Medieninformatik und Multimedia-Systeme

Vorlesung und Übung Human-Computer Interaction

Inhalte des Moduls

Das Modul befasst sich mit Forschungsmethoden im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion. Es erörtert die Kernprinzipien der Mensch-Computer-Interaktion und des nutzerzentrierten Designprozesses (HCD) und seiner Phasen, der Kontextanalyse, der Analyse von Anforderungen und Aufgaben, des Prototypings und der Evaluation. Die Forschungsmethoden, die in den verschiedenen Phasen des Prozesses Anwendung finden, werden eingeführt und diskutiert.

Verfügbare Gestaltungsmöglichkeiten für Mensch-Maschine-Schnittstellen werden vorgestellt und in Bezug auf menschliche Wahrnehmungsfähigkeiten und deren Einschränkungen diskutiert. Das Modul umfasst die Diskussion von Methoden der nutzerbasieren Evaluation, u.a., Umfragen, Tagebücher, Fallstudien, Interviews und Fokusgruppen sowie physiologische Messungen.

Das Modul vermittelt detaillierte Informationen zu Evaluationsmethoden und stellt die Grundlagen der experimentellen Forschung in der Mensch-Computer-Interaktion ein, einschließlich Forschungsarten, Forschungshypothesen, experimentelles Design und statistische Analyse.

Einordnung in den Studienplan

Modul Mensch-Maschine-Interaktion stellt ein Bereichswahlmodul des praktischen Informatik dar. Das Module wird als Vorlesung mit einem begleitenden praktischen Projekt im Umfang von 6 ECTS-Kredit-Punkten (2VL + 2PR) angeboten. Der erwartete Workload ist 180 Stunden mit einer erwarteten Präsenzzeit von 56 Stunden. Das Modul ist als Master-Modul konzipiert und umfasst erhebliche eigenständige Projektarbeit in kleinen Teams. Das Modul kann auch im Bachelor gehört werden.

Ziele des Moduls/Kompetenzen

Die Studierenden können eigenständig, unter zu Hilfenahme geeigneter Ressourcen, eine Mensch-Maschine Schnittstelle nach dem nutzerzentrierten Designprozess (HCD) konzipieren, prototypisch entwickeln und evaluieren.

Literatur

Lazar, Jonathan, Jinjuan Heidi Feng, and Harry Hochheiser. Research methods in human-computer interaction. Morgan Kaufmann, 2017.