Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften

Kommissarische Dekanin

 

Prof. Dr. Martina Kadmon

Prof. Dr. Martina Kadmon ist Professorin für medizinische Ausbildung und Ausbildungsforschung an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften seit November 2014. Sie ist Fachärztin für Allgemeinchirurgie seit 1996 und legte 2008 den „Master of Medical Education“ an der Universität Bern ab. Anschließend habilitierte sie 2010 für das Fach Chirurgie an der Universität Heidelberg. Zu Martina Kadmons Forschungsschwerpunkten zählen (i) kompetenzorientierte Aus- und Weiterbildungskonzepte im klinischen Umfeld, (ii) Fakultätsentwicklungsprogramme und ihre Wirkung auf die medizinische Ausbildung, (iii) das Qualitätsmanagement in der medizinischen Ausbildung, (iv) die Bedeutung von Studierendenauswahlkriterien für den Erfolg in Studium und Beruf. Sie leitet die Koordinationsstelle für den Test für Medizinische Studiengänge (TMS) an der Medizinischen Fakultät Heidelberg.

Neben ihrer Tätigkeit in der Medizinerausbildung beschäftigt sich Martina Kadmon auch mit klinischen Fragen zu vererbbarem Dickdarmkrebs und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und arbeitet in der Patientenberatung am Klinikum Oldenburg.

Mitte August 2016 übernahm sie kommissarisch das Amt der Dekanin der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften. Zuvor hatte sie das Amt der Studiendekanin inne. 

Prodekan

 

Prof. Dr. Hans GERD Nothwang

 

Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang ist Professor für Neurogenetik an der Universität Oldenburg. Er studierte und promovierte an der Universität Stuttgart im Fach Biologie. Er forschte am Institut Jacques Monod der Universität Paris VII, an der Universität von Tokushima (Japan), der Universitätsklinik Freiburg und am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin. 2005 habilitierte er an der Universität Kaiserslautern. 2007 folgte er einem Ruf nach Oldenburg und baute die Arbeitsgruppe Neurogenetik auf. Er leitete viele Jahre das Studiengremium Biologie und war drei Jahre lang Gründungsdirektor des Departments für Neurowissenschaften.

Im Dekanat für Medizin und Gesundheitswissenschaften ist er seit Oktober 2016 Prodekan mit dem Schwerpunkt Groningen und Struktur.

Prodekanin

 

Prof. Dr. ALEXANDRA PHIlIPSEN

Seit September 2014 ist Prof. Dr. Alexandra Philipsen Professorin für Psychiatrie und Psychotherapie an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften und Klinikdirektorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn.

Sie studierte Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und promovierte 1998 zum Thema Botulinumtoxin bei spastischen und dystonen Bewegungsstörungen im Kindesalter. Nach der Facharztausbildung habilitierte sie 2009 zur Ätiopathogenese und Behandlung der ADHS im Erwachsenenalter. Ihre Forschungsschwerpunkte sind vorrangig die neurobiologischen Mechanismen der Emotionsregulation und Impulskontrolle sowie die Entwicklung und Evaluation neuer Therapieverfahren zur Behand­lung der ADHS im Erwachsenenalter und Borderline Störung. Sie ist Mitglied zahlreicher Forschungsverbünde.

Zum Oktober 2016 übernahm sie das Amt der Prodekanin für universitäre klinische Angelegenheiten.

Prodekanin

 

Prof. Dr. Christiane Thiel

Prof. Dr. Christiane Thiel hat Psychologie und Neurowissenschaften an den Universitäten Koblenz-Landau, Sheffield (UK) und Düsseldorf studiert. Nach der Promotion in Düsseldorf folgten Postdoc-Phasen am Wellcome Department of Imaging Neuroscience in London und im Forschungszentrum Jülich. Seit 2005 ist sie Professorin für Biologische Psychologie am Department für Psychologie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Christiane Thiel ist Mitglied zahlreicher Forschungsverbünde, wie dem Exzellencluster Hearing4all und in verschiedenen universitären Gremien aktiv. 

Zum Oktober 2016 übernahm sie das Amt der Prodekanin für Forschung. 

Studiendekan

PROF. DR. Dr. Klaus P. Kohse

Prof. Dr. Dr. Klaus P. Kohse studierte Chemie und Medizin an den Universitäten Bochum, Essen, Ulm und Tübingen und promovierte in beiden Fächern. Seine Weiterbildung zum Arzt für Laboratoriumsmedizin und zum Klinischen Chemiker absolvierte er im Department für Innere Medizin (Nephrologie) am Universitätsklinikum Ulm sowie in der Abteilung für Klinische Chemie am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart unter Professor Herrmann Wisser. Als Postdoctoral Fellow (1987/88) war er im Department of Pharmacology and Medicine an der Stanford University Medical School tätig. 1995 habilitierte er sich für das Fach Klinische Chemie und Pathobiochemie an der Universität Ulm.

Seine Forschungstätigkeit umfasste Projekte zur Biochemie des Muskels, zur Entwicklung von Immunoassays, zum Carnitin-Stoffwechsel bei Nierenerkrankungen, über adrenerge Rezeptoren, kardiale natriuretische Peptide und zum Qualitätsmanagement im klinischen Laboratorium. In nationalen und internationalen Fachgesellschaften engagiert er sich seit vielen Jahren, beispielsweise als Mitglied im Präsidium der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin oder als Vorsitzender der IFCC-Task Force Pediatric Laboratory Medicine.

Klaus Kohse ist seit 1992 Direktor des Instituts für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie am Klinikum Oldenburg und seit 2013 Professor für Klinische Chemie und Pathobiochemie an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Für das Projekt der European Medical School engagiert er sich seit mehr als 10 Jahren; seit der Fakultätsgründung auch kontinuierlich im Bereich der Lehre im Fach Biochemie und Laboratoriiumsmedizin. Zum Oktober 2016 übernahm er das Amt des Studiendekans.