Hochschuldidaktik

Abgeschlossene Projekte

Weiterbildung in der Hochschullehre - Online (WindH online)

Laufzeit: 16.05.-31.12.2008.

Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Das Projekt Weiterbildung in der Hochschullehre - Online (WindH online) war eines von sechzehn Projekten im Programm ELAN III - Multimedia in Lehre, Studium und Weiterbildung an Hochschulen in Niedersachsen. Unter der Federführung der TU Braunschweig entwickelte das dortige Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik mit dem an der Universität Osnabrück angesiedelten Zentrum virtUOS und der Abteilung Personalentwicklung sowie der an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angesiedelten Arbeitsstelle Hochschuldidaktik der Stabsstelle für Studium und Lehre und dem C3L - Center für Lebenslanges Lernen ein neuartiges Weiterbildungsangebot. Mit dem Ziel des Kompetenzausbaus von niedersächsischen Hochschullehrenden wurden auf der Basis von erprobten und durch die Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik e.V.(AHD) akkreditierten Weiterbildungsbausteinen des WindH-Programms Online-Workshops entwickelt. Ein didaktisches Ziel der WindH online-Workshops bestand darin, begleitete Umsetzungs- und Transferprozesse durch semesterbegleitendes, arbeitsplatznahes Lernen zu ermöglichen. Dies sollte zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Lerninhalten motivieren. Weitere Ziele waren die erhöhte Reflexion des individuellen Praxistransfers durch Coaching-Phasen, die Festigung des Faktenwissens durch Selbsttests, die Erhöhung der Anwendungsbereitschaft des Gelernten durch kollegialen Austausch und Online-Lerntagebücher. Die Sensibilisierung für eine kultur- und gendersensitive Gestaltung von Lernprozessen in Hochschulen sollte in allen Modulen durch lernbiografische Reflexionsanregungen erfolgen. Das Projekt knüpfte an ein bestehendes Präsenzangebot an, das die Universität Oldenburg gemeinsam mit den Universitäten Bremen und Osnabrück durchführt. Im Vergleich zu Präsenzworkshops ermöglichten die WindH online-Workshops eine erhöhte Selbstlernzeit, die von den Teilnehmenden vorwiegend zeitlich und räumlich flexibel disponiert werden konnte. Reisezeiten und die Abwesenheit vom Arbeitsplatz entfielen. Zusätzlich sollten die Anwendung asynchroner Kommunikationswerkzeuge auf einer Lernplattform, die Übertragung von Vorträgen, die Teilnahme an Videokonferenzen und Online-Sprechstunden zu einem sicheren Umgang mit digitalen Medien und zu einem Bewusstsein über deren Eigenschaften und Eignung für die Lehre führen. Die Bearbeitung von Themen und Inhalten des Weiterbildungscurriculums stützte sich auf Stud.IP als Lern-, Informations- und Projekt-Management-System sowie das Web Content Management System PmWiki. Die innerhalb der mehrwöchigen Workshoplaufzeiten integrierten Coaching-Phasen ermöglichten den schnellen und erfolgreichen Transfer von Wissen in die Lehrpraxis der Teilnehmenden. Sie beinhalteten den fachlichen Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen und wurden durch beratende hochschuldidaktische Expertinnen und Experten unterstützt.