Musikkultur in englischen Salons um 1800

Die Karikaturen zur Musikpraxis in englischen Salons um 1800 ermöglichen eine genauere Auseinandersetzung mit der Musikkultur in diesen Räumen: zum einen geben sie Aufschluss auf die Handelnden und deren Musizierpraxis und Hörverhalten, zum anderen werden in satirischer Überzeichnung Diskurse erkennbar, die mit und durch diese(r) Musikpraxis verhandelt wurden. Hierzu zählen u.a. der Harmonie-Diskurs und der Geschlechter-Diskurs. Die Karikaturen geben darüber hinaus Aufschluss über das Repertoire, Funktion und Bedeutung der Musikpraxis innerhalb der englischen Gesellschaft.

Das Projekt wurde am 17. Oktober 2014 erstmals im Rahmen eines Gesprächskonzerts im Haus des Hörens (Oldenburg) unter dem Titel "The Delights of Harmony. Englische Salonkultur um 1800" (Vortrag: Melanie Unseld, Mezzosopran: Brigitte Heuser, Violine: Julia von Hasselbach, Cembalo: Elisabeth Reda) präsentiert:

Es erfolgte eine Einladung des Forschungsprojekts auf die International Bilingual Conference "The European Salon: Nineteenth-Century Salonmusik", vom 02. bis 04. Oktober 2015 an der Maynooth University in Irland. Das Konferenzprogramm können Sie sich hier herunterladen.

Außerdem fand eine Ausstellung zum Thema sowie das Gesprächskonzert "'I've brought some Songs' Einblicke in die englische Salon- und Konzertkultur" (26.11.2015) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover statt (weitere Informationen hier).

Aktuell "gastiert" das Projekt wieder in Oldenburg. Die Deutsch-Britische Gesellschaft (Debrige) Oldenburg e.V. lädt am Freitag, 19. Februar, um 19.00 Uhr in den pianoforteSalon von Piano-Rosenkranz (Mottenstraße 8) zu einem weiteren Gesprächskonzert ein. Um die Karikaturen zum Klingen zu bringen, führen Anastasia Wendler (Sopran) und Elisabeth Reda (Klavier) Kompositionen der abgebildeten Musikkultur auf. Dazu zählen unter anderem Sonaten und Rondos von Johann Baptist Cramer, Veronica Cianchettini und Elizabeth Billington sowie Balladen von Harriet Abrams. Die Nachwuchs-MusikwissenschaftlerInnen Maren Bagge und Clemens Kreutzfeldt runden den Abend mit einem Vortrag ab.

 

Aktuelles

Die Deutsch-Britische Gesellschaft (Debrige) Oldenburg e.V. lädt in Kooperation mit der Universität am Freitag, 19. Februar, um 19.00 Uhr in den pianoforteSalon von Piano-Rosenkranz (Mottenstraße 8) zu einem Gesprächskonzert ein.

Anastasia Wendler (Sopran)
Elisabeth Reda (Klavier)
Maren Bagge und Clemens Kreutzfeldt (Vortrag)

Eintritt: 10 Euro, Debrige-Mitglieder und Studierende: 5 Euro

Um Anmeldung wird gebeten: 0441/776552 oder per E-Mail (debrige.oldenburg(at)gmail.com)

(die Einladung als pdf)