10.05.2012 – Campus-Leben,Studium

Ein Tag für die Zukunft

  • "Unternehmen sind vor allem an guten Gesprächen interessiert": Heike Tendler.

Das Studium nähert sich dem Ende und noch kein Job in Sicht? Vor allem Studierende in der Endphase des Studiums und AbsolventInnen brauchen Orientierung beim Berufseinstieg. Die bietet der Career Day - mit mehr als 40 Firmen und Non-Profit-Organisationen.

Die Chance, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen und unterschiedliche Berufsbilder kennen zu lernen, haben StudentInnen aller Fachrichtungen auf dem dritten Career Day am 22. Mai im Hörsaalzentrum der Universität.

Fast doppelt so viele Aussteller wie im letzten Jahr präsentieren sich bei der Job-Messe: Über 40 regionale und überregionale Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, Serviceeinrichtungen der Universität und studentische Organisationen. Grund für das gewachsene Interesse der Unternehmen ist der zunehmende Mangel an Fachkräften. „Vor allem aus der Physik und Informatik werden gut ausgebildete Leute gesucht. Für viele Unternehmen ist der Career Day mittlerweile zu einem Faktor ihrer Personalplanung geworden“, erklärt Heike Tendler, Abteilungsleiterin des Career Service und Organisatorin des Career Day. Aber auch auf dem pädagogischen und sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarkt herrscht zurzeit eine große Nachfrage. „Auch der Non-Profit- und Dienstleistungsbereich betreibt zunehmend mehr aktives Recruiting und präsentiert sich auf Messen“, so Tendler.
 
Kontaktaufnahme via Messescout

Kommunikation ist aber auch von den Studierenden gefordert. Um Hemmungen abzubauen und Gespräche in Gang zu bringen, stehen den BesucherInnen in diesem Jahr erstmals Messescouts zur Seite. „Die Scouts gehen aktiv auf die Studentinnen und Studenten zu, fragen nach ihren Interessen und vermitteln die ersten Kontakte zu den Unternehmen“, erklärt Tendler. „So ist der Gesprächsanfang gemacht und den Studierenden fällt es leichter, ihre Fragen zu stellen.“ Viele Unternehmen bringen bewusst eigene BerufsanfängerInnen mit, die über ihren Berufseinstieg und ihre Tätigkeiten berichten. Weitere Informationen über Stellen und Praktika gibt es auch auf der Jobwall – ein schwarzes Brett, auf dem Praktika- und Jobangebote zu finden sind.

Bewerbungsmappen - Check und Fotoshooting

Professionelle Unterstützung bekommen die BesucherInnen der Messe auch bei den Bewerbungsunterlagen: Wer seine Bewerbungsmappe prüfen lassen möchte, kann sich vorab anmelden und seine Mappe einreichen. MitarbeiterInnen aus den Personalabteilungen der Unternehmen schauen sich die Unterlagen an und geben auf der Messe ein direktes Feedback. „Die Studierdenden bekommen damit auch eine realistische Einschätzung ihrer Bewerbung. Im Gespräch werden dann gemeinsam Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet“, sagt Tendler. Für eine gelungene Bewerbung ist auch ein passendes Foto unverzichtbar. Eine Fotografin macht beim Career Day professionelle Fotos zum günstigen Messepreis.

Persönlichkeit statt Bestnoten

Doch abgesehen von Bewerbungsschreiben und Fotos muss nicht alles perfekt sein. „Viele Studierende glauben, ein schnelles Studium und Bestnoten wären die Voraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Das stimmt so nicht“, betont Tendler. Für die Unternehmen zähle in den allermeisten Fällen die Person. „Die Unternehmen, die sich beim Career Day präsentieren, sind vor allem an guten Gesprächen interessiert“, erklärt sie. Denn viele Aussteller seien ganz gezielt auf der Suche nach AbsolventInnen und hoffen, Studierende auch längerfristig zu binden.

Informieren und profitieren

Die Unternehmen präsentieren sich nicht nur an den Ständen, sondern auch in Vorträgen, die parallel zur Ausstellung stattfinden. Dort erfahren die BesucherInnen, welche Anforderungen die Firmen an BerufseinsteigerInnen stellen und worauf sie besonders Wert legen. „Die Studierenden bekommen so einen guten Überblick, was den Unternehmen wichtig ist. Dieses Wissen können sie später gezielt für ihre Bewerbungen nutzen“, erklärt Tendler.


 

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Kontakt

Dr. Heike Tendler
Career Service
Tel: 0441-798/4515
heike.tendler@uni-oldenburg.de