Aktuelles

Selbstorganisierte Exkursion der Studierenden des M.A. Museum und Ausstellung

Im Zuge der selbstorganisierten Exkursion des Masterstudiengangs Museum und Ausstellung fuhren elf Studierende des zweiten Semesters sowie eine Studentin des Bachelorstudiengangs Materielle Kultur:Textil im August 2016 nach Amsterdam. Begleitet von zwei Lehrenden besuchten sie dort innerhalb von sechs Tagen neben dem renommierten Rijksmuseum das von den Studierenden als besonders gut befundene Het Scheepvaartsmuseum und noch acht weitere Museen und unterhielten sich in Vorbereitung auf eine eigene Ausstellung mit den jeweiligen Kurator_innen bzw. Education-Verantwortlichen über deren Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte.

 

Karina Gordok hält einen Vortrag zum Thema Hip Hop in London

Karina Gordok, Studentin des Instituts für Materielle Kultur, wurde eingeladen, am 8. Juli 2016 einen Vortrag auf der Konferenz „In Place of War – The Power of Hip Hop“ am  Rich Mix Institut in London am 8. Juli 2016 zu halten. 
Ihr Vortrag beschäftigt sich mit der Frage wie Hip Hop Performances von geschlechtlichen Stereotypisierungen durchzogen sind und wie diese innerhalb der Kultur aufgebrochen bzw. neu definiert werden können. Das sind tolle Neuigkeiten! Wir freuen uns und gratulieren zu diesem Erfolg!

Gastvortrag im Kolloquium MA Museum und Ausstellung von Stefanie Dowidat

Am Mittwoch den 15.06.2016 um 16:00-18:00 Uhr hält Stefanie Dowidat vom LWL-Museum für Archäologie in Herne (http://www.lwl-landesmuseum-herne.de/) einen Gastvortrag. Veranstaltungsort ist das Institut für Materielle Kultur, A02 3-330A.

Seminar von Frau Dr. Roswitha Muttenthaler des Technischen Museums Wien

Am 14.06.2016, 15.06.2016, 23.06.2016 und 24.06.2016 führt Dr. Roswitha Muttenthaler einen Lehrauftrag zum Thema "Rhetorik von Displays - Ausstellungen analysieren" am Institut für Materielle Kultur durch. Das Seminar findet vorwiegend im Museum statt.

Die Baumwollsprossen am Institut wachsen wieder

Offen gefragt! Wovon Ausstellungen sonst nicht sprechen

Studierende des Masters Museum und Ausstellung haben eine nachdenkliche und kritische Ausstellung konzipiert, die vom 16. bis zum 29. April 2016 zu sehen war und auch in den lokalen Medien rezipiert worden ist (z. B. in der Neuen Osnabrücker Zeitung, der Nordwest-Zeitung und der Kreiszeitung). Auf der projekteigenen Webseite kann man Details zu den spezifischen Fragstellungen und Zielen nachlesen.

Der neue Blog von Studierenden des Masters Kulturanalysen

Die diesjährige Propädeutikumsgruppe hat sich für die Erstellung eines Blogs entschieden, um die Ergebnisse Ihrer Arbeit zu präsentieren. Unter dem Namen „Geschichten aus dem Schriftenarchiv“ dokumentiert er den Verlauf des Propädeutikums in Form von Protokollen, Porträts von besprochenen Autoren unter der Kategorie „Wir sind Fan von…“ und visualisierte Erfahrungen auf dem Instagram-Account.

Studierende des Instituts spielen "Utopoly" am Staatstheater

Für „Postkollaps – Gemeinsam weniger erreichen“ arbeitet das Oldenburgische Staatstheater mit Universitätsangehörigen zusammen. Dabei waren auch Studierende des Instituts. Darüber wurde in einem Artikel auf NWZonline berichtet.  Das Thema Nachhaltigkeitsökonomie, welches in Oldenburg entwickelt am Lehrstuhl ‚Wirtschaftsrecht‘  worden ist, hat das nachdenklichmachende Stück inspiriert. Premiere war am 3.12. im Staatstheater.

Neue Veröffentlichung des Verlags Studien zur Materiellen Kultur

Oliver Klaassen hat seine Bachelorarbeit mit dem Titel: "»Alles so schön schwul* hier…‽« – Überlegungen zu repräsentationskritischen Potenzialen, Bedingungen und Perspektiven für die inhaltliche Neuausrichtung des Schwulen Museums* in Berlin" im Online-Verlag des Instituts veröffentlicht. Sein Ziel ist, ein ebenso versponnenes wie programmatisches Bild zu den Potenzialen, Bedingungen und Perspektiven queer-feministischer Repräsentationskritik für die Ausstellungspraxis zu präsentieren, das noch viele ungelöste Fragen und Widersprüche bereithält.

Unter dem Slogan “Schau mich an!” thematisiert der Blog exhibition_ismus seit Oktober 2015 diverse Sichtweisen auf Museen und Ausstellungen als Vermittlungsmedium. exhibition_ismus nutzt die technischen und interaktiven Möglichkeiten des virtuellen Raums, um sich traditionelle wie auch innovative Zugänge und Blickwinkel zu erschließen. Explizit fokussiert wird Partizipation und die Bereitstellung von Anschlusskommunikation durch den Blog.

Führung durch die Ausstattungsabteilung des Oldenburgischen Staatstheaters

Am Mittwoch, 27.01.16, erhalten Studierende des Instituts eine Führung durch durch die Ausstattungsabteilung es Oldenburgischen Staatstheaters. Sie haben außerdem Gelegenheit, mit der Gewandmeisterin Sabine Klemm zu sprechen.

Es wird um verbindliche Anmeldung gebeten (Kontakt: Petra.eller[at]uni-oldenburg.de).

Aktuelles Studium/Praktikumsberichte

Am 13.01.2016 berichten Studierende jeweils von ihren Praktika im Staatstheater Oldenburg, im Produktmanagement Lavera Naturkosmetik und im Einrichtungshaus Rosenbohm.

Einführung Berufsfelder

Dr. Lüder Tietz führt am Mittwoch, 06.01.16, von 12 bis 14 Uhr in Raum A2 3-321 (Campus Haarentor) in relevante Berufsfelder für Studierende des Faches Materielle Kultur ein. 
 

Neue Trans*-Ansprechpartner_in am Institut

Das Institut für Materielle Kultur freut sich bekanntzugeben, dass die neue Position der Trans*-Ansprechpartner_in  von Lou Kordts besetzt wurde.

Demo, Derrick, Discofieber

Sonja Köster stellt am Mittwoch, 16.12.15, von 12 bis 14 Uhr im am Institut für Materielle Kultur die Ausstellung Demo, Derrick, Discofieber - Die siebziger Jahre in der Bundesrepublik des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte vor (Raum A2 3-321, Campus Haarentor).

Anna Espelage: Vollbart – Zur vestimentären Repräsentation von Identität und Ideologie

In ihrer Masterthesis beschäftigt sich Espelage mit einem sonst eher marginalisiertem Phänomen der kulturwissenschaftlichen Forschung – dem Vollbart. Sie fragt sich: Ist der Vollbart eine Darstellung und Symbolisierung von Männlichkeit? Wie verhalten sich dazu die Konzepte von Identitätsbildung, Ideologie und ‚Dress‘? Sowohl durch kulturhistorisches Arbeiten als auch mit detaillierten Analyse‐ und Interpretationsstrategien untersucht Espelage das Phänomen mit einem besonderen Blick auf seine Funktion in der Konstruktion der Geschlechterdichotomie: Eines ihrer leitenden Erkenntnisinteressen liegt darin, Stereotypisierungen von ‚Männlichkeit‘ zu erkennen und diese kritisch auf ihre Totalität zu prüfen. Das Tragen eines Vollbartes hat nicht nur das Potenzial heteronormative Geschlechterdiskurse zu reproduzieren, sondern kann diese andersherum auch durch eine ambivalente Präsentation grundlegend irritieren.

Forum 'Aktuelle Tendenzen'

Am 2.12. hält Prof. Dr. Uta Brandes im Forum 'Aktuelle Tendenzen' in A2 3-321 einen Vortrag mit dem Titel "Rosa-blaue Welten - Vom Geschlecht der Gestaltung". Die Vortragende ist Gründerin des internationalen Design Networks (iGDN).

Selbstorganisierte Exkursion von Studierenden des M.A. Museum und Ausstellung

Eine selbst organisierte und selbst erarbeitete Exkursion brachte sieben Studierende mit ihren Lehrenden in Museen der belgischen Städte Gent, Mons und Antwerpen (Kulturhauptstadt 2015). Dort setzten sie sich auf Rundgängen mit gegenseitigen Inputs und in Gesprächen mit wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen mit neuen museumswissenschaftlichen Ansätzen für ein schon in Planung befindliches Ausstellungsprojekt auseinander.

Supper Club

Studierende des Instituts für Materielle Kultur organisieren einen Supper Club. "Neu in Oldenburg? Hunger oder Lust zu kochen? Neue Leute treffen?"

Das "Community Forum: Supper Club Uni Oldenburg" wird über das Portal Stud-IP verwaltet. Tragen Sie sich dort bei Interesse in die Veranstaltung ein.

STUDENTENFUTTER der unimarkt

Im Oktober startet das nächste Studien-Jahr. Dieser Monat dient der Einführung der „Erstis“ in das neue Studentenleben. Wir wollen den Neuankömmlingen, sowie den alteingesessenen Oldenburgern zeigen, was die Universität und die Stadt zum Thema nachhaltige Ernährung zu bieten hat.
Nachhaltige und vorbildliche Ernährung ist wichtig, trotzdem wissen wir leider zu wenig über Produktherkunft und -verarbeitung.
Unter dem Motto nachhaltig und vorbildlich laden wir herzlich ein unseren Markt zu besuchen, sich zu informieren und durch den Kauf verschiedener ökologischer Produkte einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Nach Abschluss des Projektes „‚Trachten‘ in der Lüneburger Heide und im Wendland“ sind die Ergebnisse nun in einem Sammelband auch als open-access vom Verlag Waxmann herausgegeben worden.

‚Trachten‘, zugleich Bestandteil materieller Kultur und Kleidungsstil, Körpertechnik und Heimatzeichen, gehören zu den frühesten Sammlungsgebieten kulturhistorischer Museen. Entgegen gängiger Annahmen sind sie bis heute jedoch keineswegs überall wissenschaftlich erschlossen. Dies trifft in besonderem Maße auf die Museen in der Lüneburger Heide und im Wendland zu, die über umfangreiche und wertvolle Sammlungen verfügen, die tatsächlich noch nie systematisch erforscht worden sind. Die ‚Trachten‘forschung war hier faktisch auf dem Stand der 1920er bzw. 1930er Jahre stehen geblieben. An diesem Punkt setzt das aktuelle, interdisziplinäre Forschungsprojekt an und widmet sich sowohl dem Thema ‚Tracht‘ als „bäuerlich“ beziehungsweise „ländlich“ wahrgenommene Kleidung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts selbst als auch der Form ihrer Präsentation, vor allem in Museen mit ihren zugehörigen medialen Formaten (Inventare, Ausstellungen).

"Wissenschaft entdecken"

Die Sammlungen der Universität Oldenburg wurden im botanischen Garten vorgestellt. Darunter auch die des Instituts für Materielle Kultur.

https://www.uni-oldenburg.de/ibu/botgarten/aktuell/

Veranstaltung: 11.6. um 18 Uhr im Venlo-Haus (Botanischer Garten, Gewächshaus hinter dem Sukkulentenhaus am Eingang Philosophenweg).

Dr. Sarah Wilkes vom Institute of Making

Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Sarah Wilkes stellte am Mittwoch, 20.5.2015, das 'Institute of Making' http://www.instituteofmaking.org.uk/ des University College London vor.

In dem Vortrag und anschließenden Workshop (beides auf Englisch) standen die transdisziplinäre und experimentelle Arbeitsweise des Institutes im Fokus. Weitere Themen waren der Informationsgehalt von Materialien und Möglichkeiten des Wissenstransfers in Material Libraries.  

Veranstaltungsort: Institut für Materielle Kultur, A2 3-321 (Brücke).

Innovative Museumspädagogik: Arbeit von Studierenden des Instituts für Materielle Kultur mit VGH Förderpreis ausgezeichnet

Seit 2010 beteiligen sich Studierende des Instituts für Materielle Kultur an der Neugestaltung der Heimatstube Exten – museum für dorfkultur. Die Überarbeitung der Sammlung und Neuaufstellung der Ausstellung fand nun ihren Abschluss in der Gestaltung eines museumspädagogischen Begleithefts. entdecken – Ein Mitmach- und Nachdenk-Buch zur Sammlung der Heimatstube Exten entstand als Kooperationsarbeit mit dem Heimatverein Exten und wurde am Montag, den 02. März 2015 in der Heimatstube offiziell vorgestellt. Hans Lochmann, Jurymitglied des VGH Förderpreises, lobte das Ergebnis als kniffliges, anspruchsvolles Arbeitsbuch, welches die überzeugende Neugestaltung des Museums unterstützt. Die Gestaltung des Mitmach- und Nachdenk-Buchs vermittelt nicht nur inhaltliche und geschichtliche Aspekte des Dorfes: Die Zielgruppe der 8-12jährigen soll sich sowohl in den Räumen der Heimatstube als auch zu Hause mit Welt-, Dorf- und der eigenen Geschichte auseinandersetzen sowie die Relevanz der einzelnen Aspekte der Aufgabenstellungen im eigenen Leben überprüfen und zu hinterfragen lernen.

Mit dem Erhalt des mit 3.500€ dotierten Förderpreises der VGH Stiftung findet sich das museum für dorfkultur in einer Reihe mit dem Focke-Museum Bremen, der Kunsthalle Emden, dem Museum Bückeburg und dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim wieder.

Projektleitung: Carolin Krämer, M.A.

BA Materielle Kultur: Textil:  Asima Amriko, Sandra Weise

MA Museum und Ausstellung: Christian Kohfeldt, M.A., Katharina Kurz, Katharina Negro B.Sc, Anne-Kea van Rossum

MA Kulturanalysen: Stella Rüger, Pia Schlechter

Verein für Heimat und Kultur e.V. Exten: Dirk Krämer, Marie-Luise Bünte

Grafik: Jens Oertel Design, Bremen

Studentisches Projekt: Dressing Difference

Kulturanalytische Perspektiven auf Kleidungspraktiken und -normen. Eine studentische Tagung des MA Kulturanalysen.

Mehr Informationen auf dem Blog oder per Email.

Absolventin des BA Materielle Kultur: Textil, Christina Wille, eröffnet Laden mit fair und ökologisch produzierter Kleidung

Christina Wille, ehemalige Studentin der Materiellen Kultur: Textil, macht sich mit Eröffnung ihres Ladens loveco in Berlin selbständig. Während ihres Studiums in Oldenburg konzentrierte sie sich auf den Forschungsschwerpunkt "Nachhaltigkeit und Textilien". Inhalte sind Produktionskontexte von textilen Waren und Rohstoffen, soziale Arbeitsbedingungen und Wechselwirkungen zwischen der Textilindustrie und der Umwelt. Wille orientierte sich frühzeitig mit Praktika und informierte sich auch weiter neben und nach dem Studium, um auf ihr Expert_innenwissen aufzubauen. Nun zieht sie die Konsequenzen mit einem Geschäft, das sich ausschließlich auf fair und ökologisch produzierte Kleidung spezialisiert.


 

Kontakt

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Ansprechpartnerinnen:

Tanja Bruns und Linda Meyer

Öffnungszeiten:

Mo – Fr 10:00 bis 12:00 Uhr
Mo – Mi 14:30 bis 15:00 Uhr

Kontaktdaten:

Tel.: +49-(0)441-798-2653

Fax: +49-(0)441-798-3105

E-Mail:
materiellekultur(at)uni-oldenburg.de

Raum:
A02 3-325


Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften
Institut für Materielle Kultur
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg