft zu sichern, ist es notwendig, den graduierten wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt zu fördern. Neben den rein wissenschaftlich motivierten Fragen ist es uns aber auch ein besonderes Anliegen, dass die Doktorandinnen und Doktoranden lernen, über ihr Promotionsprojekt hinaus zu sehen und gesellschaftspolitische Relevanzen in den Blick nehmen“, betonte Hochschulpräsident Kreutz die Bedeutung der Kooperationsvereinbarung.

Die Graduiertenakademie der Universität wurde Ende letzten Jahres ins Leben gerufen. Sie bündelt alle Angebote zur überfachlichen Beratung, Weiterbildung, und Förderung von   NachwuchswissenschaftlerInnen aller Fächer und Qualifikationsstufen. Dazu gehören beispielsweise Kurse zur Wissenschaftskommunikation, zum wissenschaftlichen Schreiben oder zur Entwicklung und Bearbeitung von Forschungsprojekten.  Die DoktorandInnen und andere WissenschaftlerInnen können sich zudem in der Hochschuldidaktik weiterbilden und lernen, wie man Projektgruppen leitet. Zu den Zielen der Graduiertenakademie gehört es auch, Berufswege in Wirtschaft und Verwaltung – und damit außerhalb der Wissenschaft – zu fördern.