Kapazitätsplanung und Hochschulstatistik

Hochschulpakt

Mit dem Studienjahr 2011/12 geht der "Hochschulpakt 2020" in die zweite Programmphase. In Niedersachsen schließt in diesem Jahr der sogenannte "doppelte Abiturjahrgang" die gymnasiale Schulzeit ab. Prognosen rechnen mit einem Anstieg der Studienanfängerzahl um ca. 35%.

An der Universität Oldenburg werden zusätzliche Studiermöglichkeiten in fast allen Bachelorstudiengängen - verteilt über das breite Angebot der Hochschule - bereitgestellt. Insgesamt hat die Universität mit dem Land Niedersachsen eine Vereinbarung über 621 zusätzliche Studienanfängerplätze geschlossen, davon wurden 471 Studienanfängerplätze neu vereinbart, weitere 150 Plätze werden in Studiengängen, in denen bereits in der ersten Programmphase des Hochschulpakts eine Kapazitätsausweitung bestand, auch in diesem Jahr eingerichtet. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber der Studienanfängerzahl ohne Hochschulpakt um ca. 36%. Weitere Studienplatzangebote gibt es aufgrund der vorübergehenden Lehrdeputatserhöhung für Professorinnen und Professoren und in zulassungsfreien Studiengängen. Trotz der erheblichen Ausweitung der Kapazitäten werden - wie in anderen Jahren - in begehrten, zulassungsbeschränkten Studiengängen deutlich mehr Bewerbungen vorliegen als Studienplätze angeboten werden können. Die Vereinbarung für 2011/12 steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Die Universität Oldenburg hat bereits in den Studienjahren 2008 bis 2011 insgesamt 460 zusätzliche Studienanfängerplätze im Rahmen von Vereinbarungen im Hochschulpakt geschaffen. Die Vereinbarungen zum Hochschulpakt sind Bestandteil der Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschule, die Sie unter den Zielvereinbarungen Land-Hochschule (Link siehe rechts) veröffentlicht finden (Intranet).

Land und Bund finanzieren hälftig jeden zusätzlichen Studienanfängerplatz mit 12 Tsd. € bis ca. 29 Tsd. €. Die Mittel werden sowohl für die Beschäftigung von zusätzlich erforderlichen Hochschullehrerinnen und -lehrern als auch für Mietkosten und Ausstattung von Lehrräumen und Sachmittel aufgebracht.