Forschungsbasiertes Lernen im Fokus

FLiF+ – Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus

Das gemeinsame Gestalten von anregenden Lern-Ereignissen steht im Zentrum des Programms „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus – FLiF+“.
Die Finanzmittel der 3. Säule des Hochschulpaktes 2020 („Qualitätspakt Lehre“) bieten die beispiellose Chance, den begonnenen Weg auszubauen.

Was heißt forschungsbasiertes Lernen?

  • die eigenständige – lediglich behutsam geleitete – Entwicklung und Definition von Forschungsfragen durch die Lernenden 

  • die selbständige Gestaltung von Bearbeitungsprozessen, die auf selbständiges Einüben wissenschaftlicher Praktiken und Methoden zielt

  • die kritische Diskussion, plausible Bewertung und anschauliche Dokumentation von Forschungs-Erlebnissen und -Ergebnissen.

Wie setzen wir diese Idee um? Durch

  • Einstellung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern mit hochschuldidaktischer Expertise und innovativen Lehrideen

  • weitere Einrichtung von Lehr-Lern-Laboren

  • infrastrukturelle Maßnahmen zur Beförderung einer anregenden Lernatmosphäre

  • weitere Installationen von Formen des E-Learnings

  • regelmäßige Qualitätskontrollen dieser Maßnahmen

FoL+ – Forschungsorientierte Lehre plus

Formate forschungsorientierter Lehre und forschungsbasierten Lernens fokussieren Studierende und deren Lernprozesse und führen diese systematisch mit Gegenständen, Prozessen und Methoden des Forschens zusammen. Forschungsorientierte Lehre dient damit der Heranführung der Studierenden an die Wissenschaftskultur ihres Faches und der Einführung in Wissenschaftstheorie und Wissenschaftspraxis.

Umsetzung Forschungsorientierter Lehre an der Universität Oldenburg

Studierende und Lehrende gestalten dabei gemeinsam Lernereignisse, in denen eine kompetenzorientierte Vorbereitung auf hochkomplexe Tätigkeiten inner- und außerhalb der Wissenschaft stattfindet. Die Formate forschungsorientierter Lehre sind vielfältig, und forschungsbasiertes Lernen kann in vielen verschiedenen Dimensionen stattfinden, sei es durch Einblicke in die Spitzenforschung, die Anbindung von Studierenden an laufende Forschungsprojekte, in eigenen studentischen Forschungsprojekten oder durch geeignete Lernszenarien oder -orte wie Forschungswerkstätten oder Lehr-Lernlabore.

Geeignete Prüfungsformen in der forschungsorientierten Lehre beziehen sich auf die Dokumentation und Reflektion der Forschungsarbeit. Die Studierenden erhalten entsprechend Unterstützung bei der Dokumentation und Auswertung ihres Forschungsprozesses. Denkbare Prüfungsformate sind z.B. Praxisaufgaben, Lerntagebuch, Projektportfolio, kompetenzorientierte Lernfortschrittserfassung und Poster.

Ziele des Förderprogramms

Forschungsorientierte Lehre und forschungsbasiertes Lernen finden an der Universität Oldenburg bereits an vielen Stellen statt. Das Programm fördert gezielt die weitere Verbreitung und den breitflächigen Einsatz von Formaten forschungsorientierter Lehre in allen Studiengängen der Fakultäten durch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Hierzu gehört neben der Bereitstellung von Mitteln für forschungsorientiertes Lehrpersonal auch die regelmäßige Dokumentation von Good Practice-Beispielen und deren Veröffentlichung. Diese Erfahrungen sollen ausgewertet werden, um Anregungen und Impulse zur Nachahmung und Weiterentwicklung zu liefern.

 

Kontakt

Maren Petersen
Projektkoordination
maren.petersen(at)uni-oldenburg.de
Tel.: 0441/798-4850

Dr. Susanne Haberstroh
Referentin für forschungsbasiertes Lernen
susanne.haberstroh(at)uni-oldenburg.de
Tel.: 0441/798-4073

Anschriften

Postanschrift:
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Referat Studium und Lehre
26111 Oldenburg

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Uhlhornsweg 49–55
Raum M 1-169 (Mensa-Trakt)
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