Musikpädagogik der Musikgeschichte

UPDATE (25.01.2016):

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Wir freuen uns sehr, dass die Publikation zu unserem Symposium "Musikpädagogik der Musikgeschichte", das vom 13.-14.6.2014 an der Universität Oldenburg stattgefunden hat, nun unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Lars Oberhaus und Prof. Dr. Melanie Unseld im Waxmann Verlag erschienen ist.

Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal herzlich bei allen Autorinnen und Autoren für ihre Beiträge sowie bei allen MitarbeiterInnen vom Institut für Musik für ihre Unterstützung!

Das Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen zum Tagungsband finden Sie auf den Seiten des Waxmann Verlages.

 

Interdisziplinäre Tagung (13./14. Juni 2014 in Oldenburg), BIS-Saal der Universitätsbibliothek

Prof. Dr. Lars Oberhaus und Prof. Dr. Melanie Unseld

Wie und wozu wird Musikgeschichte in der Schule vermittelt? Und welche Musikgeschichte kann und soll in Schule und schulmusikalischer Ausbildung vermittelt werden? Diese Fragen treffen an den Schnittstellen zwischen Musikpädagogik und Historischer Musikwissenschaft aufeinander: Das ‚Wie’ und das ‚Wozu’ zielen dabei eher auf die Musikpädagogik, indem methodisch-didaktische Grundfragen thematisiert werden. Das ‚Welche’ bezieht sich eher auf die historisch orientierte Musikwissenschaft, indem nach den Inhalten, nach Auswahl und musikhistoriographischer Verfasstheit gefragt wird.

In dem interdisziplinären Symposium setzen sich renommierte MusikpädagogInnen und MusikwissenschaftlerInnen mit dem Stellenwert historischen Arbeitens und Forschens in der Schule auseinander und diskutieren unterschiedliche Inhalte und Ziele der Vermittlung.

Die Exposés zu den Vorträgen können hier heruntergeladen werden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

AblAUF (PDF)

  

Panel

 

ReferentIn

Vortragstitel

Freitag, 13.6.2014

 

12:30-13:00 Lars Oberhaus und Melanie Unseld Begrüßung und Einführung
Keynote 13:00-14:00 Jörg Rogge (Universität Mainz) Narratologie interdisziplinär. Überlegungen zu Heuristik und Methode historischer Kulturwissenschaften
Panel I:     Narrativität 14:00-14:45 Nikolaus Urbanek (Universität Wien) Narrare necesse est, oder: (Nicht nur) Kinder brauchen Musikgeschichte(n)
14:45-15:30 Lars Oberhaus (Universität Oldenburg) Unzuverlässiges Erzählen als methodische Perspektive der Vermittlung musikhistorischer Kontexte.
                   Pause
Panel II: Musikgeschichte „anders“ denken: Konzepte – Modelle 16:00-16:45 Melanie Unseld (Universität Oldenburg) Vom Zweifel an den „Riesenbäumen“: Musikgeschichte und/als Kulturgeschichte

 

16:45-18:00 Alexander J. Cvetko (Hochschule für Musik Trossingen) und Andreas Lehmann-Wermser (Universität Bremen)

Musikgeschichte unterrichten — Eine lange Geschichte mit aktuellen Herausforderungen

 

                           Pause
Musikgeschichte in der Praxis: Das Projekt „MuGi“ 18:30 Beatrix Borchard (Hochschule für Musik und Theater Hamburg Vorstellung des Projekts „MuGi“

 

Samstag, 14.6.2014

Panel III: Medienwechsel 9:30-10:15 Stefan Orgass (Folkwang Universität der Künste, Essen) Kategorien musikgeschichtlicher Erfahrung als angemessene Ebene curricularer Obligatorik für Musikunterricht

 

10:15-11:00 Nils Grosch (Universität Salzburg) Mediatisierung von Musik: Überlegungen zu einem Perspektivwechsel

 

11:00-11:45 Anna Langenbruch (Universität Oldenburg) Klang – Kunst – Geschichte: Überlegungen zum Verhältnis von Musik und Historiographie
                            Pause
Panel IV: Kanon 12:30-13:15 Nina Noeske (Universität Salzburg) Eine Klasse für sich? Der 'Klassiker' und seine 'Meisterwerke' zwischen Wissenschaft und populärer Rezeption

 

13:15-14:00 Ralf-Olivier Schwarz (Frankfurt/Main) Musikgeschichte im Bourdieu’schen Dilemma
                            Pause

 

14:30-15:15 Frauke Heß (Universität Kassel) Die Auswahl von Unterrichtsgegenständen zwischen Originalitätszwang und Kanonbildung – eine Analyse aktueller Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufen

 

15:15-16:00 Britta Sweers (Universität Bern) Musikalische Global- und Globalisierungsgeschichten: Eine ethnomusikologische Perspektive zur Vermittlung von Musikgeschichte

 

16:00-16:30 Abschluss/Diskussion