Migration - Gender - Politics

Summer School: Gender and Diversity (2007)

Hintergrund

Im Rahmen des vom DAAD geförderten Projekts "Politics & Gender" findet in der Zeit vom 16.10.2007 bis 30.10.2007 eine internationale Summer School zum Thema "Gender and Diversity“ an der Universität Oldenburg statt. Neben der Universität Oldenburg sind beteiligt: die Université Sidi Mohammed Ben Abdallah, Fes/Marokko, die Lebanese American University Beirut/Libanon und die beiden jemenitischen Universitäten Sana’a und Aden.

Als TeilnehmerInnen der Summer School werden 16 Studierende aus den arabischen Partneruniversitäten anreisen sowie voraussichtlich weitere Fellows aus Südafrika/Kenia und der Türkei. Sie alle arbeiten an Master- und Doktorarbeiten aus dem Themenspektrum der Summer School.

Ein Teil der Veranstaltungen der Summer School findet öffentlich statt – diese sind im Programm entsprechend gekennzeichnet. Oldenburger Studierende sind eingeladen, an der Summer School teilzunehmen und haben damit die Möglichkeit, in einer internationalen Gruppe von Studierenden und Lehrenden zu arbeiten, Kontakte zu knüpfen und Kompetenzen zu erwerben. Dies gilt dann als reguläre Lehrveranstaltung, in der Kreditpunkte erworben und Prüfungsleistungen erbracht werden.

Inhalt

"Gender and Diversity" ist das Thema, auf das sich die Lehrenden aus den fünf Partneruniversitäten des Projekts als gemeinsamer Aufgabenstellung verständigt haben. Bei der Summer School handelt sich um eine interdisziplinäre Veranstaltung, in die Positionen und Ergebnisse aus der Politikwissenschaft und der Geschichte, der Medien-, Sprach- und Literaturwissenschaft ebenso eingebracht werden wie aus der Ökonomie, der Migrations- und Genderforschung.

Ziel der VeranstalterInnen ist es, aus internationalen und interkulturellen Perspektiven einen über theoretische Konzepte, methodische Fragen und aktuelle Forschungsansätze zu Geschlecht, Differenz und Diversität zu vermitteln. Sie untersuchen vor allem Gesellschaften des Nahen Ostens und Nordafrikas, arbeiten aber nicht zuletzt auch komparativ in Hinblick auf Europa und europäische Diasporen.

Auf der Basis von Fallstudien zu ausgewählten Themen – u.a. Migration, Religion, Medien, Sprache - werden die Beziehungen zwischen ‚Orient’ und ‚Okzident’ in ihren diskursiven Strukturen, insbesondere in Hinblick auf die Machtverhältnisse untersucht, im Mittelpunkt stehen aber die gegenwärtigen Dynamiken innerhalb der arabischen Gesellschaften.