Hochschuldidaktik

Hervorragende Lehre gewürdigt: Universität Oldenburg vergibt Preis der Lehre

Zehn Lehrende der Universität ausgezeichnet

Insgesamt zehn Lehrende der Universität sind im November von der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Gunilla Budde, mit dem „Preis der Lehre“ für das Studienjahr 2012/13 ausgezeichnet worden. Den Preis in der Kategorie „Bestes Modul“ erhielten die Lehrenden Prof. Dr. Dirk Albach, Dr. Bernhard von Hagen, Prof. Dr. Rainer Buchwald, Dr. Katarzyna Palinska, Dr. Cord Peppler-Lisbach und Thomas Schmidt vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften. In der Kategorie „Beste Veranstaltung“ überzeugten dieses Jahr zwei Lehrende mit ihren Konzepten: der Umwelt- und Entwicklungsökonom Prof. Dr. Klaus Eisenack sowie der Philosoph Prof. Dr. Reinhard Schulz. Die beiden Chemiker Prof. Dr. Thorsten Klüner und Robert Röhse wurden in der Kategorie „Besonders gelungene Anleitungen zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen“ geehrt. Die Ausgezeichneten erhalten 500 Euro Preisgeld sowie zweckgebundene Personalmittel für die Lehre.

Foto (v.l.n.r.): Michael Wefers (UGO), Dipl.-Chem. Robert Röhse, Prof. Dr. Thorsten Klüner, apl. Prof. Dr. Reinhard Schulz, Prof. Dr. Klaus Eisenack, Prof. Dr. Rainer Buchwald, Dr. Cord Peppler-Lisbach, Dr. Klaus Bernhard von Hagen, Prof. Dr. Dirk Carl Albach, Dipl.-Biol. Thomas Schmidt, Prof. Dr. Gunilla Budde

Mit dem Preis der Lehre richtet die Universität Oldenburg die Aufmerksamkeit auf die Lehr- und Lernprozesse an der Hochschule. Die Auszeichnung hervorragender Hochschullehre soll das Engagement der Lehrenden öffentlich würdigen und zugleich als Ansporn und Vorbild dienen. Die Nominierung für den Preis erfolgt durch die Studierenden. „Die positive Rückmeldung der Studierenden ist sehr wichtig für die Motivation der Lehrenden. Eine hervorragende Lehre und exzellente Forschung sind Bereiche, die einander ergänzen und eine attraktive Universität mit gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen ausmachen“, betont Prof. Dr. Gunilla Budde, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.
Die Universität Oldenburg zeichnet seit 1998 hervorragende Leistungen von Hochschullehrenden in Lehre und Betreuung aus. Die Jury, die über die Vergabe des Preises entscheidet, besteht aus Lehrenden, Studierenden und Vertretern der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO).

Der „Preis der Lehre“ 2012/13 wird von der UGO gefördert.          Bild             

Die Preisträgerin und Preisträger im Überblick                       

Kategorie: Bestes Modul

Prof. Dr. Dirk Albach, Dr. Bernhard von Hagen, Dr. Katarzyna Palinska, Thomas Schmidt, Prof. Dr. Rainer Buchwald, Dr. Cord Peppler-Lisbach, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
Modul: „Vertiefungsmodul Evolution und Ökologie der Pflanzen“

Aus der Jurybegründung: vielfältige Vermittlungsmethoden gewähren unterschiedliche Zugänge zum Thema, umfassende Methodenkenntnisse, Zugang zu neuen Technologien, modellhafte Vermittlung von Zusammenhängen in Verbindung mit praktischen Erfahrungen

Kategorie: Beste Veranstaltung

Prof. Dr. Klaus Eisenack, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
Veranstaltung: „Umweltpolitik“

Aus der Jurybegründung: gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis, Erschließung eines komplexen Themas durch den Einsatz vielfältiger Methoden, Förderung der selbstständigen Auseinandersetzung mit dem Veranstaltungsthema

Kategorie: Beste Veranstaltung

Prof. Dr. Reinhard Schulz, Institut für Philosophie
Veranstaltung: „Sokratisches Gespräch“

Aus der Jurybegründung: Methode und Gegenstand der Veranstaltung als stimmige Einheit, gelungene und zeitgemäße Umsetzung eines „alten“ Konzepts, das so von den Studierenden unmittelbar erfahren und reflektiert wird, Einüben zentraler Denk- und Kommunikationsvorgänge

Kategorie: Besonders gelungene Anleitungen zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen

Prof. Dr. Thorsten Klüner und Robert Röhse, Institut für Chemie
Veranstaltung: „Einführung in die Quantenchemie“ 

Aus der Jurybegründung: gelungene Einbindung der Studierenden in den Forschungsprozess, zielführende Anleitung zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten, neue Lehrform „Theoretikum“ erfolgreich eingeführt