M.A. Kulturanalysen

"Kulturanalysen": Lust, empirisch zu forschen

Unter dem Slogan “Schau mich an!” thematisiert der Blog exhibition_ismus seit Oktober 2015 diverse Sichtweisen auf Museen und Ausstellungen als Vermittlungsmedium. exhibition_ismus nutzt die technischen und interaktiven Möglichkeiten des virtuellen Raums, um sich traditionelle wie auch innovative Zugänge und Blickwinkel zu erschließen. Explizit fokussiert wird Partizipation und die Bereitstellung von Anschlusskommunikation durch den Blog.

Was zeichnet diesen Studiengang aus?
Das sagen Studierende (aus einer spontanen Umfrage im Kolloquium am 16.06.2016):

  • „Große Bandbreite an Forschungsthemen möglich, theoretische Fundierung inklusive.“
  • „Erziehung zur eigenen Forschung, nicht zum Zitieren von Literatur.“
  • „Spaß am Lesen erforderlich.“
  • „Offenheit, die eignen Interessen stärkt und fördert, sowie studiengangsspezifische Kompetenzen betont.“
  • „Ermöglichen anstatt vermöglichen.“
  • „Befähigung der individuellen Profilbildung.“
  • „Ein recht freies Studium. In der Mitte erwartet euch ein längeres Forschungsprojekt mit intensiver Gruppenarbeit.“
  • „Relativ freie Themenwahl in den verschiedenen Modulen.“
  • „Baue Dir im kleinen, kuscheligen Studiengang eine tolle Forscher_innencommunity auf und arbeite an aktuellsten (eigenen) Themen!“
  • „Ihr werdet die ersten 6 Wochen täglich in einen kleinen Raum zusammengedrängt (Propädeutikum) - gewöhnungsbedürftig. Im Rückblick war dieser Austausch aber gut, obwohl es natürlich anstrengend ist. Viel Input, man muss dauernd was tun und lernen, mit recht unterschiedlichen Leuten umzugehen, die einem nicht alle sympathisch sind.“ 
  • „Wenn man ein Fachgebiet vertiefen will und sich auch Andere dafür interessieren, kann man Veranstaltungen von Studierenden für Studierende anbieten. Das habe ich nirgendwo sonst erlebt.“
  • „Das Niveau der Diskussionen hier im Kolloquium ist ja toll, das hätte ich gar nicht erwartet“ (Gastlehrende)

Der Masterstudiengang „Kulturanalysen“  ist forschungsorientiert. Er steht in der Tradition der an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gut verankerten kulturwissenschaftlichen und Geschlechterforschung. Er befasst sich mit der Materialität und Medialität von Gegenwarts- und Alltagskultur sowie deren historischer Fundierung. Er stellt sich aktuellen Problemen der Transkulturalität, Migration und Globalisierung. Studienziel ist es, fachübergreifend sozio-kulturelle Probleme wahrzunehmen, theoretische Fragestellungen zu entwickeln und selbständig wissenschaftlich mit vielfältigen und manchmal ungewöhnlichen Methoden bearbeiten zu lernen. Ausgangspunkt sind sozial markierte, vergeschlechtlichte und ethnisierte Körperbilder und -praxen, Einkleidungen und Lebensstile – im Alltag wie in öffentlichen, nationalen und transnationalen Institutionen.

Insgesamt geht es um den Austausch kultur- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen mit der Geschlechterforschung, die Verschränkung praktischer und theoretischer Erkenntnisweisen, um Wechselwirkungen zwischen den Repräsentations- und Performativitätsdimensionen des Körpers und schließlich die Verknüpfung von Kultur-, Politik- und Gesellschaftsanalyse. Der Studiengang ist am Institut für Materielle Kultur verortet und bündelt darüberhinaus die kulturanalytische Expertise weiterer kooperierender Fächer. Die Lehrenden, mit denen Sie arbeiten, kommen aus den Bereichen (Europäische) Ethnologie und Museumsstudien, Kunst- und Medienwissenschaften, Sportsoziologie und Körpertheorie, Migrationsforschung, Ästhetik und Kulturvermittlung, Politikwissenschaft sowie Gender Studies. Je nach Projekt werden auswärtige oder internationale Kooperationspartner/ -innen hinzugezogen.

Der Studiengang wurde zum WiSe 13/14 überarbeitet und ist jetzt stärker ethnologisch orientiert; zugleich können nach Wahl die aus dem Institut für Materielle Kultur stammenden Perspektiven auf Kultur und ihre Materialität aus den Bereichen Kulturvermittlung, Migration, Museum, Design, Szenografie und Nachhaltigkeit vertieft werden.

 

Transdisziplinäre Kompetenzen

Der Masterstudiengang vermittelt Wissen und Analyseinstrumente in der kulturwissenschaftlichen Theorie und Methodik. Sie lernen, fachübergreifende theoretische Fragestellungen selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. In kleineren Forschungsvorhaben erlangen Sie darüber hinaus Planungs-, Projekt- und Vermittlungskompetenzen.

Anstelle von eingegrenzten disziplinären Fragestellungen werden Sie dazu befähigt, auf einer Metaebene disziplinenübergreifend über die Perspektiven, Implikationen und Effekte Ihrer Analyse zu reflektieren. Sie werden ermutigt, kulturwissenschaftliche Forschungsinstrumente sowie Verfahren zur wissenschaftlichen und künstlerischen Vermittlung, die an aktuellen gesellschaftlichen Fragen orientiert sind, zu erkunden.

 

Zielgruppe

Der Masterstudiengang richtet sich an Absolvent/-innen kultur- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge, der Gender Studies und verwandter Fächer, die Lust am genauen Hinschauen und Denken sowie eine ausgeprägte Bereitschaft zum transdisziplinären wissenschaftlichen Arbeiten mitbringen. Sie weder Angst vor empirischen noch vor künstlerischen Verfahren haben, auch wenn sie da oder dort Neulinge sind, und über gute Kenntnisse des Englischen (Fachliteratur, auswärtige Gastdozent/innen und internationale Studierende) verfügen und gern selbstorganisiert und projektbasiert studieren.

 

Ansprechpersonen

Prof. Dr. Karen Ellwanger, Empirische Kulturwissenschaftlerin/Europäische Ethnologin (Leitung)

Dr. Lüder Tietz, Ethnologe (Fachstudienberatung)

Weitere Kolleginnen des Instituts für Materielle Kultur



in Kooperation mit

Prof. Dr. Thomas Alkemeyer, Sportsoziologe / Institut für Sportwissenschaft

und

dem Institut für Kunst und Visuelle Kultur


 

 

 

Kontakt

Sekretariat

Ansprechpartnerin:

Linda Meyer

Öffnungszeiten:

Mo – Do 10:00 bis 12:00 Uhr
Di und Do 14:30 bis 15:00 Uhr

Kontaktdaten:
Tel.: +49-(0)441-798-2653

Fax: +49-(0)441-798-3105

E-Mail:
materiellekultur(at)uni-oldenburg.de

Raum:
A02 3-325


Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften
Institut für Materielle Kultur
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Fachstudienberatung

Prof. Dr. Karen Ellwanger

Tel.: 798-2141
Raum: A02 3-323
Sprechzeiten: Do. 09:30 - 10:30 Uhr u.n.V. (Anmeldung über Aushang), Open Door (kurze Anliegen ohne Anmeldung): Mi. 15:30 - 16.00 Uhr (falls keine Gremien sind), Do. 10:30 - 11:00 Uhr


Fachstudienberatung

Dr. phil. Lüder Tietz M.A.

Tel.: 798-2582
Raum: A02 3-327
Sprechzeiten: Sprechstunde ist Dienstag mittag. Die Zeit variiert je nach Woche. Ort: A 02-3-327. Bitte tragen Sie sich in Stud-IP ein. Bitte für Erstbesprechung Abschlussarbeiten 2 Zeitfenster buchen.
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit: Di 12.30-13.30 Uhr; A 02-3-327. Bitte tragen Sie sich in Stud-IP ein.