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  • Transkulturelle Mehrfachzugehörgkeiten:
    Räume, Materialitäten, Erinnerungen

    Internationale und interdisziplinäre Konferenz des DFG Graduiertenkollegs 1608/2 und des Wissenschaftlichen Zentrums Genealogie der Gegenwart

    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 4.-6. Februar 2016

    Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Dagmar Freist, Prof. Dr. Sabine Kyora und Prof. Dr. Melanie Unseld

    Wie Zugehörigkeiten die (Selbst-)Wahrnehmung beeinflussen

    Wie nehme ich mich selbst wahr und wo verorten andere mich? Die gesellschaftliche Selbst- und Fremdwahrnehmung geschieht oft anhand von Zugehörigkeiten zu Gruppen, Vereinen, einer Religion oder ähnlichem. Mit der Frage, wie sich Mehrfachzugehörigkeiten in unterschiedlichen Kulturen (s. auch Exposé) auf die Selbstverortung auswirken, beschäftigt sich eine internationale Konferenz (Flyer) an der Universität Oldenburg vom 4. bis 6. Februar. In den Vorträgen kommt zur Sprache, wie Akteure ihr Selbst in verschiedenen, parallel erfahrbaren, obgleich zeitlich und räumlich versetzten Zeit-Raum-Dimensionen verorten. Sie gehen den Fragen nach, wie Menschen mit Brüchen umgehen, wie sie Mehrfachzugehörigkeiten erleben, gestalten und thematisieren. Dabei geht es auch um Bedeutungsverlust oder –transformation von Zugehörigkeiten, beispielsweise im Verlauf von Generationen. Im Anschluss an die Konferenz finden Workshops für NachwuchswissenschaftlerInnen statt, die auf der Grundlage ihrer eigenen Forschung diese und andere Fragen vertiefen können. Die Konferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung des Graduiertenkollegs „Selbstbildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ und des Wissenschaftlichen Zentrums Genealogie der Gegenwart der Universität.

    "La cosa è scabrosa". Musikkulturelles Handeln auf den Opernbühnen
    in Wien um 1780

    Symposium zu Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo da Pontes "Le Nozze di Figaro"

    In Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater

    3. bis 5. Juli 2015, Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28, 26122 Oldenburg

    Bilder vom Symposium hier.

    „Scabrosa“ – „heikel“ ist die Frage, wie aus der historischen Distanz eine adäquate Annäherung an Le Nozze di Figaro gelingen kann, denn die theatrale Komik der Oper basiert insbesondere darauf, dass das Theaterpublikum der 1780 Jahre in Wien mit den Konventionen der komischen Oper, den auf und hinter der Bühne agierenden Personen und nicht zuletzt den in Libretto und Musik verborgenen Anspielungen vertraut war. Das Symposium unternimmt den Versuch eines musikkulturwissenschaftlich umfassenden Blicks auf das Werk: Von den Grundfragen an eine solche Perspektive ausgehend, über die Betrachtung der spezifischen Eigenschaften der Gattung der komischen Oper (Opera buffa), zu den Sängerinnen und Sängern als zentrale Akteurinnen und Akteure im Musikbetrieb des 18. Jahrhunderts, bis hin zum Nachdenken über neue Fragen an Le Nozze di Figaro.

    Gäste sind bei der Veranstaltung herzlich willkommen. Informationen und Anmeldung: carola.bebermeier(at)uni-oldenburg.de

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    Musikwissenschaft: Generationen, Netzwerke, Denkstrukture

    Interdisziplinäre Tagung am Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

    16.-17. Januar 2015, BIS-Saal

    Ziel der Konferenz ist es, eine soziologisch und historisch fundierte Wissenschaftsforschung der Musikwissenschaft anzustoßen. Die vier Panels der Tagung – Generationen und Netzwerke, Sprachen und Kulturen, Denkstrukturen und Wissenskonzepte, Öffentlichkeiten und Medien – zeichnen nicht nur eine Landkarte des Fachs Musikwissenschaft, sondern spüren auch der Interaktion von Forschung und gesellschaftlichen Strukturen generell nach. Am Beispiel der Musikwissenschaft sollen Zusammenhänge zwischen Kommunikation, Macht und Wissen reflektiert werden. 

    Ein abschließender Roundtable stellt unter dem Titel „Warum Wissenschaftsforschung?“ die Frage nach dem Nutzen wissenschaftsgeschichtlicher und wissenschaftssoziologischer Ansätze. Die Tagung bietet ein generationenübergreifendes Diskussionsforum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und wird gerade der jungen Forschergeneration eine Stimme geben.

    Organisation: Dr. Anna Langenbruch (Universität Oldenburg), Dr. Ina Knoth (Universität Hamburg), Sebastian Bolz, M.A. (Ludwig-Maximilians-Universität München), Moritz Kelber, M.A. (Universität Augsburg)

    Wagner - Gender - Mythen

    In Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater

    15. bis 17. November 2013, Exerzierhalle Oldenburg

    Das „leidende, sich opfernde Weib“, die „wahre wissende Erlöserin“, das „Weib der Zukunft“ – Richard Wagners Schriften und seine Musikdramen sind voll von Mystifizierungen des Weiblichen. Ähnlich auch das männliche Pendant, überformt im virilen Helden-Typus oder idealisiert als genialer Künstler. Lässt man diese Mythisierungen Revue passieren, wird klar: Das Verhältnis der Geschlechter beschäftigte Wagner grundlegend.

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    Ausgestossen und Mittendrin. Vorträge und Gespräche zu Leoš Janáčeks "Katja Kabanová"

    In Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg

    11. Mai 2012, Exerzierhalle Oldenburg

    Was muss geschehen, dass ein Mensch mitten in der Gesellschaft zum Außenseiter wird? Leoš Janáčeks Opern drehen sich immer wieder um diese Frage und sie steht auch im Zentrum seiner Oper Kátja Kabanová. Vorträge von WissenschaftlerInnen der Universität Oldenburg und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover geben dazu Einblicke in die literarischen und musikalischen Hintergründe der Oper. In einer von Studierenden der Universität Oldenburg geleiteten Gesprächsrunde werden gemeinsam mit der Regisseurin Lydia Steier und dem musikalischen Leiter Thomas Dorsch im Umfeld unserer Neuproduktion Kátja Kabanová verschiedene Aspekte von Werk und Inszenierung beleuchtet. Mit Vorträgen von Prof. Dr. Melanie Unseld (Musikwissenschaft/Univ. Oldenburg), Prof. Dr. Gun-Britt Kohler (Slavistik/Univ. Oldenburg) und Prof. Dr. Stefan Weiss (Musikwissenschaft/HMTM Hannover). Eine kostenlose Veranstaltung für alle Operninteressierte und Studierende.
    In Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

    Internationale musikwissenschaftliche Tagung Helen Buchholtz und Lou Koster im Fokus

    In Kooperation mit dem Cid femmes Luxemburg, dem Cedom/Bibliothèque Nationale du Luxembour und dem Centre de Rencontre Culturel Neumünster

    4.-5. Mai 2012, Salle José Ensch und Salle Robert Krieps, Luxemburg

    Konzeption und Leitung: Danielle Roster (Luxemburg) und Melanie Unseld (Oldenburg). Die Beiträge der Tagung erscheinen 2013 in der Reihe Musik - Kultur - Gender.

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    Interdisziplinärer Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden Biographie und Gender

    2. und 3. Februar 2012, Institut für Musik/Oldenburg

    Konzeption: Carola Bebermeier, Gesa Finke und Lisbeth Suhrcke

    Transkulturelle Musikvermittlung Symposium

    23./24. September 2011, Insitut für Musik, Universität Oldenburg

    Anekdote - Biographie - Kanon

    19.–21. März 2009, Schweizerische Nationalbibliothek, Bern, Centre Dürrenmatt Neuchatel

    Zur Geschichtsschreibung in den schönen Künsten.

    Internationale und interdiszipliäre Tagung der Universität Bern und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturarchiv.

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    Ethel-Smyth-Festival 2008

    6.–9. September 2008, Hochschule für Musik Detmold

    Konzeption und Leitung: Dr. Cornelia Bartsch, Prof. Dr. Rebecca Grotjahn (Universität Paderborn/Hochschule für Musik Detmold), Pavel Jiracek (Hochschule für Musik Köln) und Prof. Dr. Melanie Unseld (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg).

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